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Lesung im Schloss

Neue Literatur in Immenstadt über Machtmissbrauch und Größenwahn

Eine Geschichte von Macht, Machtmissbrauch und Ohnmacht: Der Schriftsteller Joachim Zelter liest aus seinem Roman „Imperia“ im Immenstädter Schloss.

Eine Geschichte von Macht, Machtmissbrauch und Ohnmacht: Der Schriftsteller Joachim Zelter liest aus seinem Roman „Imperia“ im Immenstädter Schloss.

Bild: Yvonne Berardi

Eine Geschichte von Macht, Machtmissbrauch und Ohnmacht: Der Schriftsteller Joachim Zelter liest aus seinem Roman „Imperia“ im Immenstädter Schloss.

Bild: Yvonne Berardi

Joachim Zelter stellt im Immenstädter Schloss seinen neuen Roman „Imperia“ vor. Er erzählt von einer Frau, die bereit ist, über Leichen zu gehen. Welche Parallelen das Werk zu politischen Ereignissen aufzeigt.
10.09.2020 | Stand: 19:48 Uhr

„Eine ältere, bis zum Äußersten geschminkte Dame erwartete mich. Sie saß an einem Ecktisch. Wie auf einer Bühne saß sie dort. Mit einer riesigen Torte, Münstertorte, und mit ausholenden Gesten. ‚ Da sind Sie ja.‘ Und sie meinte mich – mit ihrer ganzen Erscheinung, mit ihrem ganzen Wesen. Sie meinte mich. Nicht zuletzt mit ihrer gewaltigen Brille. Sie steckte in ihrem Haar wie ein Diadem. Die Gläser waren so groß wie die Bullaugen eines Schiffs.“ So beginnt in dem neuen Roman „Imperia“ von Joachim Zelter die erste Begegnung zwischen dem Schauspieler Gregor Schamoni und der Professorin de la Tour. Ein verhängnisvolles Zusammentreffen, wie hier schon angedeutet wird. Am Donnerstag nächster Woche liest der Autor aus dem Buch im Immenstädter Schloss. Mit Joachim Zelter sprach Veronika Krull.

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