Umweltaktion

Schüler und Boschler befreien Oberallgäuer Berge von 733 Kilo Müll

77 Schülerteams aus Blaichach, Immenstadt und Sonthofen machten beim Wettstreit „Müllfreies Oberallgäu“ mit und holten sich den Gesamtsieg. Auf unserem Foto ist eine Gruppe der Realschule Sonthofen zu sehen.

77 Schülerteams aus Blaichach, Immenstadt und Sonthofen machten beim Wettstreit „Müllfreies Oberallgäu“ mit und holten sich den Gesamtsieg. Auf unserem Foto ist eine Gruppe der Realschule Sonthofen zu sehen.

Bild: Daniela Röhrl

77 Schülerteams aus Blaichach, Immenstadt und Sonthofen machten beim Wettstreit „Müllfreies Oberallgäu“ mit und holten sich den Gesamtsieg. Auf unserem Foto ist eine Gruppe der Realschule Sonthofen zu sehen.

Bild: Daniela Röhrl

Schüler aus Immenstadt, Sonthofen und Blaichach gewinnen die Wette: Sie sammeln mehr Abfall im Oberallgäu als die Bosch-Mitarbeiter.
77 Schülerteams aus Blaichach, Immenstadt und Sonthofen machten beim Wettstreit „Müllfreies Oberallgäu“ mit und holten sich den Gesamtsieg. Auf unserem Foto ist eine Gruppe der Realschule Sonthofen zu sehen.
Von Franz Summerer
12.11.2020 | Stand: 17:07 Uhr

Die „Challenge Müllfreies Oberallgäu“ ist beendet. Die Wette (Challenge) zwischen den Bürgermeistern von Immenstadt, Blaichach und Sonthofen einerseits und dem Oberallgäuer Boschwerk andererseits haben am Ende die Schüler gewonnen. Sie sammelten 510 Kilogramm Müll aus dem Bergen. Insgesamt wurde das Oberallgäu von 733 Kilo Abfall befreit.

„Wer sammelt mehr Müll aus den Allgäuer Bergen?“ Zu dieser Wette rief das Netzwerk der Bosch-BKK (Betriebskrankenkasse) „Gesundheit in Schulen im Oberallgäu“ auf. Die Bürgermeister Nico Sentner aus Immenstadt, Christian Wilhelm aus Sonthofen und Christof Endreß aus Blaichach machten mit. Sie wetteten, dass die Schüler ihrer Schulen mehr Müll aus den Bergen einsammeln als die Mitarbeiter der Oberallgäuer Boschwerke Immenstadt/Blaichach.

77 Schülerteams und 16 von Bosch

Auf festen Touren machten sich insgesamt 77 Schülerteams und 16 Bosch-Teams auf den Weg. Dazu trugen sich die Gruppen auf der Internetseite von „Patron Plasticfree Peaks“ ein und gaben danach ihren Abfall an bestimmten Sammelstellen ab. Zwar wurde die 1000er Marke bei den Teilnehmern nicht geschafft, wie es in der Pressemitteilung heißt, dennoch waren die Organisatoren „mit 815 Teilnehmern mehr als zufrieden“. Sie befreiten auf 53 Routen die Berge von 733 Kilo Abfall.

Die Schüler machten 233 Müllsäcke voll, die Bosch-Teams sammelten 45 Säcke mit 220 Kilo Müll. Zwar schafften die Bosch-Mitarbeiter mit vier Kilo mehr Müll pro Person. Entscheidend war aber die Gesamtmüllmenge. Und da lagen die Schüler deutlich vorn.

Die Kleinsten sind die Größten

Die beteiligten Schulen waren aus Immenstadt (Königsegg-Grundschule, Mittelschule, private Wirtschaftsschule Merkur und Gymnasium), aus Blaichach (Grund- und Mittelschule) und aus Sonthofen (Staatliche Realschule, Gymnasium und Fachoberschule). „Unsere Jüngsten der Königsegg-Grundschule sind mit 49 gesammelten Säcken die Größten“, sagt Anna Leser von Bosch Immenstadt. Damit liegen sie knapp vor der Grund- und Mittelschule Blaichach (48 Säcke) und der Realschule Sonthofen (41).

Die Siegerehrung ist für Dezember geplant, falls das wegen der anhaltenden Corona-Pandemie möglich ist. Dann werden Tombola-Preise, Gutscheine und 5000 Euro an wohltätige Organisationen übergeben. Unterstützt wird die Aktion von Bosch, der Krankenkasse Bosch-BKK, ZAK (Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten), Eberl Medien, dm-Markt und vom Unternehmen Allgäuer Alpenwasser.