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Debatte

Solarzäune: Neue Energiequelle oder Schandfleck in der Landschaft

Sind Solarzäunen notwendig, um die Energiewende zu schaffen, oder verschandeln sie die Landschaft? Die Stadträte im Immenstädter Bauausschuss waren zu dem Thema geteilter Meinung.

Sind Solarzäunen notwendig, um die Energiewende zu schaffen, oder verschandeln sie die Landschaft? Die Stadträte im Immenstädter Bauausschuss waren zu dem Thema geteilter Meinung.

Bild: stock.adobe.com/Furian

Sind Solarzäunen notwendig, um die Energiewende zu schaffen, oder verschandeln sie die Landschaft? Die Stadträte im Immenstädter Bauausschuss waren zu dem Thema geteilter Meinung.

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Immenstädter Stadträte stimmen mit knapper Mehrheit dem Bau des Solarzauns zu. Aber es gibt Bedenken wegen des Präzedenzfalls. Entscheiden wird das Landratsamt.
11.11.2020 | Stand: 19:20 Uhr

Was es in Österreich schon länger gibt, ist noch Neuland für das Oberallgäu und die Stadt Immenstadt: Ein Bürger aus dem Ortsteil Stein-Obereinharz will auf seinem Grundstück einen „Solarzaun“ errichten. „Das ist wohl die erste Bauanfrage dieser Art im Landkreis“, erläuterte Sebastian Wolf vom Bauamt den Stadträten im Bauausschuss. Das Landratsamt wusste jedenfalls noch keine Antworten auf die Fragen der Immenstädter Bauverwaltung. Und auch die Stadträte waren uneins: Sind Solarzäune notwendig, um die Energiewende zu schaffen? Oder werden künftig lange Streifen von Solarmodulen die Allgäuer Landschaft verschandeln? Eine knappe Mehrheit stimmte der Bauanfrage schließlich zu.

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