Oberstdorf

Von Elvis bis Abba

Die größten Hits 1

Die größten Hits 1

Bild: Marion Bässler

Die größten Hits 1

Bild: Marion Bässler

Unter dem Motto „Die größten Hits aller Zeiten“ bot Sänger und Moderator Armin Stöckl mit den Geschwistern David, Janet Kyeyune und Bernd Kiederer dem Publikum im Oberstdorf-Haus eine gelungene musikalische Reise durch die Zeit der 50er bis 80er Jahre. Mit ihren häufigen Kostümwechseln schafften es die Darsteller, der tollen Show noch mehr Authentizität zu verleihen.

##alternative##
Von Marion Bässler
08.05.2019 | Stand: 15:56 Uhr

Die Programmauswahl wurde auf Grundlage einer Umfrage zu den „größten Hits aller Zeiten“ getroffen, denn Armin Stöckl und seine Kollegen wollten die Lieder präsentieren, „die man auch nach Jahren immer noch im Ohr hat“. Auf diese Weise brachten sie das Publikum immer wieder zum Klatschen, Schunkeln und Schnipsen.

Beim Hit „Delilah“ von Musiklegende Tom Jones stimmte der ganze Saal mit ein. Aber auch die anderen Stücke ließen Erinnerungen aus vergangenen Zeiten lebendig werden. Vor allem die Damenwelt freute sich über die gekonnte Darbietung von Stöckl und Kyeyune in „Time of My Life“ aus dem Kinoklassiker „Dirty Dancing“. Andere verdrehten bei Roland Kaisers Hit „Santa Maria“ verzückt die Augen oder gerieten bei Kiederers Darbietung des rauchigen Celentano-Klassikers „Azzurro“ ins Schwärmen.

Seine ausgesprochene Vielseitigkeit stellte vor allem Armin Stöckl ein ums andere Mal unter Beweis. Er machte nicht nur als Udo Jürgens eine gute Figur, sondern gab auch den Roy-Black-Hit „Ganz in Weiß“ zum Besten, bevor er die Zuhörer in „die kleine Kneipe“ führte, um an Peter Alexander zu erinnern. Zudem überzeugte Stöckl mit Zigarette und Whiskeyglas als Dean Martin und schlüpfte gegen Ende der Show noch in die Rolle des King of Rock’n’Roll, Elvis Presley.

Janet Kyeyune verwandelte sich sogar innerhalb kürzester Zeit auf der Bühne von Whitney Houston zu Tina Turner und schmetterte „Simply the Best“ ins Mikrophon, bevor das gesamte Ensemble als Krönung einige Abba-Hits zum Besten gab. Einziger Wermutstropfen des gelungenen Abends war, dass die Musiker vermutlich aus Zeitgründen einige Hits nicht komplett darboten, sondern sich beim Anspielen auf den Refrain beschränkten.