Theater im Oberallgäu

Was die neuen Corona-Regeln für die Kulturgemeinschaft Oberallgäu bedeuten

Wegen Corona verschoben und nun für 13. Januar auf den Spielplan der Kulturgemeinschaft Oberallgäu gesetzt: "Das Wintermärchen" der Shakespeare Company Berlin.

Wegen Corona verschoben und nun für 13. Januar auf den Spielplan der Kulturgemeinschaft Oberallgäu gesetzt: "Das Wintermärchen" der Shakespeare Company Berlin.

Bild: Axel Lauer

Wegen Corona verschoben und nun für 13. Januar auf den Spielplan der Kulturgemeinschaft Oberallgäu gesetzt: "Das Wintermärchen" der Shakespeare Company Berlin.

Bild: Axel Lauer

Die Kulturgemeinschaft Oberallgäu will solange wie möglich Theaterabende anbieten. Das heißt, solange, bis der Inzidenzwert im Landkreis 1000 erreicht.
27.11.2021 | Stand: 18:30 Uhr

Der erste Blick nach dem Aufwachen gilt dem Handy: Wie sind die aktuellen Inzidenzwerte in der Corona-Pandemie? So lange sie unter 1000 liegen, kann Hartmut Happel etwas aufatmen. Denn dann können die Theatergastspiele im Oberallgäu, wie geplant, wenn auch eingeschränkt, stattfinden. Wird die Obergrenze überschritten, muss der Geschäftsführer der Kulturgemeinschaft Oberallgäu alle Veranstaltungen absagen.

Das Trostpflaster

Einziges Trostpflaster in so einem Fall: Über das bundesweite Förderprogramm „Neustart Kultur“ bekommt die Kulturgemeinschaft einen Teil der Kosten erstattet. Das Geld fließt ohne Abzug an die Künstler. „Wir haben nur die Arbeit mit den Anträgen“, seufzt Happel: „Die sind sehr aufwendig.“ Jetzt hofft er, dass die Förderung auch im nächsten Jahr weitergeht. Am Mittwoch habe er an einer Videokonferenz der „Inthega“, der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen, teilgenommen: „Demnach soll das Programm wohl fortgesetzt werden.“

Saalbelegung: 25 Prozent

Die Kulturförderung durch den Bund springt auch dann ein, wenn pandemiebedingt die Zahl der Besucher heruntergefahren werden muss. Derzeit dürfen die Säle nur zu 25 Prozent belegt werden. „Wir können nur dank dieser Unterstützung durchhalten“, so der Geschäftsführer. Und er musste auch noch keinen Theaterfreund zurückweisen: „Bis jetzt hat noch jeder einen Platz bekommen.“ Im Vorverkauf gebe es immer einige Vorbestellungen, aber „die Abonnenten haben Vorrang“.

"2G-plus"

Die verschärften Regelungen für die Teilnahme an Kulturveranstaltungen sehen jetzt auch den Nachweis von „2G-plus“ vor. Dafür brauchen die geimpften und genesenen Besucher einen Test mit Zertifikat, den sie vorher selber durchführen lassen sollen.

Was die Kulturgemeinschaft Oberallgäu alles bietet.

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