Hotelprojekt

Wo in Oberstaufen eine neue Zufahrt zur B 308 entstanden ist

Vom Schlossberg in Oberstaufen wurde eine eigene Straße für die Baustellenfahrzeuge zur B 308 angelegt.

Vom Schlossberg in Oberstaufen wurde eine eigene Straße für die Baustellenfahrzeuge zur B 308 angelegt.

Bild: Werner Kempf

Vom Schlossberg in Oberstaufen wurde eine eigene Straße für die Baustellenfahrzeuge zur B 308 angelegt.

Bild: Werner Kempf

Beim Abriss der ehemaligen Schlossbergklinik in Oberstaufen ist eine neue Straße für die Baustellenfahrzeuge entstanden. Auf dem Gelände soll ein Vier- oder Fünf-Sterne-Hotel entstehen.
09.04.2021 | Stand: 06:55 Uhr

Viel Zuspruch findet die neu eingerichtete Baustraße am Schlossberg in Oberstaufen. Sie wurde Anfang Februar eingerichtet, damit die Baustellenfahrzeuge ohne Beeinträchtigungen den Schutt beseitigen können, der beim Abbruch der ehemaligen Schlossbergklinik anfällt. Dort baut die Geiger Unternehmensgruppe ein Vier- oder Fünf-Sterne-Hotel (wir berichteen). Ziel der Maßnahme ist es, die Bewohner des Stießberges und die dort angesiedelten Beherbergungsbetriebe vom abfließenden Baustellenverkehr zu entlasten.

„Wir haben bereits viele positive Rückmeldungen der Bewohner erhalten. Das freut uns sehr“, erklärt Michael Gunkel, Projektleiter der Geiger Unternehmensgruppe. Die rund 290 Meter lange Baustraße führt als Einbahnstraße von der Bergstraße zur B 308 und wurde auf schwierigem Gelände gebaut, weshalb bei den Arbeiten auch Hangsicherungen nötig waren.

Positiv auf die Bauarbeiten ausgewirkt hat sich zudem, dass das Genehmigungsverfahren beschleunigt wurde. „Dadurch können wir den Lockdown für die Arbeiten optimal nutzen“, sagt Gunkel. Er weist darauf hin, dass Baugrundgutachter, das Staatliche Bauamt Kempten, Wasserwirtschaftsamt, Forstamt und die Verkehrspolizei gut zusammengearbeitet hätten. Die Straße wurde Ende vergangenen Jahres innerhalb von nur sechs Wochen gebaut und vor Weihnachten fertiggestellt.

Momentan werden die Kellergeschosse der ehemaligen Krebsklinik abgebrochen. Das sei besonders aufwendig, da Wände, Decken und Böden aus Beton bestehen, heißt es von Geiger. Das abgebrochene Material zerkleinert vor Ort ein sogenannter Brecher. Die enthaltenen Baustoffe werden getrennt und untersucht. Nach entsprechendem Laborergebnis folgt dann der Abtransport zur Wiederverwendung oder zur Entsorgung. Die Abbrucharbeiten sollen voraussichtlich in zwei bis drei Wochen abgeschlossen sein.