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Minus 24 Grad in der Tiefkühlhalle

Abkühlung gefällig? Firma Kaes in Mauerstetten hat den coolsten Arbeitsplatz zu bieten

Arbeit am Limit: Bei Kaes geht die Temperatur auch mal in den zweistelligen Minusbereich.

Arbeit am Limit: Bei Kaes geht die Temperatur auch mal in den zweistelligen Minusbereich.

Bild: Harald Langer

Arbeit am Limit: Bei Kaes geht die Temperatur auch mal in den zweistelligen Minusbereich.

Bild: Harald Langer

Deutschland im Sommermodus. Beschäftigte im Tiefkühllager der Firma Kaes (V-Märkte) ziehen sich trotzdem jeden Morgen mollig warm an. Besuch an einem der eisigsten Arbeitsplätze in der Region.

23.08.2020 | Stand: 16:46 Uhr

Schick muss sie nicht sein, aber funktional. Die Arbeitskleidung von Christian Ritzer besteht aus langer Unterhose, Skihose, wattierter Jacke, Mütze, Thermohandschuhen und extra dicken Sicherheitsschuhen über den Wollstrümpfen. Wie ein Michelin-Männchen sitzt der 30-Jährige in seinem Flurförderzeug, mit dem er im Zentrallager der Firma Kaes (V-Märkte) surrend Karton um Karton voll gefrorener Ware einlagert oder für die Auslieferung bereitstellt. Der Gesichtsschutz bedeckt die roten Wangen nur teilweise, an seinen Wimpern kleben winzige Eiskristalle. „Man sollte schon einigermaßen fit sein“, sagt Ritzer, der sich täglich bei Dienstbeginn schön warm anzieht, während ganz Deutschland schwitzt. Nach Feierabend verlässt er seinen eisigen Arbeitsplatz mit minus 24 Grad. „Draußen sind dann vielleicht 30 Grad plus“, sagt der Lagerist. „Also fast 55 Grad Unterschied.“ Da müssen Kreislauf und Konstitution robust sein.

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