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Der Wochenmarkt in Neugablonz zieht um: Eine gute Idee?

Der Wochenmarkt in Neugablonz zieht um. Wir haben Kunden und Standbetreiber gefragt, was sie davon halten (von links oben): Lieselotte Hufstadt, Manuel Peczler, Wolfgang Seiffert und Barbara Dodel.

Der Wochenmarkt in Neugablonz zieht um. Wir haben Kunden und Standbetreiber gefragt, was sie davon halten (von links oben): Lieselotte Hufstadt, Manuel Peczler, Wolfgang Seiffert und Barbara Dodel.

Bild: Marian Waworka, Mathias Wild

Der Wochenmarkt in Neugablonz zieht um. Wir haben Kunden und Standbetreiber gefragt, was sie davon halten (von links oben): Lieselotte Hufstadt, Manuel Peczler, Wolfgang Seiffert und Barbara Dodel.

Bild: Marian Waworka, Mathias Wild

Mitte September zieht das bunte Treiben auf den neu gestalteten „Marktplatz“ am Neuen Markt. Was halten Kunden und Standbetreiber davon? Was soll sich ändern?
26.08.2022 | Stand: 18:24 Uhr

Der Stadtteil Neugablonz feiert 75-jähriges Bestehen. Zwischen dem 9. und 13. September, wenn das „Neugabiläum“ begangen wird, gibt es zwischen dem Gablonzer Haus und dem Neuen Markt viele Programmpunkte. Dafür schafft der Wochenmarkt Platz und zieht am 10. September auf den neu gestalteten „Marktplatz“ am Neuen Markt.

Dort präsentieren die Beschicker dann auch künftig ihre Waren, teilt die Deutsche Marktgilde als verantwortliche Veranstalterin mit. Wir haben nachgefragt. Was halten Kunden und Standbetreiber davon? Was soll sich ändern?

Wolfgang Seiffert, 56, Kunde: „Ich gehe jetzt seit ein paar Jahren so gut wie jeden Samstag auf den Markt und finde die Location gut so wie sie ist. Direkt an der Straße wäre es viel lauter. Außerdem ist mit den Bäumen doch viel zu wenig Platz da. Entweder der Markt wird dann kleiner oder alles wird viel zu eng. Ich fände es gut, wenn man noch eine Chance hat, den Mindestabstand zu halten.“

Das sagt eine Standbetreiberin zum Umzug des Wochenmarkts in Neugablonz

Barbara Dodel, 48, Standbetreiberin: „Der Platz hier ist viel schöner. Neben den Lärm von den Straßen ist es vor allem schlecht, dass man am neuen Standort weniger Platz hat. Erstens kann man hier viel besser die Abstände einhalten, was besonders bei Corona wichtig war. Und zweitens: Wenn die Leute so dicht aufeinander sind und sich unterhalten, ist es viel schwieriger, Kundengespräche zu führen. Durch die kleinere Fläche wird es auch lauter. Ich denke aber, dass die Hauptstraße mehr Leute anziehen wird.“

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Manuel Peczler, 27, Kunde: „Wir kaufen öfter hier ein. Wir kommen zwar aus Kaufbeuren, aber am Donnerstag haben wir keine Zeit. Deswegen ist es gut, dass der Markt am Samstag ist. Ich denke, die Frage ist, ob dann jeder genug Platz hat. Der Markt sollte auf jeden Fall erhalten bleiben. Es wäre sehr schade, wenn er deswegen kleiner wird.“

Langjährige Marktkundin sagt: "Mir wäre es lieber, wenn er hier bleiben würde"

Lieselotte Hufstadt, 81, Kundin: „Ich kaufe seit fast 30 Jahren auf Märkten ein, erst in Kaufbeuren, jetzt hier. Aber langsam wird es schwierig. Mit dem Rollstuhl ist es sowieso nicht leicht, durch die Stadt zu kommen. Ich mache mir Sorgen, dass es bei dem Gelände vorne noch schwieriger wird. Die Parkanlage ist zwar nett, aber doch eher hinderlich. Es fahren auch mehr Autos und Fahrräder durch. Mir wär es lieber, wenn er hier bleiben würde.“

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