Autorenfilmfestival

Die Filmzeit kehrt nach Kaufbeuren zurück

Nach dem Auftakt in Kempten (das Bild zeigt die Eröffnung im dortigen Colosseum-Center) und in Immenstadt, kehrt das Autorenfilmfestival Filmzeit ab Montag wieder an seinen Ursprungsort Kaufbeuren zurück.

Nach dem Auftakt in Kempten (das Bild zeigt die Eröffnung im dortigen Colosseum-Center) und in Immenstadt, kehrt das Autorenfilmfestival Filmzeit ab Montag wieder an seinen Ursprungsort Kaufbeuren zurück.

Bild: Ralf Lienert

Nach dem Auftakt in Kempten (das Bild zeigt die Eröffnung im dortigen Colosseum-Center) und in Immenstadt, kehrt das Autorenfilmfestival Filmzeit ab Montag wieder an seinen Ursprungsort Kaufbeuren zurück.

Bild: Ralf Lienert

Von 5. bis 11. Oktober flimmern im Corona-Kinoplex jede Menge ungewöhnliche Streifen über die Leinwand. Wie die Pandemie die Programmgestaltung beeinflusst hat.
03.10.2020 | Stand: 11:30 Uhr

Am Montag kehrt das Autorenfilmfestival Filmzeit geografisch wieder zu seinen Wurzeln nach Kaufbeuren zurück. Inhaltlich hat es die nie verlassen, auch wenn heuer erstmals Kempten und Immenstadt als weitere Spielorte dazugekommen sind. Von 5. bis 11. Oktober flimmern im Corona-Kinoplex viele Stunden lang außergewöhnliche Streifen aller Genres und Themen über die Leinwand, die von einer Fachjury und dem Publikum bewertet werden.

Bunte Luftballon als Markenzeichen

Das diesjährige Filmzeit-Plakatmotiv mit einem bunten Luftballon im Zentrum, in dem die Festival-Trophäe „Blasi“ zu erkennen ist, solle angesichts der Corona-Gefahr Mut machen und Leichtigkeit vermitteln, sagt Festivalleiterin Birgit Kern-Harasymiw. So wie der Schlager „Kauf Dir einen bunten Luftballon“ aus der Komödie „Der weiße Traum“, die 1943 in ebenfalls nicht gerade einfachen Zeiten erstmals gezeigt wurde und die Filmzeit-Macher inspiriert hat. Wegen der Pandemie gab und gibt es auch beim Kaufbeurer Autorenfilmfestival etliche Unwägbarkeiten und einige Veränderungen. So finden heuer alle Veranstaltungen im Corona-Kinoplex statt – auch das Rahmenprogramm, das sich bisher größtenteils im Stadttheater abgespielt hat.

22 Beiträge treten im deutschsprachigen Hauptwettbewerb an

Neben dem Hauptwettbewerb mit 22 deutschsprachigen Filmen in vier Blöcken läuft in der Wertachstadt auch wieder der Dokumentarfilm-Wettbewerb, für den 14 Streifen ausgewählt wurden, und ein spezieller Filmblock für jüngere Zuschauer („Schul-Filmzeit“). Neu ist dabei eine Schüler-Jury, die mit Unterstützung der Bürgerstiftung Kaufbeuren einen eigenen Preis vergibt. Wiederum verliehen wird ein Demokratie-Preis für einen Film, den die Jury aus dem gesamten Programm des Festivals auswählen kann. Feierlicher Abschluss dieses Filmzeit-Sepcials im Zeichen der Demokratie ist die Uraufführung von „Grad Deutscher Härte“. Der Stoff von Regisseur Alexander Löwen hat den ersten Drehbuchwettbewerb des Festivals gewonnen. Sein als Kammerspiel inszenierter Spielfilm, der in Kaufbeuren gedreht wurde, beschäftigt sich mit dem Phänomen der Verschwörungstheorien.

Das komplette Programm ist zu finden unter:

www.filmzeitkaufbeuren.de