Kaufbeuren

Drei weitere Corona-Todesfälle in Kaufbeuren - aber keine verschärften Maßnahmen

In Kaufbeuren - hier der Eingang der Marien-Realschule - wird es verst einmal keine strengeren Corona-Regeln geben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist gesunken.

In Kaufbeuren - hier der Eingang der Marien-Realschule - wird es verst einmal keine strengeren Corona-Regeln geben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist gesunken.

Bild: Matthias Becker, Archiv

In Kaufbeuren - hier der Eingang der Marien-Realschule - wird es verst einmal keine strengeren Corona-Regeln geben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist gesunken.

Bild: Matthias Becker, Archiv

In Kaufbeuren sind drei weitere Menschen gestorben, die positiv auf Corona getestet waren. Strengere Regeln wird es in der Stadt aber erst einmal nicht geben.
01.12.2020 | Stand: 09:32 Uhr

In den vergangene Tagen sind zwei weitere Frauen und ein Mann aus Kaufbeuren gestorben, die zuvor positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Das teilte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse via Facebook mit. Das Durchschnittsalter der jetzt Verstorbenen sei 91 Jahre gewesen.

Insgesamt sind damit in Kaufbeuren seit März sieben Männer und 16 Frauen gestorben, die positiv auf das Virus getestet worden waren. Der jüngste Verstorbene war 77 Jahre alt, das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt bei 86 Jahren, so Bosse.

Am Montag wurde für Kaufbeuren ein weiteres positives Testergebnis gemeldet, insgesamt gibt es damit 828 Infektionsfälle seit März. Die 7-Tages-Inzidenz ist allerdings inzwischen deutlich gesunken und liegt beim RKI bei 114.

Corona-Regeln in Kaufbeuren werden vorerst nicht verschärft

"Damit kommen die verschärften Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung für Corona-Hotspots in Kaufbeuren nicht zur Anwendung, das heisst unter anderem dass Musikschule und Fahrschulen weiter betrieben werden können und der Unterricht in allen Jahrgangsstufen als Präsenzunterricht stattfindet", so Bosse.

Insgesamt 124 Mitarbeiter und Bewohner des Altenheims Espachstift in Kaufbeuren hatten sich in den vergangenen Tagen mit dem Corona-Virus infiziert. Dadurch schnellte die Sieben-Tage-Inzidenz Kaufbeurens tageweise auf einen Wert über 300. Das heißt, gerechnet auf 100.000 Einwohner infizierten sich innerhalb von sieben Tagen über 300 Menschen mit dem Virus. Ohne den Corona-Ausbruch im Espachstift hätte sich die Stadt auf dem Niveau der anderen Allgäuer Regionen befunden.

Impfzentrum in Kaufbeuren in Vorbereitung

Am 15. Dezember soll das Corona-Impfzentrum für die Stadt Kaufbeuren betriebsbereit sein. Eingerichtet wird es laut Stadtverwaltung im früheren Lebensmittelmarkt Feneberg in der Alten Weberei. Die Stadt mietete die Räume neben einem Parkhaus und in der Nähe des Busbahnhofs Plärrer von der Firma Dobler an.

Mehr zur aktuellen Corona-Lage im Allgäu lesen Sie im Corona-Newsblog der Allgäuer Zeitung.