Ringen TSV Westendorf

Ein Quintett auf Medaillenjagd - Westendorfer bei der Kadetten-DM

Ringen_Einsle und Goßner © Stefan Günter

Max Goßner und Matthias Einsle sind nicht nur beim TSV Westendorf aktiv, sondern auch als Trainer für den Bayerischen Ringer-Verband. Bei den deutschen Meisterschaften betreuen sie deshalb die Athleten aus dem Freistaat.

Bild: Stefan Günter

Max Goßner und Matthias Einsle sind nicht nur beim TSV Westendorf aktiv, sondern auch als Trainer für den Bayerischen Ringer-Verband. Bei den deutschen Meisterschaften betreuen sie deshalb die Athleten aus dem Freistaat.

Bild: Stefan Günter

TSV Westendorf stellt fünf Athleten bei den deutschen Meisterschaften der Kadetten. In Stendal geht es im Freistil und in Rostock Griechisch-römisch zur Sache.
30.08.2021 | Stand: 15:58 Uhr

Vor einigen Wochen fanden die Titelkämpfe bei den Junioren statt, nun ermitteln am Wochenende die Kadetten jeweils Gold, Silber und Bronze bei den deutschen Meisterschaften. Der Bayerische Ringer-Verband (BRV) hat für die Wettkämpfe in Stendal und Warnemünde auch fünf Athleten vom TSV Westendorf nominiert. Einer von ihnen startet nur im griechisch-römischen Stil.

Niklas Steiner mit großen Chancen

Stendal, die kreisfreie Stadt in Sachsen-Anhalt, ist Schauplatz für die Wettkämpfe im Freistil. Männer-Cheftrainer und schwäbischer Stützpunkttrainer Matthias Einsle aus Westendorf wird die Jungs begleiten. Eine Medaille traut der 29-jährige Übungsleiter besonders Niklas Steiner zu, der im Limit bis 45 Kilo antreten wird. Der deutsche B-Jugendmeister hat sich über die vergangenen Monate gut entwickelt. „Bei ihm muss ich kein Druck aufbauen. Er hat Talent und Niveau“, weiß Einsle. Steiner ist im zweiten Kadettenjahr.

Herausforderung für Luis Wurmser

Vor einer enormen Herausforderung steht Luis Wurmser. Denn allein 38 Teilnehmer sind im Limit bis 60 Kilo gemeldet. „Losglück, eine gute Verfassung von ihm, dann reicht es auch für ihn, um vorne mit dabei sein zu können“, meint Einsle, damit Wurmser Erfolg haben kann. Doch die Aufgabe in diesem starken Teilnehmerfeld wird nicht einfach sein.

Patrick Meichelböck mit starker Entwiklung

Das gilt auch für Patrick Meichelböck, der eine starke Entwicklung hingelegt hat. Die Konkurrenz ist auch für ihn in der Gewichtsklasse bis 65 Kilo sehr groß. „Es wird zwei, drei starke Ringer geben, gegen den Rest kann er schon gewinnen oder zumindest mitringen“, schätzt Einsle das Teilnehmerfeld ein. Allein die Nominierung dürfte für Meichelböck ein zusätzlicher Ansporn sein. „Wir geben überhaupt keine Vorgaben aus, geschweige denn setzen unsere Athleten unter Druck“, macht Einsle deutlich.

Neuzugang fühlt sich pudelwohl

Der letzte Starter, der vom BRV nominiert wurde, ist Kilian Krupna. Der Neuzugang aus Mering ringt im Limit bis 71 Kilo und hat auch hier ein starkes Teilnehmerfeld vor der Brust. Für den Freistilspezialist ist es übrigens das letzte Kadettenjahr. Er ringt seit einem Jahr für die Ostallgäuer. „Es ist großartig, dass sich Kilian bei uns pudelwohl fühlt. Von daher wird er auch seinen Weg gehen“, betont Einsle.

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Rund zweieinhalb Stunden oder 240 Kilometer entfernt finden zeitlich die Titelkämpfe der Griechisch-römisch-Spezialisten statt. Benedikt Gansohr (80 kg) wird von TSV-Cheftrainer und BRV-Landestrainer Maximilian Goßner in Rostock betreut. „Es ist eine schwere Gewichtsklasse und auch unwahrscheinlich, dass er ganz vorne landet“, sagt der Übungsleiter.

Benedikt Gansohr vom TSV Westendorf.
Benedikt Gansohr vom TSV Westendorf.
Bild: BRV/Fornoff

Im Vorfeld hatten Athlet und Trainer beschlossen, dass er ins nächsthöhere Limit aufsteigt, anstatt abzukochen. „Er hat dort keinen Druck, kann nur überraschen. Benedikt wird das Turnier guttun“, meint Goßner, der bedauert, dass Maximilian Prestele verletzungsbedingt die Reise nach Warnemünde nicht antreten kann. „Das ist richtig schade.“