Eisstadion Kaufbeuren

Eisstadion Kaufbeuren: Zwischenstufen kommen erst 2023

Um die Sicht der Fans auf die Eisarena zu testen, fand bereits im Dezember 2019 ein Ortstermin statt.

Um die Sicht der Fans auf die Eisarena zu testen, fand bereits im Dezember 2019 ein Ortstermin statt.

Bild: Mathias Wild

Um die Sicht der Fans auf die Eisarena zu testen, fand bereits im Dezember 2019 ein Ortstermin statt.

Bild: Mathias Wild

Finanzen und Corona verzögern den Einbau in der Erdgas-Schwaben-Arena in Kaufbeuren erneut. Die Fans mussten schon eine Verschiebung hinnehmen.
04.08.2021 | Stand: 16:52 Uhr

Die vom Publikum gewünschten Zwischenstufen in der Erdgas-Schwaben-Arena werden voraussichtlich erst 2023 eingebaut. Dies gab das Kommunalunternehmen (KU) Eisstadion am Mittwoch nach einer Sitzung des Verwaltungsrats bekannt.

Demnach habe sich das Gremium einstimmig dafür ausgesprochen, den Einbau zu verschieben. Ausschlaggebend sind laut Pressemitteilung des KU folgende Gründe:

  • Die sehr angespannte wirtschaftliche Lage des Kommunalunternehmens Eisstadion Kaufbeuren sowie der Stadt Kaufbeuren, der das KU zu hundert Prozent gehört.
  • Die Unklarheit inwiefern die Corona-Pandemie Einfluss auf die Zulassung von Zuschauern und das Nutzerverhalten hat.
  • Die bereits jetzt zahlreich vorliegenden Buchungen und Reservierungen für die Sommernutzung 2022.

Bereits im Frühjahr 2020 wurde beschlossen, die Zwischenstufen einzubauen, um die Sichtverhältnisse im Eisstadion zu verbessern. Vorgesehen war dafür zunächst die eisfreie Zeit in diesem Sommer. Doch schon im Mai 2021 gab das KU bekannt, den Einbau auf 2022 verlegen zu wollen, da die eisfreie Zeit heuer zu kurz sei. Die „Initiative Bessere Sicht im Eisstadion Kaufbeuren“ kritisierte dies scharf.