Neues Baugebiet

Friesenried wächst weiter

Bald beginnen die Bauarbeiten im neuen Friesenrieder Baugebiet "Blöcktach - Hinter dem Weiler".

Bald beginnen die Bauarbeiten im neuen Friesenrieder Baugebiet "Blöcktach - Hinter dem Weiler".

Bild: Daniel Boscariol (Symbolfoto)

Bald beginnen die Bauarbeiten im neuen Friesenrieder Baugebiet "Blöcktach - Hinter dem Weiler".

Bild: Daniel Boscariol (Symbolfoto)

Der Friesenrieder Gemeinderat hat den Bebauungsplan für ein neues Wohngebiet auf den Weg gebracht. Diskussionen gab es allerdings um die Dimension des  geplanten Wendehammers.
Bald beginnen die Bauarbeiten im neuen Friesenrieder Baugebiet "Blöcktach - Hinter dem Weiler".
Von Klaus Thiel
27.09.2020 | Stand: 12:34 Uhr

Den Bebauungsplan „Blöcktach – Hinter dem Weiler“ hat der Friesenrieder Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung auf den Weg gebracht. Der Entwurf wurde einstimmig gebilligt und der entsprechende Aufstellungsbeschluss gefasst. Wie mehrfach berichtet, plant die Gemeinde die Schaffung eines Wohngebiets im Ortsteil Blöcktach. Das Plangebiet liegt am nördlichen Ortsrand, südlich des Röhrwanger Wegs und schließt im Norden und Süden an die bestehende Wohnbebauung an. Auf etwa 8000 Quadratmeter werden Grundstücke verschiedener Größe angeboten.

Gestaltungskriterien festgelegt

Bürgermeister Bernhard Huber und Architekt Merlin Rehmann vom beauftragten Planungsbüro Sieber präsentierten den Entwurf, in dem festgelegte Änderungen aus den Erörterungen zum Vorentwurf eingearbeitet waren. Darin finden sich unter anderem eine offene Bauweise, Einzelhäuser (bis zu zwei Doppelhäuser möglich) und eine Dachneigung zwischen 22 und 35 Grad. Um zweigeschossig bauen zu können, sollte nach Meinung des Gremiums eine geringere Dachneigung gewählt werden. Die bauliche Nutzung als allgemeines Wohngebiet ist beschränkt auf Wohnhäuser, der Versorgung dienenden Läden, Schank- und Speisewirtschaften und Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke.

Wendehammer zu klein?

Für eine längere Diskussion sorgte der vorgesehene Wendehammer am Ende der Wohnstraße. Dritter Bürgermeister Anton Rappold hinterfragte die Größe des Durchmessers mit neun Metern. Für eine Vergrößerung, um ein problemloses Wenden für bestimmte Großfahrzeuge zu ermöglichen, müsse zusätzlich zu viel Fläche „geopfert“ werden. Eine Verkleinerung oder auch kompletter Wegfall würde einen Flächengewinn darstellen, vor allem mit Blick auf eine mögliche, spätere Erweiterung des Wohngebiets nach Norden. Auf Vorschlag von Bürgermeister Huber beließ das Ratsgremium es vorerst bei der ursprünglichen Festlegung.

Baugeginn im Herbst 2021

Unbestritten ist der Zeitplan. Nach der Auslegung soll am 25. November der endgültige Bebauungsplan genehmigt und am 16. Dezember die ersten Bauanträge beschieden werden. Die Ausschreibung folgt im Winter, die Erschließung im Frühjahr 2021 und der Baubeginn im Herbst 2021.