Bau in Osterzell

Gemeindehaus in Osterzell wird bald fertig - wie hoch sind nun die Kosten?

Das neue Gemeindehaus in Osterzell steht kurz vor der Fertigstellung. Ende des Jahres soll das Verwaltungsgebäude planmäßig vollendet sein.

Das neue Gemeindehaus in Osterzell steht kurz vor der Fertigstellung. Ende des Jahres soll das Verwaltungsgebäude planmäßig vollendet sein.

Bild: Mathias Wild

Das neue Gemeindehaus in Osterzell steht kurz vor der Fertigstellung. Ende des Jahres soll das Verwaltungsgebäude planmäßig vollendet sein.

Bild: Mathias Wild

Das 1,2-Millionen-Euro-Projekt soll zum Jahresende planmäßig fertig werden. Warum Bürgermeister Bernhard Bucka beim Blick auf die Kosten sehr beruhigt ist.
Das neue Gemeindehaus in Osterzell steht kurz vor der Fertigstellung. Ende des Jahres soll das Verwaltungsgebäude planmäßig vollendet sein.
Von Klaus Thiel
16.11.2020 | Stand: 06:30 Uhr

Die Fertigstellung des neuen Osterzeller Gemeindehauses rückt näher. Laut Bürgermeister Bernhard Bucka soll das Verwaltungsgebäude planmäßig Ende des Jahres vollendet sein. Bei seiner jüngsten Sitzung vergab der Osterzeller Rat noch Schlosserarbeiten für 1.090 Euro und die Installation der Schließanlage für 6.836 Euro.

"Richtige" Präsentation gewünscht

Wann der Neubau offiziell eingeweiht wird, hängt nach den Worten des Bürgermeisters von der Entwicklung bei der Corona-Pandemie ab. Er wünsche sich aber in jedem Fall eine „richtige“ Präsentation, sagte Bucka. Auch weitere Tagesordnungspunkte standen im Zusammenhang mit dem Gemeindehaus. Der Rat beschloss nämlich, 26.000 Euro für 220 Stühle und 15 Tische zu investieren, die im neuen Sitz der Gemeindeverwaltung, vor allem aber im Veranstaltungssaal Pfarrstadel ihren Platz finden werden.

Zusätzlich bewilligte das Gremium 7.700 Euro für die Installation von zwei neuen Straßenlaternen in Höhe des neuen Gemeindehauses. Der Rathauschef informierte auch über die Kostenentwicklung beim 1,2 Millionen Euro teuren Neubau. Unter Berücksichtigung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes von 16 Prozent und des Wegfalls des Puffers für „Unvorhergesehenes“ lägen die Ausgaben etwa 2.000 Euro über dem Plansoll – und damit in einem „sehr beruhigenden Bereich“.

Starkstromleitung muss verlegt werden

9.400 Euro kostet die Verlegung einer Starkstromleitung, die durch ein Areal führt, das künftig als Hochwasser-Rückhalteraum genutzt werden soll. In einer angeregten Diskussion wurden mehrere Möglichkeiten einer neuen Trassenführung erörtert, unter anderem entlang des südlichen oder nördlichen Randes des Gebietes. Er werde nach Rücksprache mit dem betreffenden Energieversorger die günstigste Variante festlegen, kündigte Bucka an. Mit einem Beschluss setzte der Gemeinderat aber einstimmig ein Kostenlimit in Höhe von 10.000 Euro.

Gemeinderat Martin Sänger beklagte das „wilde Parken“ an der Alten Steige beim öffentlichen Grillplatz am dortigen Feldkreuz. Sänger schlug eine entsprechende Beschilderung vor. Dies fand bei der anschließenden Diskussion im Rat aber keine Zustimmung. Eventuell könne die Gemeinde eine in ihrem Eigentum befindliche Fläche in der Nähe als Parkfläche anbieten. Insgesamt sah das Gremiums aber keine Notwendigkeit, das Parken in diesem Bereich strenger zu regeln.

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