Kreisliga Allgäu Mitte

Kellerduell in Oberbeuren - der TSV trifft auf Blonhofen

Fussball SVM OBB 92

Hiergeblieben: Während der SV Mauerstetten mit Moritz Streit weiter oben mitspielen will, versuchen der TSV Oberbeuren und Gwendal Schiele mit einem Derbysieg gegen Blonhofen aus dem Tabellenkeller zu kommen.

Bild: Harald Langer

Hiergeblieben: Während der SV Mauerstetten mit Moritz Streit weiter oben mitspielen will, versuchen der TSV Oberbeuren und Gwendal Schiele mit einem Derbysieg gegen Blonhofen aus dem Tabellenkeller zu kommen.

Bild: Harald Langer

Der TSV Oberbeuren empfängt den Blonhofen, der nach seinem Derbysieg in Stöttwang wieder Hoffnung schöpft. Mauerstetten ist weiter auf der Jagd nach Germaringen.
09.10.2021 | Stand: 11:41 Uhr

  • FC Blonhofen: Nach dem Erfolg im Kellerduell am vergangenen Wochenende in Stöttwang, geht der FC Blonhofen mit einigem Optimismus in das nächste Derby. Der FCB tritt am Sonntag ab 15 Uhr beim TSV Oberbeuren an. Beide Teams zieren mit jeweils einem Sieg punktgleich das Tabellenende der Kreisliga Mitte und hinken den Erwartungen in dieser Spielzeit noch etwas hinterher. Auf Blonhofener Seite zeigt sich Trainer Karl Fischer mit den Trainingsleistungen seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen zufrieden. „Mein Team kann die Defizite vom Saisonbeginn Stück für Stück nachbessern, sodass wir in der Lage sind, bei mannschaftlicher Entschlossenheit, auch in dieser Partie zu punkten“, erklärt der FCB-Coach. (ws)

  • SVO Germaringen: Beim Tabellendritten SV Oberegg wartet auf den SVO Germaringen am Sonntag ab 15 Uhr erneut eine schwierige Aufgabe. Die Heimelf hat im eigenen Stadion noch eine weiße Weste und alle vier Partien bei einem Torverhältnis von 10:4 gewonnen. Ausgerechnet jetzt plagen den SVO personelle Sorgen. „Neben den verletzten Spielern haben sich diese Woche auch noch einige krank gemeldet, sodass wir wirklich alle Kräfte bündeln müssen“, berichtet Trainer Franz Zimmermann mit einigen Sorgenfalten. Dennoch fordert der Coach von seinem Team ein mutiges Auftreten mit einem schnellen Umschaltspiel. „Wir hatten zuletzt gegen Kammlach nicht mit dem nötigen Tempo agiert und haben uns dabei das Leben selbst schwer gemacht“, bemängelt der Trainer, der auch weiß, dass es nur Punkte geben wird, wenn alle mit 100 Prozent Einsatz und Leidenschaft in Oberegg an den Start gehen. „Wir werden dort nichts geschenkt bekommen. Im Gegenteil, es wird ein Spiel, in dem um jeden Zentimeter gekämpft werden muss“, sagt Zimmermann, der dort eine enge Kiste erwartet. (tsc)

  • SV Mauerstetten: Kann der SVM seinen Lauf fortsetzen und die weiße Heimweste wahren? Am Sonntag erwartet der SVM ab 15 Uhr den TSV Lautrach-Illerbeuren. Die Gäste sind durchwachsen in die Saison gestartet, Siege und Niederlagen wechselten sich in großer Regelmäßigkeit ab. Auch wenn der Gegner daher schwer auszurechnen ist, ist der neue SVM-Abteilungsleiter, Willi Dressler, überzeugt, dass Mauerstetten mit Trainer Uwe Zenkner alles für einen Sieg in die Waagschale werfen wird. „Wir alle hoffen, dass die Mannschaft Woche für Woche an ihre guten Leistungen anknüpfen kann. Wir wollen Tabellenführer SVO Germaringen auf den Fersen bleiben“, sagt Dressler optimistisch vor der Partie. (kü)

  • TSV Oberbeuren: In Oberbeuren treffen an diesem Wochenende die schlechteste Offensive und die schlechteste Defensive der Liga aufeinander. Nur fünf Tore konnte der FC Blonhofen bislang erzielen. Auf der anderen Seite musste der TSV Oberbeuren in acht Spielen bereits 27 Mal den Ball aus dem Netz holen. Beide Mannschaften stehen folgerichtig punktgleich auf dem letzten Tabellenplatz der Kreisliga. Weiterhin kommt aber auch keine Konstanz in die immer jünger werdende Mannschaft des TSVO: Nach der Verletzung von Routinier und Kapitän Andreas Morhardt steht bereits jetzt fest, dass wieder einmal eine Elf starten wird, die in dieser Konstellation noch nicht zusammengespielt hat. Wieder dabei ist dafür Abwehrchef Patrik Herkommer, der seine Sperre von einem Spiel abgesessen hat. Ab 15 Uhr geht es am Sonntag in Oberbeuren um die wichtigen Punkte im Abstiegskampf, bereits davor treten die Reserven beider Mannschaften gegeneinander an. (bm)

  • SV Stöttwang: Nach der Last-Minute-Derbyniederlage ist die Mannschaft hoch motiviert, diese im Heimspiel gegen den SV Ungerhausen wieder wett zumachen. Die Partie steigt am Sonntag ab 15 Uhr in Stöttwang. Trainer Thomas Spannenberger hat diese Woche der Mannschaft im Training immer wieder klar gemacht, dass sie bis zur letzten Minute, die Spannung hochhalten muss. Die älteren Spieler müssten die Jungen noch mehr führen, um diese sicherer im Spiel einzubinden. Die Situation ist laut Spannenberger für das Team schwierig. Aber er ist sich sicher, wenn einmal ein Erfolg da ist, kommt automatisch auch mehr Sicherheit und Selbstvertrauen bei den jüngeren Akteuren. „Wir werden alles daran setzen, um das gegen Ungerhausen umzusetzen und unserem treuen Fans den Erfolg zu schenken. (rs)