Aktion zu Sankt Martin

Kleiderspenden für Kinder in der Ukraine unter dem Motto „Meins wird Deins“

Um Spenden von gut erhaltener Kleidung bittet die Aktion Hoffnung anlässlich des Gedenktags an den Heiligen Martin.

Um Spenden von gut erhaltener Kleidung bittet die Aktion Hoffnung anlässlich des Gedenktags an den Heiligen Martin.

Bild: Annette Zoepf

Um Spenden von gut erhaltener Kleidung bittet die Aktion Hoffnung anlässlich des Gedenktags an den Heiligen Martin.

Bild: Annette Zoepf

Aktion Hoffnung und Sternsinger laden Familien, Kitas und Schulen zum Kleider teilen ein
06.11.2020 | Stand: 06:15 Uhr

Mit Blick auf den Martinstag am Mittwoch, 11. November, startet die Aktion Hoffnung in Kooperation mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ die Kleiderteilaktion „Meins wird Deins“. Deutschlandweit sind Kindertagesstätten, Schulen, Pfarrgemeinden und Privatpersonen eingeladen, gut erhaltene Kleidung zu spenden. Alle Erlöse der 18. Aktion kommen Kinderzentren in der Ukraine zugute.

In vielen Pfarrgemeinden und Kitas dürfen heuer corona-bedingt keine Laternenzüge und Martinsfeiern stattfinden. Mit der Kleiderteilaktion „Meins wird Deins“ bietet die Aktion Hoffnung eine Alternative, dem Gedenktag des Heiligen eine neue Ausrichtung zu geben. „Der Heilige Martin wurde vor allem dadurch bekannt, dass er mit dem Bettler seinen Mantel geteilt hat. Wir laden Kinder und Jugendliche ein, diesem Beispiel zu folgen und mit ein oder zwei sehr schönen, gut erhaltenen Kleidungsstücken die Aktion zu unterstützen“, sagt Johannes Müller, Geschäftsführer der Aktion Hoffnung.

Nach Ettringen senden

„Ganz besonders freuen wir uns, wenn in diesem Jahr auch Familien beim Kleiderteilen mitmachen. Bitte senden Sie Ihre Kleiderspenden an unser Eine-Welt-Zentrum nach Ettringen, dort werden sie sortiert und dann für den Verkauf in den Vintys-Secondhand-Shops bereitgestellt“, erklärt Müller.

Von Eltern getrennt

In der Ukraine leben laut Müller rund zwei Millionen Kinder über längere Zeit von einem oder beiden Elternteilen getrennt, weil diese im Ausland arbeiten. Armut, verursacht durch mangelnde Verdienstmöglichkeiten und niedrige Löhne, zwinge die Eltern dazu, Familien und die Heimat zu verlassen. „Seit vielen Jahren arbeitet das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ mit der Caritas Ukraine zusammen. In elf Kinderzentren werden Jungen und Mädchen betreut und geschützt. Die jungen Menschen erfahren dort die Geborgenheit und Gemeinschaft, die sie in der Familie nicht erleben können“, erläutert Anton Stegmair, Aufsichtsratsvorsitzender der Aktion Hoffnung das Hilfsprojekt.