Gemeinderatsbeschluss

Neue Sportanlagen in Mauerstetten (Ostallgäu): So breit wird die Zufahrt

Die neuen Sportanlagen in Mauerstetten (Ostallgäu) sind bald fertiggestellt. Nun besteht auch Einigkeit im Gemeinderat über die Zufahrt.

Die neuen Sportanlagen in Mauerstetten (Ostallgäu) sind bald fertiggestellt. Nun besteht auch Einigkeit im Gemeinderat über die Zufahrt.

Bild: Mathias Wild

Die neuen Sportanlagen in Mauerstetten (Ostallgäu) sind bald fertiggestellt. Nun besteht auch Einigkeit im Gemeinderat über die Zufahrt.

Bild: Mathias Wild

Bald herrscht dort großer Betrieb: Der Gemeinderat in Mauerstetten (Ostallgäu) hat sich über die Gestaltung der Zufahrt zu den neuen Sportanlagen geeinigt.
09.08.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Der Mauerstettener Gemeinderat hat sich nun doch auf die Gestaltung der Zufahrt zu den neuen Sportanlagen geeinigt. Alle vier vorgeschlagenen Varianten des Ingenieurbüros von Bertram Mooser waren zuvor abgelehnt worden. In der jüngsten Sitzung kam es zur erneuten Abstimmung. Nach kurzer Diskussion entschieden sich die Rätinnen und Räte knapp mit acht zu sieben Stimmen für die Variante drei, also eine Fahrbahnbreite von 5,50 Meter mit wechselseitigen Verengungen.

Einhellig stimmte das Ratsgremium den Defizitverträgen mit der katholischen Kirchenstiftung St. Vitus in Germaringen zu. Die Übernahme betrifft die beiden Kindergärten St. Vitus und Regenbogen und wurde mit 100 Prozent beziffert. Gleichzeitig seien sich beide Vertragspartner einig, den Personalschlüssel für die Einrichtungen auf 4,0 festzulegen (eine Erzieherin/Kinderpflegerin ist für vier Kinder zuständig) informierten Bürgermeister Armin Holderried und als Gast Kirchenpfleger Josef Häusler. Beide betonten die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Träger der Einrichtungen (Kirche).

Quartiersplatz in Mauerstetten soll Treffpunkt werden

Die Anregungen der Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnsiedlung Wildanger zur Gestaltung des Quartiersplatzes nahm das Ratsgremium zu Kenntnis. Nun müssen aber mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der beiden angrenzenden Mehrfamilienhäuser noch Gespräche geführt werden. Nach dem Wunsch der Antragsteller soll der Platz ein Ort der Begegnung, nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtet, sprich naturnah gestaltet werden.

Welche Farbe bekommt das neue Feuerwehrhaus?

Bürgermeister Armin Holderried informierte anhand eines Modells über Vorgespräche zur Gestaltung der Fassade am neuen Feuerwehrhaus. Der Vorschlag, die Farbvariante anthrazit und rot zu wählen, fand Zuspruch im Gremium. Graffitimalerei auf der Westseite des Gebäudes stieß hingegen auf geteilte Meinungen. Auf Vorschlag von Bürgermeister Holderried, der sich als überzeugter Anhänger der Graffitikunst zu erkennen gab, wurde die Entscheidung vertagt.

In Sachen Breitbandausbau entschied sich das Ratsgremium für die beiden Förderprogramme der bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung.

Lesen Sie auch
##alternative##
Viele sind zu schnell unterwegs

Bürgern stinkt der Verkehr in Mauerstetten: Das sind die Vorschläge