Kommentar

Neuer Beirat bietet enormes Potenzial für die Kaufbeurer Kommunalpolitik

Bild: www.stock.adobe.com (Symbolfoto)

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28 Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, die bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen – eine große Chance für den Stadtrat, findet unsere Autorin.
15.07.2021 | Stand: 06:30 Uhr

Was genau ist unsere Aufgabe? Eine Frage ebenso schlicht wie grundlegend, die Mukadder Coskun 2017 im Integrationsbeirat stellte, als es in Kaufbeuren um den möglichen Neubau einer Moschee ging.

Diskussion um möglichen Moschee-Neubau in Kaufbeuren

Coskun, Sprecher des Türkisch-islamischen Kulturvereins und Beiratsmitglied, war enttäuscht darüber, dass der Stadtrat nicht die Meinung des Gremiums eingeholt hatte. Auch zuvor hätten die Räte den Beirat noch nie um dessen Einschätzung gebeten.

Jetzt, fast vier Jahre später, hat der Beirat für Vielfalt und Offene Gesellschaft eine erfreuliche Antwort auf Coskuns Frage gefunden: Er will nicht mehr nur Fördergelder verteilen, sondern ein beratendes Wissensgremium für den Stadtrat sein.

28 Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, die bereit sind, ihre Erfahrungen und Expertise zu teilen – das ist ein enormes Potenzial für die Kommunalpolitik, das sie hoffentlich nutzen wird.

Lesen Sie dazu: Vielfalt in Kaufbeuren: „Egal welche Hautfarbe man hat, welche Sprache man spricht – wir sind eins“

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