Ringen

Niklas Stechele ringt auf der großen Bühne

Niklas Stechele zeigte beim „Individual World Cup“ der Ringer in Belgrad gute Leistungen und wurde Zehnter.

Niklas Stechele zeigte beim „Individual World Cup“ der Ringer in Belgrad gute Leistungen und wurde Zehnter.

Bild: Gerhard Remus

Niklas Stechele zeigte beim „Individual World Cup“ der Ringer in Belgrad gute Leistungen und wurde Zehnter.

Bild: Gerhard Remus

Niklas Stechele aus Westendorf landet beim „Individual World Cup“ in Belgrad auf Platz zehn. Wie der 20-Jährige seine Leistung einschätzt.
20.12.2020 | Stand: 17:45 Uhr

Freistil-Spezialist Niklas Stechele hat sich beim „Individual World-Cup“ (Ersatz für die ausgefallenen Olympischen Spiele) im serbischen Belgrad wacker geschlagen. Der Kaderathlet des Deutschen Ringer-Bundes ging im Limit bis 57 Kilo auf die Matte. Der 20-jährige Westendorfer holte einen Sieg, kassierte eine Niederlage, und landete auf Platz zehn.

TSV-Vorsitzender Robert Zech: "Großer Erfolg auch den TSV Westendorf"

„Ich werte Nikis ersten Auftritt auf der großen internationalen Bühne im Seniorenbereich als unglaublichen Erfolg, für ihn und auch für den TSV Westendorf“, sagte der TSV-Vorsitzende Robert Zech. Stechele begann mit einem technischen Überlegenheitssieg, als er vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit Adam Biboulatov mit 12:2 bezwang.

Nach einem 0:2-Rückstand drehte der Westendorfer den Kampf und führte zur Pause mit 6:2-Wertungspunkten. Danach brachte der DRB-Kaderathlet seinen ersten Kampf erfolgreich zum Abschluss. „Ein Einstand nach Maß“, meinte Zech.

Ostallgäuer Ringer landet auf Platz zehn

Pech hatte Stechele im zweiten Duell gegen Diamantino Fafe, als er mit 1:4-Wertungspunkten zurücklag. „Ich habe leider eine unnötige Viererwertung abgegeben“, sagte der 20-Jährige. Diesen Rückstand konnte der Ostallgäuer nicht mehr aufholen. „Schlagbar wäre er schon gewesen“, meinte der Kaderathlet. Am Ende verlor Stechele knapp nach Punkten (3:5). Da sein Gegner aus Guinea-Bissau den Folgekampf verlor, konnte Stechele auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde eingreifen.

Niklas Stechele sammelt wertvolle Erfahrungen

Zech verfolgte den Kampf online live mit. Sein Fazit: „Niki war beim zweiten Kampf zwar der aktivere Ringer, aber sein Gegner hatte das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Das brauchst du auch auf diesem hohen Niveau.“ Zech war aber stolz, dass ein Ringer, der beim TSV ausgebildet wurde, an so einem Turnier teilnahm. „Ich bin froh, dass ich einen Kampf gewonnen habe. Daraus nehme einiges an Erfahrung mit“, lautete die Erkenntnis Stecheles. Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es für den 20-Jährigen im Januar mit einem Lehrgang weiter.