Kreisliga SVO Germaringen

Sekt oder Selters - erste Entscheidungen können fallen

Weiter geht es: Die fünf Vereine aus der Region tummeln sich mitten im Auf- und Abstiegskampf – oder können ihn beeinflussen.

Weiter geht es: Die fünf Vereine aus der Region tummeln sich mitten im Auf- und Abstiegskampf – oder können ihn beeinflussen.

Bild: Mathias Wild

Weiter geht es: Die fünf Vereine aus der Region tummeln sich mitten im Auf- und Abstiegskampf – oder können ihn beeinflussen.

Bild: Mathias Wild

Meister oder Absteiger können schon ausgespielt werden. Germaringen ist kurz vor der Meisterschaft. Blonhofen will den vorzeitigen Abstieg verhindern - ausgerechnet gegen Mitkonkurrent Oberbeuren.
07.05.2022 | Stand: 11:30 Uhr

Am drittvorletzten Spieltag der Kreisliga geht es schon um die Wurst: Germaringen kann sich zum Meister küren, Mauerstetten die letzte Chance auf die Relegation wahren. Stöttwang kann dem TSV Oberbeuren und dem FC Blonhofen Schützenhilfe leisten. Die beiden Teams treffen aufeinander, und für den FCB zählt nur ein Sieg.

  • FC Blonhofen: Mit dem Heimspiel gegen den TSV Oberbeuren bestreitet der FC Blonhofen sein letztes Derby in dieser Saison. Und der Verein muss mit schmerzlich feststellen, dass die jüngste Heimniederlage, gepaart mit den Ergebnissen der Konkurrenten, das Team in eine prekäre Tabellensituation manövriert hat. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind deutlich geschrumpft. Trotzdem sieht Mittelfeldstratege Falco Frank einen Hoffnungsschimmer: „Wir werden in diesem Spiel alles in die Waagschale werfen um die letzte Niederlage wettzumachen und den Abstiegskampf offen zu halten. Das sind wir auch unserem Kameraden Andreas Immerz, der sich das Schlüsselbein gebrochen hat, schuldig“. Auch Trainer Karl Fischer appelliert an seine Mannschaft, am Sonntag ab 15 Uhr eine konzentrierte Leistung und den notwendigen Willen in der Partie zu zeigen.

  • SVO Germaringen: Der SVO kann am Sonntag ab 15 Uhr im Heimspiel gegen den SV Oberegg mit einem Sieg die Meisterschaft vorzeitig perfekt machen. Aus den beiden noch ausstehenden Spielen gegen Oberegg und eine Woche später in Memmingerberg benötigt der SVO einen Sieg. Trotz des Vorsprungs auf den Verfolger aus Lautrach-Illerbeuren weiß man im Germaringer Lager genau, dass man bis zuletzt die Konzentration hochhalten muss. „Wir haben eine ganze Saison hart dafür gearbeitet und wollen nun unser Meisterstück machen – und das am besten noch im eigenen Stadion“, sagt Trainer Franz Zimmermann, der jedoch keine große Anspannung verspürt. „Wir müssen einfach bei unserem Spiel bleiben, das uns die ganze Saison stark gemacht hat“, sagt der Coach, der bis auf die Langzeitverletzten seinen kompletten Kader zur Verfügung hat.

  • SV Mauerstetten: Eine schwere Aufgabe wartet auf den SVM: Am Sonntag tritt die Mannschaft von Trainer Uwe Zenkner ab 15 Uhr beim Tabellenzweiten TSV Lautrach-Illerbeuren an. Die Heimelf ist seit 13 Spielen ungeschlagen und feierte dabei elf Siege. „Durch diese Serie haben sie uns auf Distanz gehalten. Wir haben zwar rechnerisch noch Chancen auf den zweiten Platz, aber dafür müsste alles zusammen passen“, erklärt SVM-Sprecher Sebastian Kühn. Ein Sieg des SVM wäre dafür der erste Schritt.

  • TSV Oberbeuren: Für den TSV könnte es die wichtigste Partie des Jahres sein: Im Derby gegen den FC Blonhofen müssen drei Punkte eingefahren werden, um den Nichtabstieg auch weiterhin in eigener Hand zu haben. Denn eine Woche später geht es gegen den anderen Konkurrenten am Tabellenende, den SV Ungerhausen. Der FCB wäre mit einer Niederlage am Sonntag hingegen abgestiegen. „Das ist natürlich immer noch eine zusätzliche Motivation“, weiß Routinier Fabian Hufmann. „Damit wäre für uns schon mal einer der beiden Kontrahenten vom Tisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer von uns nicht zu 100 Prozent motiviert ist.“ Er weiß aber auch, dass es beim FC Blonhofen nicht anders sein wird. „Das machen solche Spiele dann so besonders, auch was die Stimmung von außen angeht“, sagt Hufmann. Deshalb ruft der Verteidiger alle Oberbeurer Fans und Unterstützer auf, am Sonntag – am besten schon ab 13 Uhr, da die Reserven in einem weiteren Abstiegskampfduell gegeneinander spielen – nach Blonhofen zu kommen und die Teams zu unterstützen.

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  • SV Stöttwang: Nach dem Derbysieg gegen Blonhofen fährt die Truppe von Thomas Spannenberger mit breiter Brust nach Ungerhausen. „Wenn wir da weitermachen, also kompakt von hinten rausspielen und wenig Fehler im Aufbauspiel machen, werden wir auch sicher einen Dreier in Ungerhausen holen. Es ist wichtig, dass die Jungen von Spiel zu Spiel immer sicherer werden und sich auch was zutrauen“, sagt der Trainer. Auch in der Partie beim abstiegsbedrohten SV Ungerhausen am Sonntag ab 15 Uhr soll der Prozess weitergehen, hofft Spannenberger: „Es macht mich stolz, zu sehen, wie sich alle bemühen, diese Vorgaben umzusetzen“.