Nahverkehr

Stadt Kaufbeuren: Wegen Corona früher auf den Schulweg machen

Wegen der Corona-Gefahr will die Stadt Kaufbeuren Gedränge vor und in den Schulbussen verhindern.

Wegen der Corona-Gefahr will die Stadt Kaufbeuren Gedränge vor und in den Schulbussen verhindern.

Bild: Mathias Wild

Wegen der Corona-Gefahr will die Stadt Kaufbeuren Gedränge vor und in den Schulbussen verhindern.

Bild: Mathias Wild

Am Dienstag beginnt wieder die Schule. Die Stadt Kaufbeuren hat Vorschläge, um das morgendliche Gedränge und die Infektionsgefahr in den Bussen zu verringern.

Wegen der Corona-Gefahr will die Stadt Kaufbeuren Gedränge vor und in den Schulbussen verhindern.
Von Redaktion Kaufbeuren
08.09.2020 | Stand: 11:15 Uhr

Der Schulstart ist in jedem Jahr ein besonderes Ereignis – nicht nur für die Schulanfänger. Auch die älteren Schüler, die Schulleitungen, Lehrer und Eltern fiebern oft dem ersten Dienstag nach den Sommerferien entgegen. Dies gilt umso mehr in Corona-Zeiten.

Laut Caroline Moser, der zuständigen Referentin im Kaufbeurer Rathaus, laufen die Vorbereitungen und Abstimmungen für einen sicheren Schulbeginn bereits seit Wochen. Jede Schule habe Hygienekonzepte erstellt und organisatorisch umgesetzt. Ein wichtiges Ziel sei die Entzerrung der Schülerströme. Dies geschehe schulintern beispielsweise dadurch, dass in bestimmten Schulen die Lehrkräfte der ersten Stunde früher im Klassenzimmer sind oder Pausenzeiten gestaffelt werden.

Möglichst mit Rad oder zu Fuß

Besonderes Augenmerk gilt laut Moser coronabedingt der Schülerbeförderung im öffentlichen Personennahverkehr. Damit der Transport in den Bussen möglichst sicher erfolgen kann, ruft die Stadt dazu auf, dass alle, denen das möglich ist, den Schulweg mit dem Fahrrad zurücklegen oder laufen.

Mit Ende der Sommerferien gilt ab kommenden Dienstag wieder der Regelfahrplan im öffentlichen Personennahverkehr. Auf allen Linien im Stadtgebiet gibt es Kurse im 15- oder 30-Minuten-Takt. Für eine Entzerrung des Fahrgastaufkommens am Morgen sei es jedoch wichtig, dass auch die jeweils früheren, nicht so stark ausgelasteten Busse für den Schulweg genutzt werden. Die Stadt bittet deshalb die Schüler, alle angebotenen Busse in Anspruch zu nehmen und sich früher auf den Schulweg zu machen. Für die Beförderung zur Sophie-La-Roche Realschule wird ein vom Freistaat finanzierter Verstärkerbus eingesetzt. (Lesen Sie auch: Schulstart in Marktoberdorf: So sicher und normal wie möglich.)

Maskenpflicht auch an den Haltestellen

Unverändert gilt, dass alle Personen ab dem siebten Lebensjahr bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und den dazugehörigen Einrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Das bedeutet, die Maskenpflicht beginnt bereits an den Haltestellen und Bahnsteigen. Am Busbahnhof Plärrer ist die Maskenpflicht ebenfalls einzuhalten. Ohne Mund-Nasen-Bedeckung muss die Beförderung gemäß dieser staatlichen Vorgabe in den Bussen des Stadt- und Regionalverkehrs verweigert werden.