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Auf dem „Weg des Friedens“

Von Kaufbeuren aus 1000 Kilometer zu Fuß Richtung Süden

Wie sein Vater, der als Kriegsgefangener in Kaufbeuren interniert war, will Pasquale Caputo die rund 1000 Kilometer von der Wertachstadt in seine Heimatstadt Barletta in Süditalien zu Fuß zurücklegen.

Wie sein Vater, der als Kriegsgefangener in Kaufbeuren interniert war, will Pasquale Caputo die rund 1000 Kilometer von der Wertachstadt in seine Heimatstadt Barletta in Süditalien zu Fuß zurücklegen.

Bild: Mathias Wild

Wie sein Vater, der als Kriegsgefangener in Kaufbeuren interniert war, will Pasquale Caputo die rund 1000 Kilometer von der Wertachstadt in seine Heimatstadt Barletta in Süditalien zu Fuß zurücklegen.

Bild: Mathias Wild

Warum sich Pasquale Caputo in Kaufbeuren auf eine Extrem-Wanderung in seine Heimatstadt Barletta im süditalienischen Apulien gemacht hat.
14.05.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Als leidenschaftlicher Marathonläufer ist Pasquale Caputo lange Strecken zu Fuß gewöhnt. Aber seit Ende vergangener Woche macht der 73-jährige einen Marsch, der ganz andere Dimensionen hat. Caputo startete am Kaufbeurer Rathaus, um nach Barletta, einer Stadt bei Bari im süditalienischen Apulien zu laufen – rund 1000 Kilometer. Mit der Extrem-Wanderung, die Caputo als „Weg des Friedens“ verstanden wissen will, wandelt er auf den Spuren seines Vaters Francesco Caputo. Der war während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis als Zwangsarbeiter nach Kaufbeuren verschleppt worden und machte sich nach der Befreiung zu Fuß auf den Weg in seine Heimatstadt.

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