Corona-Hilfe

VWEW-Energie in Kaufbeuren trommelt für Spenden

VWEW-Energie sammelt Spenden, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern.

VWEW-Energie sammelt Spenden, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern.

Bild: Matthias Becker (Symbolfoto)

VWEW-Energie sammelt Spenden, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern.

Bild: Matthias Becker (Symbolfoto)

Das kommunale Versorgungsunternehmen VWEW-Energie in Kaufbeuren hat eine Spenden-Plattform ins Leben gerufen, mit der die Folgen für Vereine und kleinere Betriebe durch die Corona-Krise abgemildert werden soll. Was die Aktion außergewöhnlich macht.
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Von Allgäuer Zeitung Redaktion
30.04.2020 | Stand: 12:06 Uhr

Mit einer sogenannten Corona-Spenden- und Crowdfunding-Plattform möchte das kommunale Versorgungsunternehmen VWEW-Energie unter anderem hiesige Vereine, Kultureinrichtungen, gemeinnützige Einrichtungen, aber auch kleine, lokale Geschäfte oder die Gastronomie unterstützen, die durch die Corona-Krise in Existenznot gekommen sind. Über die VWEW-Spendenplattform können kostenfrei Spendenprojekte in Kaufbeuren, Mindelheim, Marktoberdorf sowie Ebenhofen/Altdorf und Köngetried gestartet werden.

Einfach gestaltet

Das Spendensammeln über die VWEW-Plattform ist einfach: Über die Internetseite vwew-energie.de kann jeder einen Spendenaufruf starten – vom Vereinsmitglied, das Spenden für seinen Verein sammeln möchte, bis zum Nachbarn, dem ein Geschäft, Laden oder eine Gastronomie am Herzen liegt. Einzige Voraussetzung: Das Projekt, für das gespendet werden soll, muss im Stromnetzgebiet von VWEW-Energie und damit in den Postleitzahl-Bereichen von Kaufbeuren, Mindelheim, Marktoberdorf sowie Ebenhofen/Altdorf und Köngetried liegen. Für jeden Spendenaufruf auf der Crowdfunding-Plattform wird eine Euro-Summe als Spendenziel eingestellt. Wird diese Spendensumme erreicht, ist das Projekt erfolgreich und die eingegangene Spendensumme wird auszahlt. VWEW-Energie unterstützt die Spendenaufrufe mit einer Gesamtsumme von 10 000 Euro: Für jede Spende ab zehn Euro eines zum Schluss erfolgreichen Spendenaufrufs spendet das Unternehmen weitere zehn Euro. Die Spendenplattform ist bis vorerst 31. Juli zu erreichen.

Tempo ist gefragt

„Als regionales Unternehmen merken wir, dass viele Geschäfte und Vereine durch die Corona-Krise in Existenznöte geraten“, sagt VWEW-Geschäftsführer Stefan Fritz. „Das trifft insbesondere die kleinen Läden, die Bar oder das Café um die Ecke, aber auch Sportvereine oder Theater.“ Sein Unternehmen wolle deshalb selbst Verantwortung übernehmen und rufe zu Spenden auf. Alle, die Spenden sammeln wollen, sollten schnell sein, rät Fritz: „Je früher ein Projekt auf der Plattform gestartet wird, desto größer die Chance aus dem VWEW-Spendentopf unterstützt zu werden.“ Werden Projekte spät eingestellt, kann es passieren, dass der Topf schon weitgehend ausgeschöpft ist. Alle Spendenprojekte leben leben laut Fritz davon, dass diejenigen, die das Projekt starten, Werbung dafür machen, etwa Vereinsmitgliedern, Kollegen oder Nachbarn davon erzählen oder es über soziale Medien teilen. Grundsätzlich gelte, dass nur erfolgreiche Spendenprojekte ausgezahlt werden.