Wieder international unterwegs

Westendorfer Nachwuchs ringt in Ungarn

Benedikt Gansohr (rechts) und Maximilian Prestele sammelten bei einem Trainingslager in Ungarn knapp eine Woche internationale Erfahrung.

Benedikt Gansohr (rechts) und Maximilian Prestele sammelten bei einem Trainingslager in Ungarn knapp eine Woche internationale Erfahrung.

Bild: Matthias Fornoff

Benedikt Gansohr (rechts) und Maximilian Prestele sammelten bei einem Trainingslager in Ungarn knapp eine Woche internationale Erfahrung.

Bild: Matthias Fornoff

Benedikt Gansohr und Martin Prestele vom TSV Westendorf sind bei einem internationalen Kaderlehrgang dabei. Was Landestrainer Matthias Fornoff sagt.
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Von Redaktion Kaufbeuren
28.07.2021 | Stand: 11:58 Uhr

Die beiden Westendorfer Nachwuchsathleten Maximilian Prestele und Benedikt Gansohr sind vom Bayerischen Ringer-Verband (BRV) zu einem internationalen Lehrgang nach Ungarn eingeladen worden. Insgesamt waren aus Bayern sieben Kaderathleten dabei, die unter der Leitung des hauptamtlichen Landestrainers des BRV, Matthias Fornoff, trainierten.

Mindestens zwei Trainingseinheiten pro Tag

Knapp eine Woche dauerte das Trainingslager, wobei mindestens pro Tag zwei Einheiten durchgezogen wurden. „Wir haben schon in der Früh mit einem Techniktraining begonnen. Später standen Belastungsblöcke in Form von Kämpfen und Situationen auf dem Programm“, fasste Fornoff zusammen. „Wir haben sehr intensiv und auf einem hohen Niveau gearbeitet. Für die Jungs war das schon etwas Neues“, meinte der Griechisch-römisch-Landestrainer.

"Luft nach oben gibt es immer"

Was Fornoff begeistert hat: „Meine Ringer haben nicht aufgesteckt und mitgezogen, obwohl sie im Kraftbereich doch noch einige Defizite haben.“ Alle Möglichkeiten seien hier ausgeschöpft worden. „Luft nach oben gibt es immer“, sagte Fornoff, der aber besonders das freundliche und respektvolle Miteinander seiner bayerischen Nachwuchsringer in den Fokus rückte. „Es war ein toller Lehrgang, mit einem großartigen Teambuilding.“

Internationale Begegnungen für Westendorfer Ringer wichtig

An dem internationalen Trainingslager nahmen neben Gastgeber Ungarn, Österreich, Moldawien und der BRV noch weitere Länder teil. Dass der BRV auch zwei Westendorfer im Gepäck hatte, freute auch TSV-Cheftrainer Matthias Einsle: „International mit anderen Athleten zusammenzukommen, ist eine super Sache. So kannst du immer schauen, wie andere Nationen arbeiten und auch ihr Training gestalten. Und wer von Zuhause weg ist, kann – wie im Beispiel unsere beiden Westendorfer – jede Menge Erfahrungen sammeln“. Auch sei man als Athlet auf sich gestellt und könne dadurch selbstständiger werden.