Fußball Kreisliga

Zum Auftakt kein Gruppenkuscheln im Ostallgäu

Derbys erfordern besondere Maßnahmen: Das Team aus Stöttwang mit teambildender Maßnahme beim Hinspiel.

Derbys erfordern besondere Maßnahmen: Das Team aus Stöttwang mit teambildender Maßnahme beim Hinspiel.

Bild: Mathias Wild (Archivbild)

Derbys erfordern besondere Maßnahmen: Das Team aus Stöttwang mit teambildender Maßnahme beim Hinspiel.

Bild: Mathias Wild (Archivbild)

Eine Woche bevor die Kreisliga Mitte wieder in die Saison startet, treffen Mauerstetten und Stöttwang in einem Nachholspiel aufeinander. Für Oberbeuren beginnt der Abstiegskampf.
19.03.2022 | Stand: 12:00 Uhr

Der Fußball kommt auch in den unteren Ligen wieder langsam ins Rollen. Die Bezirksliga startet am Wochenende, derweil die Kreisliga gemächlich mit zwei Nachholpartien anfängt. Dabei kommt es zum Derby zwischen Mauerstetten, dass wieder nach oben will, und Stöttwang, dass unten raus will. Zudem ist Oberbeuren im Abstiegskampf in Buxheim gefragt. Für alle Partien gelten derzeit die 2G-Regel und FFP2-Maskenpflicht.

  • SV Mauerstetten: Zum Punktspielstart 2022 erwartet die Zuschauer in Mauerstetten mit dem Heimspiel gegen den SV Stöttwang direkt ein echtes Schmankerl. Alle Spieler, Verantwortliche und auch die Zuschauer fiebern auf die Partie hin. Mit gemischten Gefühlen betrachtet SVM-Trainer Uwe Zenkner das Auftaktspiel: „Das erste Spiel ist für mich derzeit eine Wundertüte. Die Vorbereitung war insbesondere coronabedingt kompliziert. Wir konnten nur drei Spiele absolvieren, auch die Trainingsbedingungen waren erschwert und von Ausfällen durchzogen“. Mit Blick auf die restliche Saison fällt Zenkners Prognose daher vorsichtig aus. „So etwas wirkt sich in der Regel in der gesamten Rückrunde aus. Es wird schwierig, weiterhin oben mitzuspielen. Dazu gehört dann auch eine Portion Glück. Aber ich weiß, was meine Mannschaft leisten kann. Wir werden alles versuchen, um erfolgreich zu sein“. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr.

  • SV Stöttwang: Trotz der langen Vorbereitung, konnte beim SVS aufgrund von Verletzungen und coronabedingt nicht immer mit dem ganzen Kader trainiert werden. Trainer Thomas Spannenberger ist trotzdem mit den gezeigten Leistungen in den Vorbereitungsspielen zufrieden. Zum Auftakt nach der Winterpause hat Stöttwang in einem Nachholspiel den Tabellenfünften SV Mauerstetten vor sich. Derbys haben bekanntlich eigene Gesetze: So knöpfte der SVS im Hinspiel, obwohl das Team nicht optimal aufgestellt war, dem SVM einen Punkt ab. „Meine Mannschaft ist konditionell fit, um im Derby dagegen zuhalten“, kündigt der Coach an.

  • TSV Oberbeuren: Für den TSV beginnt im zweiten Nachholspiel am Samstag ab 15.30 Uhr der Abstiegskampf. Der TSV muss als Drittvorletzter zur Viktoria Buxheim. Ein Sieg würde Oberbeuren (11 Punkte) auf Schlagdistanz zu den Unterallgäuern (18) bringen.

  • SVO Germaringen: Eine Woche vor dem Rückrundenstart in der Kreisliga steht für den SVO Germaringen am Sonntag ab 15 Uhr in Peiting das letzte Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Vergangene Woche absolvierte der SVO ein viertägiges Trainingslager in Italien, um sich dort den letzten Feinschliff zu holen. Auch ein Testspiel vor Ort gewannen die Germaringer mit 3:0. „Das waren wirklich tolle Tage, und die Mannschaft hat super mitgezogen“, beschreibt Trainer Franz Zimmermann seine Eindrücke davon. In Peiting hofft der Germaringer Coach, dass man möglichst auf Rasen spielen kann, denn die Platzverhältnisse sind durch die Trockenheit nicht optimal. „Wir müssen uns auf diese Verhältnisse in den ersten Spielen sicher einstellen“, sagt der Trainer und freut sich dennoch auf den Saisonstart.

Lesen Sie auch
##alternative##
Ostallgäu Kreisliga

Dicke Brocken und Schwergewichte - Herausforderungen am zweiten Spieltag

  • FC Blonhofen: Der FCB hat noch eine Woche frei. Im Winter kam Tobias Süß vom BSK Neugablonz zurück. In der Vorbereitung gelang dem FCB unter anderem ein Kantersieg in Wiedergeltingen.