Kaufbeuren

Kaufbeurer Familientreffen

Eishockey Gelöste Stimmung beim 2:5 des ESVK gegen Ingolstadt
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Von wes
08.09.2019 | Stand: 16:09 Uhr

Irgendwie erinnerte das Freundschaftsspiel zwischen dem Eishockey-Zweitligisten ESV Kaufbeuren und DEL-Kooperationspartner ERC Ingolstadt an ein Familientreffen. Nach dem 5:2-Sieg des ERC feierte der Kaufbeurer Fanblock den gegnerischen Torwart, ESVK-Gewächs Jochen Reimer, mit Sprechchören, der auch heuer wieder mit einer Förderlizenz für Kaufbeuren ausgestattete Simon Schütz plauderte mit Joey Lewis auf dem Eis. Der in Kaufbeuren geborene Tim Wohlgemuth kam im Kabinengang aus dem Händeschütteln nicht heraus und einer der ersten Wege von Ingolstadts Hans Detsch nach dem Match führte vor die ESVK-Kabine. Detsch spielte lange im Kaufbeurer Nachwuchs.

„Es ist eine schöne Arena. Ich habe im neuen Stadion schon ein paar Mal zugeschaut, aber selbst hier zu spielen, macht schon wirklich Spaß“, sagte Detsch, der auch erklärte, dass es schwierig gewesen sei, gegen Kaufbeuren zu spielen. Emotional bewegt war auch Jochen Reimer. Der inzwischen 34-Jährige sagte: „Ich war schon lange nicht mehr hier, aber es ist noch wie daheim.“

Im Match hielt der ESVK 30 Minuten mit, lag im ersten Drittel sogar kurzzeitig mit 2:1 in Führung. „Man hat gesehen, dass Kaufbeuren eine gute Mannschaft hat. Aber am Ende war auch deutlich, dass wir etwas spritziger waren“, sagte Reimer, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass dem ESVK an mancher Stelle auch ein bisschen Glück fehlte. Allein dreimal trafen die Joker die Latte. Am Freitag nun beginnt die neue DEL 2-Saison mit einem Gastspiel beim amtierenden Meister Ravensburg Towerstars.