Corona aktuell im Allgäu

Kein Freedom Day: Klare Mehrheit gegen Ende aller Corona-Auflagen - neue Inzidenzwerte fürs Allgäu

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Die meisten Deutschen sind laut einer Umfrage gegen ein rasches Ende aller Corona-Auflagen. In Dänemark gab es einen solchen "Freedom Day" zuletzt - auf unserem Bild stehen Besucher dichtgedrängt bei einem Livekonzert.

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Die meisten Deutschen sind laut einer Umfrage gegen ein rasches Ende aller Corona-Auflagen. In Dänemark gab es einen solchen "Freedom Day" zuletzt - auf unserem Bild stehen Besucher dichtgedrängt bei einem Livekonzert.

Bild: Olafur Steinar Gestsson, Ritzau Scanpix, AP, dpa

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Die meisten Deutschen sind laut einer Umfrage gegen ein rasches Ende aller Corona-Auflagen. In Dänemark gab es einen solchen "Freedom Day" zuletzt - auf unserem Bild stehen Besucher dichtgedrängt bei einem Livekonzert.

Bild: Olafur Steinar Gestsson, Ritzau Scanpix, AP, dpa

Corona-News: Eine klare Mehrheit der Deutschen ist laut Umfrage aktuell gegen einen "Freedom Day", also das sofortige Ende aller Corona-Regeln. Unser Newsblog.
24.09.2021 | Stand: 13:31 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>


Freitag, 24. September, 13.30 Uhr: Wie häufig kommt es zu Impfdurchbrüchen?

Einige Menschen erkranken an Corona, obwohl sie komplett geimpft sind. Nach dem jüngsten Fall im Allgäu: Wir fassen zusammen, warum und wie häufig es laut offiziellen Statistiken zu Impfdurchbrüchen kommt.

Freitag, 24. September, 11.15 Uhr: Ab 1. Oktober reduzierte Öffnungszeiten im Impfzentrum Memmingen

Ab Freitag, 1. Oktober, gelten im Impfzentrum Memmingen neue Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Samstag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, sowie Mittwoch und Freitag von 10 bis 15 Uhr und 16 bis 20 Uhr. Donnerstags und sonntags ist das Impfzentrum zukünftig geschlossen.

Für Jugendliche ab 12 Jahren bleibe weiterhin der Mittwoch reserviert. Das Impfteam nehme sich für die jungen Menschen besonders Zeit, heißt es in einer Mitteilung.

Das Unterallgäuer Impfzentrum in Bad Wörishofen ist ab 1. Oktober immer Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 20 Uhr geöffnet.

Die Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen haben ab Oktober neue Öffnungszeiten.
Die Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen haben ab Oktober neue Öffnungszeiten.
Bild: Alexandra Wehr, Pressestelle Stadt Memmingen

Freitag, 24. September, 11 Uhr: Amnesty: unfaire Impfstoffverteilung ist Menschenrechtsverletzung

Amnesty International wirft reichen Ländern und Pharmafirmen im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung Menschenrechtsverletzungen vor. Dass reiche Länder Corona-Impfstoffe auf Lager hielten, während Millionen Menschen in ärmeren Ländern dringend auf eine Impfchance warteten, sei inakzeptabel, sagte Generalsekretärin Agnes Callamard am Freitag bei einem Briefing der Journalistenvereinigung ACANU in Genf.

Sie kritisierte namentlich die Pharmafirmen Biontech, Pfizer, Moderna und Johnson und Johnson. Sie warf ihnen vor, aus Gier und Profitgründen die Impfstoffe extra knapp zu halten, um hohe Preise erzielen zu können. Callamard rief die Firmen auf, sie sollten auf Patente verzichten und mehr Firmen die Herstellung der Impfstoffe ermöglichen. Sie sollten zudem mindestens die Hälfte ihrer Produktion zu Herstellungskosten an ärmere Länder abgeben. Von Regierungen verlangte sie, ihre Vorräte umgehend an ärmere Länder weiterzureichen.

Nach Erhebungen des Datenanalyse-Unternehmens Airfinity läuft die Haltbarkeit von mehr als 100 Millionen Corona-Impfdosen weltweit Ende des Jahres ab. Wenn sie nicht dringend umverteilt würden, werde der Impfstoff vergeudet. Mehr als 40 Prozent dieser Impfdosen seien in der EU, wie das Unternehmen Anfang der Woche berichtete.

Freitag, 24. September, 8.25 Uhr: WHO empfiehlt erstmals vorbeugende Therapie bei Covid-Risikopatienten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt erstmals ein Medikament als Vorbeugung gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bei infizierten Risikopatienten. Sie verweist auf Studien, wonach die Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab von der US-Firma Regeneron und dem Schweizer Unternehmen Roche deren Überlebenschancen verbessern kann.

In Deutschland wird diese Antikörper-Kombination bereits in speziellen Fällen für Corona-Patienten eingesetzt. Viele Länder, die selbst keine Risikobewertungen machen können, warten aber auf solche WHO-Empfehlungen. Auch Hilfsorganisationen setzen in der Regel nur von der WHO empfohlene Mittel ein.

Freitag, 24. September, 6.40 Uhr: Neue Inzidenzwerte fürs Allgäu

Auch für die Allgäuer Städte und Landkreise hat das RKI am Freitagmorgen neue Werte veröffentlicht. Auch in unserer Region sinken die Zahlen - mit einer Ausnahme. Memmingen, lange Inzidenzspitzenreiter, hat nun plötzlich den niedrigsten Inzidenzwert. Zum Überblick geht's hier.

Seit Anfang September gilt als maßgeblicher Wert für die Corona-Regeln die Krankenhaus-Ampel in Bayern. Sie entscheidet, ob strengere Vorschriften in Kraft treten müssen. Wie es aktuell aussieht, erfahren Sie immer aktuell hier.

Freitag, 24. September, 6.25 Uhr: RKI registriert 9.727 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 62,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 62,5 an. Tendenziell geht die Zahl somit seit rund zwei Wochen zurück. Am Vortag hatte der Wert bei 63,1 gelegen, vor einer Woche bei 74,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 9.727 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.25 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.022 Ansteckungen gelegen.

Angesichts der Entwicklung hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kürzlich gemahnt, trotz sinkender Infektionszahlen die Ansteckungsgefahren nicht zu unterschätzen: "Auch letztes Jahr hatten wir um diese Jahreszeit eine solche Verschnaufpause. Wir sind also noch nicht durch."

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 65 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 20 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.181.393 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 1,57 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.943.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.303.

Freitag, 24. September, 6 Uhr: Klare Mehrheit gegen Ende aller Corona-Auflagen

Guten Morgen aus der Digitaredaktion der Allgäuer Zeitung. Die meisten Deutschen sind gegen ein rasches Ende aller Corona-Auflagen. Bei einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur wandten sich 61 Prozent der Befragten gegen eine sofortige Aufhebung aller Beschränkungen. 33 Prozent wären hingegen dafür.

Dänemark hatte vor kurzem bei einer Impfquote von 83 Prozent alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. "In Deutschland waren zuletzt rund 62 Prozent der Menschen vollständig geimpft", lautete die Frage. "Sollten in Deutschland jetzt alle Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aufgehoben werden?" 33 Prozent lehnten dies kategorisch ab, 28 Prozent antworteten mit "eher nein". 19 Prozent sind entschieden für eine Aufhebung, 14 Prozent wählten "eher ja". Die stärkste Ablehnung eines sofortigen Endes aller Beschränkungen gab es bei alten Menschen.

Mittlerweile sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in Deutschland knapp 64 Prozent der Menschen komplett gegen das Coronavirus geimpft.

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Gassen, hat ein Ende aller Corona-Beschränkungen zum 30. Oktober gefordert. Die Bundesregierung erteilte dem eine Absage.

Donnerstag, 23. September, 21 Uhr: Söder: AfD stimuliert "Querdenker"-Szene

CSU-Chef Markus Söder hat die AfD aufgefordert, sich klar von der Querdenker-Szene in Deutschland zu distanzieren. Was er der Partei konkret vorwirft, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 19.45 Uhr: Stiko empfiehlt Auffrischungsimpfungen für bestimmte Risikopatienten

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat Corona-Auffrischungsimpfungen für einige Risikopatienten empfohlen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 19 Uhr: Streit um Corona-Bußgeld: Memminger Gastwirt sollte 10.000 Euro Bußgeld bezahlen

Weil er kein Hygienekonzpet vorweisen konnte, sollte ein Gastwirt eine hohe Summe zahlen. Er legte Einspruch ein - wie nun das Amtsgericht entschieden hat, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 18.50 Uhr: Impfdurchbruch nach dem Urlaub: Ostallgäuer Familie ist geschockt

Robert Herbst ist geschockt. Er hat sich mit Corona infiziert,obwohl er voll geimpft ist. Nun hat die ganze Familie Corona. Wie oft so etwas im Ostallgäu vorkommt, lesen Sie hier.

Zurück aus dem Zelturlaub in den Landes in Frankreich bei Biarritz und jetzt infiziert mit Corona: Die Leuterschacher Familie Herbst mit ihren vier Kindern. Dabei waren sie dort fast immer an der frischen Luft, und beide Eltern sind doppelt geimpft.
Zurück aus dem Zelturlaub in den Landes in Frankreich bei Biarritz und jetzt infiziert mit Corona: Die Leuterschacher Familie Herbst mit ihren vier Kindern. Dabei waren sie dort fast immer an der frischen Luft, und beide Eltern sind doppelt geimpft.
Bild: Familie Herbst

Donnerstag, 23. September, 18.30 Uhr: EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft dritte Dosis von Pfizer-Impfstoff

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft zur Zeit einen Antrag der Impfhersteller Pfizer und Biontech für eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus. Das teilte die Behörde am Donnerstag in Amsterdam mit. Dieser sogenannter Booster zum Schutz vor einer Corona-Infektion könnte vollgeimpften Personen ab 16 Jahre und frühestens sechs Monate nach der zweiten Impfdosis gespritzt werden. Nach Bewertung der vom Hersteller vorgelegten Daten will die EMA Anfang Oktober über den Antrag entscheiden.

Verschiedene Länder bieten bereits die dritte Impfdosis an, allerdings vorerst nur für Patienten mit einem besonders geschwächten Immunsystem.

Hersteller haben nach Angaben der EMA bisher noch keinen Antrag auf Zulassung von Impfstoffen für Kinder unter elf Jahre gestellt. Die Behörde erwartet jedoch, dass Pfizer erste Daten zur Prüfung Anfang Oktober übermittelt. Das Unternehmen Moderna wolle diese im November vorlegen. Die Impfstoffe beider Hersteller sind bisher als einzige auch für Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen.

Donnerstag, 23. September, 18 Uhr: Pooltests: In Memmingen hapert es vor allem noch an der Technik

Eigentlich sollten alle Grundschulen in Bayern die neuen Pooltests bereits anbieten. In Memmingen und im Unterallgäu stottert der Motor aber noch. Welche Gründe das hat, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 17.10 Uhr: Neue Öffnungszeiten im Memminger Impfzentrum gelten ab 1. Oktober

Ab Freitag, 1. Oktober, gelten im Impfzentrum Memmingen an der Buxacher Straße neue Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Samstag von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr; Mittwoch und Freitag von 10 bis 15 und 16 bis 20 Uhr. Donnerstags und sonntags ist das Impfzentrum ab Oktober geschlossen. Für Schülerinnen und Schüler und Jugendlichen ab zwölf Jahren bleibt weiterhin der Mittwoch reserviert.

Das Impfzentrum in Bad Wörishofen (Gottlieb-Daimler-Straße 26) ist ab 1. Oktober immer Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 20 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 23. September, 16.50 Uhr: Spahn mahnt mehr Kontrollen von 3G-Nachweisen an

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat stärkere Kontrollen von Nachweisen angemahnt, wenn Corona-Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete gelten. "Ich glaube, dass mehr verbindliches Überprüfen auch bei uns noch den einen oder anderen überzeugen kann, sich impfen zu lassen", sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenportal Watson (Donnerstag). "Ich bin bei meinem Kurzbesuch in Rom zum Treffen der Gesundheitsminister der G20-Staaten an einem Tag öfter kontrolliert worden als hier in zwei Wochen."

Bund und Länder haben mit Blick auf Herbst und Winter vereinbart, dass in bestimmten Innenräumen wie Restaurants oder bei Veranstaltungen die 3G-Regel gelten soll: Zugang nur für vollständig Geimpfte, Genesene oder aktuell negativ Getestete. Dies ist jeweils auch durch Nachweise zu belegen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat stärkere Kontrollen von Nachweisen angemahnt, wenn Corona-Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete gelten.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat stärkere Kontrollen von Nachweisen angemahnt, wenn Corona-Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete gelten.
Bild: Ulrich Wagner

Spahn warb erneut für mehr Impfungen - auch aus Rücksicht auf die Belastung von Pflegekräften. "Auf den Intensivstationen sind fast nur Covid-19-Patienten ohne Impfung", sagte er. "Darüber sind natürlich Pflegekräfte, die jetzt drei Wellen mit vollen Intensivstationen und viel Stress hinter sich haben, enorm frustriert. Ich verstehe das gut."

Donnerstag, 23. September, 16.35 Uhr: Was wird aus Jens Spahn, wenn Laschet die Wahl verliert?

Gesundheitsminister Jens Spahn spielte im Team Laschet. Im verkorksten Wahlkampf der Union blieb ihm nur eine Nebenrolle, Corona war wichtiger. Warum das nun zum Vorteil werden kann, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 16.20 Uhr: Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern sinkt weiter

Die Krankenhaus-Ampel in Bayern bleibt weiter auf Grün: 242 Corona-Patienten wurden in den vergangenen sieben Tagen in ein Krankenhaus in Bayern eingeliefert. Die Zahl der Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle fällt zudem auf 269. Wie die Entwicklung in den vergangenen Tagen war, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 16 Uhr: LGL: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat die neuen Inzidenz-Werte für das Allgäu veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Donnerstag, 23. September, 15.50 Uhr: Impfstoffentwicklerin: Gefährlichere Corona-Variante unwahrscheinlich

Eine der Entwicklerinnen des Astrazeneca-Impfstoffs gegen Corona hält die Entstehung einer noch gefährlicheren Variante des Virus als Delta aktuell für eher unwahrscheinlich. "Normalerweise werden Viren harmloser, während sie zirkulieren, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es noch eine bösartigere Version von Sars-CoV-2 geben wird", sagte die Immunologin Sarah Gilbert von der Universität Oxford am Donnerstag bei einer Online-Veranstaltung der Royal Society of Medicine. Sie gehe auch nicht davon aus, dass das Virus so mutiere, dass es sich etwa der Wirkung der Impfstoffe entziehe. Vielmehr vermutet Gilbert, dass das Virus sich angesichts der wachsenden Immunität in der Bevölkerung ähnlich wie andere saisonale Coronaviren entwickeln werde.

Seit Beginn der Pandemie hat sich Sars-CoV-2 durch Mutationen so verändert, dass es deutlich ansteckender wurde. Zunächst breitete sich im vergangenen Winter die sogenannte Alpha-Variante um die Welt aus, die zunächst in England registriert wurde. Im Frühjahr folgte die als erstes in Indien nachgewiesene Delta-Variante.

Immunologin Sarah Gilbert von der Universität Oxford hält die Entstehung einer noch gefährlicheren Variante des Virus als Delta aktuell für eher unwahrscheinlich.
Immunologin Sarah Gilbert von der Universität Oxford hält die Entstehung einer noch gefährlicheren Variante des Virus als Delta aktuell für eher unwahrscheinlich.
Bild: John Cairns, University Of Oxford, PA Media, dpa

Donnerstag, 23. September, 15.40 Uhr: Griechenland: Justiz soll Anzeigen von Corona-Leugnern ablehnen

Die Justiz in Griechenland will künftig bei Strafanzeigen von Impfgegnern und Corona-Leugnern keine Verfahren mehr einleiten, wenn sich die Beschwerden gegen die Einhaltung von Corona-Maßnahmen richten. Das teilte der Staatsanwalt des obersten griechischen Gerichtshofes, Vassilis Pliotas, am Donnerstag in einem Rundschreiben an die Staatsanwälte im ganzen Land mit. Die Juristen sollen die Fälle sofort prüfen. Sie sollen die Anzeige aber als unzulässig ablehnen, wenn es dem Anzeigeerstatter offensichtlich darum geht, die vom Staat erlassenen Corona-Maßnahmen auszuhebeln, hieß es in dem Schreiben, dass der Tageszeitung "Kathimerini" vorlag.

Vorausgegangen war eine Anzeigenwelle von Impfgegnern und Corona-Leugnern in den vergangenen Wochen, die sich vor allem gegen Lehrer und Ärzte richtete. So hatten wiederholt Eltern die Schulleitung oder einzelne Lehrer angezeigt, weil diese ihnen nicht erlaubten, ihre Kinder ohne Maske und Corona-Test zur Schule zu schicken. Beide Schutzmaßnahmen sind in Griechenland Pflicht.

Auch Ärzte gerieten zuletzt immer wieder ins Visier. So gab es Fälle, bei denen Covid-Patienten im Krankenhaus nicht beatmet werden wollten, weil sie die Existenz des Virus bestritten. Mehrere Ärzte, die die Kranken pflichtgemäß dennoch beatmeten, wurden angezeigt und mussten sich erklären. Sogar Exhumierungen wurden bereits verfügt, weil Hinterbliebene an der Todesursache Covid-19 zweifelten.

Donnerstag, 23. September, 15.15 Uhr: Israel: Lehrer ohne "Grünen Pass" werden ohne Gehalt beurlaubt

In Israel werden Lehrer ohne den sogenannten Grünen Pass, die sich auch nicht auf das Coronavirus testen lassen wollen, ab dem 3. Oktober vom Unterricht freigestellt. Den Grünen Pass gibt es für Geimpfte und Genesene. Die Lehrer dürfen dann auch nicht online unterrichten und erhalten kein Gehalt, wie eine Sprecherin des Erziehungsministeriums am Donnerstag bestätigte. Laut Medienberichten sind von 3. Oktober an Grüne Pässe auch nur noch bis zu sechs Monate nach der zweiten Impfung gültig. Danach müssen Betroffene eine dritte Spritze als Auffrischung erhalten.

Israel bemüht sich angesichts hoher Infektionsraten die stagnierende Impfquote zu erhöhen und Impfskeptiker und -verweigerer zu erreichen. 5921 neue Corona-Fälle meldete das Gesundheitsministerium am Donnerstag für den Vortag. Bisher sind rund 60 Prozent der 9,4 Millionen Einwohner zweifach geimpft, knapp 34 Prozent dreifach.

Experten haben bereits in den vergangenen Tagen vor einer Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte schwerkranke Corona-Patienten gewarnt. Der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Nachman Asch, forderte am Donnerstag laut Medienberichten neue Beschränkungen für Versammlungen. Israel hat Ende Juli als erstes Land weltweit damit angefangen, dritte Impfungen zu vergeben. Hintergrund der Entscheidung sind Zahlen des Gesundheitsministeriums, wonach die Effektivität der Impfung seit Anfang Juni stark nachgelassen hat. Voraussetzung für die dritte Spritze ist nur, dass die zweite Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt.

Donnerstag, 23. September, 14.50 Uhr: Geteiltes Echo auf Ende der Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte

Impfpflicht durch die Hintertür oder nachvollziehbare, logische Entscheidung? Die von den Gesundheitsministern beschlossene Streichung der Entschädigung für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne löst gespaltene Reaktionen aus.

Das Ende der Entschädigungszahlungen für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne stößt auf ein geteiltes Echo.
Das Ende der Entschädigungszahlungen für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne stößt auf ein geteiltes Echo.
Bild: Moritz Frankenberg, dpa (Symbolbild)

Donnerstag, 23. September, 14.20 Uhr: "Corona-Auszeit für Familien" gestartet

Familien mit geringen Einkommen oder Angehörigen mit Behinderung können sich künftig in einem einwöchigen Urlaub in gemeinnützigen Ferienstätten von der Corona-Pandemie erholen. Nach den Anstrengungen durch die Pandemie sehnten sich viele Familien danach, endlich wieder rauszukommen, abzuschalten und Kraft zu tanken, sagte Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) am Donnerstag zum Start der "Corona-Auszeiten für Familien" in Bünsdorf in Schleswig-Holstein.

Die mit 50 Millionen Euro ausgestattet Maßnahme ist Teil des zwei Milliarden Euro umfassenden Corona-Aufholprogramms der Bundesregierung. Berechtigte Familien müssen für ihren Urlaubsaufenthalt nur etwa zehn Prozent der Kosten für Unterkunft und Verpflegung zahlen. Den Rest erhält die jeweilige Einrichtung aus den Mitteln des Corona-Aufholpakets.

"Nicht jede Familie kann sich einen Urlaub leisten, aber alle sollen sich erholen können", sagte Lambrecht. "Für Familien mit kleinen Einkommen und kleinen Wohnungen waren die Monate mit geschlossenen Kitas und Schulen besonders hart." Genau für diese Menschen starte die "Corona-Auszeit für Familien". "So können Familien zusammen durchatmen."

Donnerstag, 23. September, 14 Uhr: Forschungsförderung zur Untersuchung von "Long Covid"

Die Bundesregierung lässt die Spätfolgen von Corona-Infektionen erforschen. Wie Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Donnerstag ankündigte, werden zehn Forschungsprojekte mit insgesamt 6,5 Millionen Euro gefördert. So sei bislang etwa unklar, durch welche Faktoren eine "Long Covid"-Erkrankung begünstigt werde. Zudem fehle es an spezifischen Therapien und Behandlungsansätzen.

Schätzungen zufolge leidet jeder zehnte der bundesweit rund vier Millionen Covid-19-Patienten an Langzeitfolgen wie Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und Atemnot. Deshalb hatte Karliczek Ende Mai fünf Millionen Euro Forschungsförderung in Aussicht gestellt, die in den vergangenen Monaten noch einmal um 1,5 Millionen Euro aufgestockt wurden. Das Geld fließt in nahezu alle Teilen Deutschlands: Gefördert werden unter anderem Projekte in Hamburg, Köln, Jena und Regensburg.

Donnerstag, 23. September, 13.20 Uhr: Gefälschte Corona-Nachweise: Österreich kündigt Polizei-Kontrollen in Restaurants und Cafés an

Wer in Österreich in ein Restaurant essen geht, muss mit einem Besuch am Tisch von der Polizei rechnen. Wegen gefälschter 3G-Nachweise finden Kontrollen statt. Mehr dazu lesen Sie hier.

In Österreich könnte man künftig Polizei-Besuch am Restaurant-Tisch bekommen. Wegen zahlreicher gefälschter 3G-Nachweise sind verstärkte Kontrollen angekündigt.
In Österreich könnte man künftig Polizei-Besuch am Restaurant-Tisch bekommen. Wegen zahlreicher gefälschter 3G-Nachweise sind verstärkte Kontrollen angekündigt.
Bild: Roland Schlager, dpa (Archiv)

Donnerstag, 23. September, 12 Uhr: Lehrerverband: "Freedom Day" an Schulen nicht vor Frühjahr

Während Corona-Maßnahmen in vielen Lebensbereichen immer mehr gelockert werden, müssen Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbands wohl noch Monate mit Einschränkungen wie Masken, Tests und Abstandsregeln zurechtkommen. Den "Freedom Day" für Schulen sehe man frühestens ab etwa Februar 2022 als wahrscheinlich und möglich an, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, der Deutschen Presse-Agentur.

Auch die Bildungsgewerkschaften GEW und VBE, die hunderttausende Lehrkräfte in Deutschland vertreten, sehen die Schulen im neuen Schuljahr, das nun überall in Deutschland läuft, noch weit von einer Normalität wie vor Corona entfernt. Die Bundesschülerkonferenz befürchtet erneut einen Herbst und Winter, in dem Schülerinnen und Schüler wegen der Lüftungsvorgaben frierend mit Mütze, Schal und Winterjacke im Klassenzimmer sitzen.

"So lange in der Schule Masken getragen, Tests stattfinden und immer wieder Schülergruppen oder ganze Klassen in Quarantäne geschickt werden müssen, sind wir von einer Normalisierung des Schulalltags weit entfernt", sagte GEW-Vorstandsmitglied Anja Bensinger-Stolze, der dpa. "Es bleibt schwierig, einerseits eine gute Beziehungsarbeit aufzubauen, die für das soziale Miteinander unerlässlich und Grundlage des gemeinsamen Lernens ist, wenn andererseits aus guten Gründen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten sind." Eine seriöse Prognose über ein mögliches Ende von Corona-Maßnahmen wie Masken an Schulen könne man nicht abgeben.

Donnerstag, 23. September, 10.40 Uhr: 63,6 Prozent aller Menschen in Deutschland vollständig geimpft

63,6 Prozent der Menschen in Deutschland sind nun vollständig gegen Corona geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervor (Stand: 9.21 Uhr). Demnach wurden am Mittwoch 260 500 verabreichte Impfdosen gemeldet. Etwa 56,1 Millionen Menschen (67,5 Prozent) haben inzwischen mindestens eine Impfung bekommen, 52,9 Millionen sind vollständig geimpft.

Bei den Erwachsenen seien 78,3 Prozent mindestens einmal geimpft, bei den 12- bis 17-Jährigen knapp 40 Prozent, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei Twitter. Er hob hervor: "Die Impfung schützt und bringt Freiheit und Normalität zurück!"

In 15 der 16 Bundesländer haben laut RKI inzwischen mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt demnach nur noch Sachsen mit 57,3 Prozent. Bremen verzeichnet den Daten zufolge mit 78,3 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter.

Donnerstag, 23. September, 9.55 Uhr: Impfteams kommen in Unterallgäuer Gemeinden

Um es den Impfwilligen im Landkreis Unterallgäu so einfach wie möglich zu machen, sind derzeit mobile Impfteams in den Unterallgäuer Gemeinden unterwegs. Hier können sich die Bürger ohne Termin impfen lassen. Die Impfteams bieten hauptsächlich den Impfstoff von Biontech/Pfizer an. Um auch die Zweitimpfung vor Ort zu ermöglichen, die nach drei bis sechs Wochen erfolgen sollte, kommt das mobile Team vier Wochen später erneut in die Gemeinden - an diesen Terminen sind wiederum auch Erstimpfungen möglich. Daneben besteht für die Zweitimpfung immer auch die Möglichkeit, diese in einem Impfzentrum zu erhalten.

Folgende Impfmöglichkeiten stehen fest:

  • Breitenbrunn: Mittwoch, 6. Oktober, im Sitzungssaal im Rathaus, von 16.30 bis 19.30 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Mittwoch, 3. November.
  • Markt Rettenbach: Donnerstag, 7. Oktober, im alten Rathaus/Musikerheim im Erdgeschoss, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Donnerstag, 4. November.
  • Erkheim: Dienstag, 12. Oktober, im Rathaus im Sitzungssaal, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Dienstag, 9. November.
  • Markt Wald: Donnerstag, 14. Oktober, im Sitzungssaal im Rathaus (erster Stock), von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Donnerstag, 11. November.
  • Türkheim: Dienstag, 19. Oktober, im Rathaus im Sitzungssaal, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Dienstag, 16. November.
  • Oberkammlach: Donnerstag, 21. Oktober, im Rathaus, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Donnerstag, 18. November.
  • Pfaffenhausen: Donnerstag, 28. Oktober, im Pfarrbegegnungszentrum, von 14 bis 18 Uhr. Möglichkeit zur Zweitimpfung: Donnerstag, 25. November.

Eine Vorabregistrierung unter impfzentren.bayern ist nicht zwingend erforderlich, beschleunigt aber den Ablauf. Mitzubringen sind zur Impfung der Personalausweis und Impfpass (falls vorhanden) sowie medizinische Unterlagen wie zum Beispiel Herzpass, Allergieausweis, Diabetikerausweis, Medikamentenplan (falls vorhanden).

Donnerstag, 23. September, 8.40 Uhr: Experten: Corona-Maßnahmen an Schulen noch über Monate

Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte müssen nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbands wohl noch Monate mit Einschränkungen wie Masken, Tests und Abstandsregeln zurechtkommen. Den "Freedom Day" für Schulen sehe man frühestens ab etwa Februar 2022 als wahrscheinlich und möglich an, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, der Deutschen Presse-Agentur.

Auch die Bildungsgewerkschaften GEW und VBE, die hunderttausende Lehrkräfte in Deutschland vertreten, sehen die Schulen im neuen Schuljahr, das nun überall in Deutschland läuft, noch weit von einer Normalität wie vor Corona entfernt. An einen Schulalltag wie vor der Pandemie sei weiter nicht zu denken, sagte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann der dpa. "Dafür nimmt das Testen, Abstand halten und die Unterbrechung durch das ständige Lüften weiter zu viel Platz ein."

Dario Schramm, der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, sieht zwar inzwischen deutlich mehr Normalität an den Schulen als noch vor den Sommerferien. "Es ist trotzdem ein Corona-Schuljahr bis jetzt." Er äußerte zudem die Befürchtung, dass Schülerinnen und Schüler wegen der Lüftungsvorgaben und fehlender Lüftungsanlagen auch in diesem Herbst und Winter wieder frierend mit Mütze, Schal und Winterjacke im Klassenzimmer sitzen werden.

Donnerstag, 23. September, 7.50 Uhr: Kein Lohnersatz für Ungeimpfte: Die Meinungen gehen auseinander

Die von den Gesundheitsministern beschlossene Streichung der Entschädigung für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne löst gespaltene Reaktionen aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Entscheidung, dass Ungeimpfte keinen Lohnersatz im Corona-Quarantäne-Fall mehr erhalten, stößt auf geteilte Meinungen.
Die Entscheidung, dass Ungeimpfte keinen Lohnersatz im Corona-Quarantäne-Fall mehr erhalten, stößt auf geteilte Meinungen.
Bild: Christian Charisius, dpa

Donnerstag, 23. September, 6.40 Uhr: Holetschek warnt vor Corona-Infektionen im Herbst - Impfappell

Das Ende des Sommers erhöht nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) das Corona-Infektionsrisiko für alle Nicht-Geimpften. "Jetzt ist höchste Zeit, sich impfen zu lassen, denn der Herbst ist Erkältungszeit und damit auch Nährboden für Corona", sagte er am Donnerstag in München.

Weiter: "Wir haben es selbst in der Hand, Verantwortung für uns selbst und für andere zu übernehmen und mit der Impfung einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen die Pandemie zu leisten." Nur mit der Impfung könne der Weg aus der Pandemie gelingen. "Nur mit der Impfung können wir unser Gesundheitswesen und alle dort Beschäftigen entlasten. Ich appelliere daher an alle Bürgerinnen und Bürger Bayerns: Lassen Sie sich jetzt impfen, Impfen ist der beste Schutz."

Donnerstag, 23. September, 6.35 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Die Inzidenzwerte in der Region steigen wieder leicht, vor allem im Landkreis Lindau und in der Stadt Kaufbeuren. Unsere Übersicht.

Donnerstag, 23. September, 6.15 Uhr: RKI registriert 10 696 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 63,1

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 63,1 an. Am Vortag hatte der Wert bei 65 gelegen, vor einer Woche bei 76,3. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10 696 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.09 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 925 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 115 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 171 666 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 1,65 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 932 600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93 238.

Mittwoch, 22. September, 22 Uhr: Corona bei UN-Besuch: Brasiliens Delegation soll in Quarantäne

Nach einem positiven Corona-Test des brasilianischen Gesundheitsministers bei der UN-Generaldebatte in New York geht die Delegation des Landes nach Angaben der Vereinten Nationen in Isolation. "Der Mitgliedstaat hat bestätigt, dass die gesamte Delegation beschlossen hat, sich für 14 Tage selbst unter Quarantäne zu stellen", teilte UN-Sprecher Stephane Dujarric am Mittwoch auf Anfrage mit.

Minister Marcelo Queiroga hatte am Dienstag mit Staatspräsident Jair Bolsonaro in New York die Generaldebatte der Vereinten Nationen besucht und sich dabei auch im UN-Hauptquartier am East River aufgehalten. Bereits zuvor war ein Mitglied der Delegation positiv getestet worden. Übereinstimmenden brasilianischen Medienberichten zufolge kam Bolsonaro bereits am Mittwoch in Brasilien an, Queiroga halte sich aber weiterhin in New York auf.

Es blieb zunächst unklar, ob auch Corona-Verharmloser Bolsonaro in Quarantäne gehen wird - auf eine entsprechende dpa-Anfrage gab es keine Antwort. Auch die Gesundheitsbehörde in Brasília hatte 14 Tage Quarantäne für die brasilianische Delegation empfohlen. Bolsonaro wandelte am Mittwoch einen Präsenztermin in einen Video-Call um.

Genauso war nicht klar, wie viele Mitglieder der Delegation in New York geblieben, wie viele abgereist waren und ob tatsächlich alle der Isolation folgen. Die UN versuchen eigenen Angaben zufolge, die Kontakte der Delegation mit anderen Diplomaten, UN-Mitarbeitern und Staats- und Regierungschefs nachzuverfolgen. Zunächst war noch nicht klar, ob es weitere Ansteckungsfälle gibt.

Der Rechtspopulist Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost und spricht sich immer wieder gegen den Gebrauch von Masken und andere eindämmende Maßnahmen aus. Am Dienstag sorgte er zum Auftakt der UN-Generaldebatte in New York mit Aussagen über sein Vorgehen in der Pandemie für Verwunderung. So pries Bolsonaro etwa den vorbeugenden Einsatz von Medikamenten, deren Wirksamkeit gegen das Coronavirus nicht nachgewiesen ist. Er hat mehrmals betont, selbst noch nicht gegen Corona geimpft zu sein.

Mittwoch, 22. September, 20.42 Uhr: USA wollen weitere 500 Millionen Impfdosen an ärmere Länder spenden

US-Präsident Biden hat sich den Kampf gegen die Corona-Pandemie ganz weit oben auf seine Agenda geschrieben. Dabei soll es nicht nur um die eigene Bevölkerung gehen - Biden macht eine neue weitreichende Zusage. Ziehen andere Länder mit? Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 20.30 Uhr: Ungeimpfte bekommen Quarantäne und Tests im Geldbeutel zu spüren

In der Corona-Krise müssen sich Nicht-Geimpfte im Herbst auf mehr finanzielle Erschwernisse gefasst machen. Was die Gesundheitsminister am Mittwoch beschlossen haben, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 20 Uhr: Impfpflicht für Personal zwingt französische Klinik in Notbetrieb

Nach Einführung einer Impfpflicht für Klinikpersonal in Frankreich hat der Krankenhausverbund der elsässischen Grenzstadt Mühlhausen auf Notbetrieb umstellen müssen. Von den rund 6000 Beschäftigten seien mehr als 170 noch nicht geimpft und deswegen vom Dienst suspendiert worden, berichtete der Sender RTL am Mittwoch. Die Beschäftigten hätten gegen die Maßnahme vor dem Krankenhaus demonstriert und sich unter weiße Laken auf den Boden gelegt. Die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen greift seit dem 15. September. Ähnlich gravierende Probleme wie in Mühlhausen wurden aus anderen Regionen bisher nicht bekannt. Mühlhausen war während der ersten Corona-Welle eines der Epizentren der Pandemie in Frankreich.

Mittwoch, 22. September, 18 Uhr: Spahn für einheitliche Linie bei 3G-Regeln auch für Beschäftigte

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich dafür ausgesprochen, dass Corona-Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete etwa in Restaurants und bei Veranstaltungen auch für die dort Beschäftigten gelten. Im Moment seien in den Ländern dort teilweise auch Beschäftigte mit Publikumsverkehr dieser 3G-Regel verpflichtet, teilweise nicht, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. "Deswegen sollten wir da zu einer einheitlichen Regelung kommen."

Wenn diejenigen, die ein, zwei Stunden in einem Restaurant oder Café sitzen, geimpft, genesen oder getestet sein müssten, gelte dies aus seiner Sicht folgerichtig auch für diejenigen, die sie bedienen und mit ihnen in einem Raum sind, sagte Spahn. Mit seinen Länderkollegen sei vereinbart worden, in den nächsten ein bis zwei Wochen über eine einheitliche Regelung dafür zu beraten.

Mittwoch, 22. September, 17.20 Uhr: Wer darf sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen?

Immer wieder hört man von Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen. Doch welche Krankheiten sind das? Eine Antwort auf diese Frage finden Sie hier.

Noch immer gibt es rund um die Corona-Impfung viele Ängste und Sorgen. Doch aus medizinischen Gründen darf sich nach Einschätzung mehrere Fachärzte wirklich nur ein sehr, sehr kleiner Kreis nicht.
Noch immer gibt es rund um die Corona-Impfung viele Ängste und Sorgen. Doch aus medizinischen Gründen darf sich nach Einschätzung mehrere Fachärzte wirklich nur ein sehr, sehr kleiner Kreis nicht.
Bild: Matthias Balk

Mittwoch, 22. September, 17 Uhr: FDP-Chef Lindner hinterfragt Motive hinter Söders Corona-Kurs

FDP-Parteichef Christian Lindner hat die Motive hinter der strengen Corona-Politik von Politikern wie CSU-Chef Markus Söder hinterfragt. "Ich habe manchmal in dunklen Stunden den Gedanken, ob vielleicht bei Politikern wie Markus Söder eine Gewöhnung an den Ausnahmezustand begonnen hat", sagte Lindner bei einer Wahlkampfveranstaltung am Mittwoch in Stuttgart. "Und dass vielleicht manche Regel gar nicht dem Gesundheitsschutz allein dient, sondern dass dahinter auch das Gefühl steckt, dass man es ja kann. Dass man ja die Macht habe. Und dass das Auftreten als gestrenger Landesvater doch über viele Monate zur Popularität beigetragen hat."

Das aber sei nicht mehr der Staat des Grundgesetzes, sagte Lindner. Nicht die Markus Söders und Winfried Kretschmanns, nicht die Regierung gewähre den Bürgern gnädigerweise die Freiheit, sondern die Bürger gestatteten der Regierung fallweise, in ihre Rechte einzugreifen, solange dies erforderlich sei. "Es darf nicht zu einer Beweislastumkehr kommen." Die Regierung müsse alles tun, dass es im Herbst nicht zu weiteren Lockdown komme, sagte Lindner.

Mittwoch, 22. September, 16.20 Uhr: Fördergelder für Luftfilter bisher kaum abgeflossen

Die Fördergelder des Bundes für den Einbau von Luftfiltern in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kitas fließen bisher nur langsam. Das zeigen Antworten des Bundeswirtschaftsministeriums auf Anfragen der FDP und den Grünen im Bundestag. "Welt" und "Neue Osnabrücker Zeitung" hatten darüber zuerst berichtet.

Demnach sind von dem seit Oktober 2020 laufenden und inzwischen auf eine Milliarde Euro angewachsenen Förderprogramm zum Umbau oder zur Aufrüstung bestehender fester Lüftungssysteme erst knapp 460 000 Euro ausgezahlt worden. Gelder in Höhe von 546 Millionen Euro sind immerhin "gebunden", also beantragt. Kein Geld wurde bisher vom in diesem Sommer eingerichteten 200-Millionen-Euro-Fördertopf des Bundes zur Anschaffung mobiler Luftfilter in Klassenzimmern und Kitas abgerufen. In den Ländern sind allerdings zum Teil auch über eigene Programme mobile Geräte angeschafft worden. So hatte etwa die Schulbehörde in Hamburg im August mehr als 21 000 solcher Geräte bestellt.

FDP und Grüne kritisierten die Bundesregierung. "Gebundene Mittel wirken nicht gegen die Pandemie, hierfür müssen die Mittel verausgabt werden." Lüftungsanlagen und mobile Luftfilter sollten Schulen und Kitas jetzt zur Verfügung stehen und nicht nur in Planung sein, sagte der FDP-Haushaltsexperte Karsten Klein. "Die Bundesregierung hat es auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie nicht zustande bekommen, die Schulen während der Sommerferien zu sichern", bemängelte die Grünen Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink. Das Programm für mobile Filter sei viel zu spät gekommen.

Mittwoch, 22. September, 16.15 Uhr: LGL: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die Werte zur Sieben-Tage-Inzidenz veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 15.55 Uhr: 13 Corona-Fälle: Neue Kita in Pfronten muss nach einer Woche wieder schließen

Das Landratsamt Ostallgäu hat den neuen Kindergarten St. Marien in Pfronten nach nur einer Woche wieder geschlossen: Dort wurden acht Kinder und fünf Erzieherinnen positiv auf das Corona-Virus getestet. Warum einem Kinderarzt das Vorgehen Sorge bereitet, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 15.20 Uhr: Fußball-Clubs verlangen vollere Zuschauerränge

Fußballvereine drängen nach HSV-Vorbild auf mehr Fans in den Stadien. Verfassungsrechtler rechnen trotz Corona mit vollen Arenen - unter welcher Voraussetzung, lesen Sie hier.

So sieht Fußball in Coronazeiten aus: Zuschauer sitzen auf der Tribüne vor dem Spiel Borussia Dortmund gegen den 1. FC Union Berlin, während auf der Anzeigentafel auf Coronaregeln hingewiesen wird.
So sieht Fußball in Coronazeiten aus: Zuschauer sitzen auf der Tribüne vor dem Spiel Borussia Dortmund gegen den 1. FC Union Berlin, während auf der Anzeigentafel auf Coronaregeln hingewiesen wird.
Bild: Bernd Thissen, dpa (Archivbild)

Mittwoch, 22. September, 14.50 Uhr: Spahn: Entschädigungsregelung bei Quarantäne Frage der Fairness

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das geplante Ende von Entschädigungszahlungen bei Quarantäne für die meisten Ungeimpften erneut verteidigt. Der CDU-Politiker verwies am Mittwoch in Berlin darauf, dass dies bereits jetzt so durch das Infektionsschutzgesetz vorgesehen sei.

Es gehe nicht um Druck, sondern es sei auch eine Frage von Fairness, sagte Spahn. Diejenigen, die sich und andere durch eine Impfung schützten, hätten die berechtigte Frage, warum sie für andere, die nicht geimpft seien und in Quarantäne müssten, mitzahlen. "Und dann ist es eben auch wichtig, wenn Menschen sagen, es ist ihre freie, persönliche Entscheidung - das bleibt es auch - ob sie sich impfen lassen oder nicht, dass mit dieser Entscheidung dann eben auch die Verantwortung kommt, finanzielle Folgen zu tragen."

Der 1. November wurde nach Spahns Angaben gewählt, damit auch Menschen, die sich jetzt noch für eine Impfung entscheiden, genug Zeit bleibt, so dass sie nicht von der Regelung betroffen sind.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich darauf verständigt, dass Menschen, die sich gegen Corona impfen lassen können, dies aber nicht tun, bei Verdienstausfällen wegen angeordneter Corona-Quarantäne spätestens ab 1. November keine Entschädigung mehr bekommen sollen.

Mittwoch, 22. September, 14.30 Uhr: Innenministerium: Tat von Idar-Oberstein war Einzelfall

Die Tötung eines Tankstellenmitarbeiters in Idar-Oberstein stellt nach Einschätzung des Bundesinnenministeriums einen Einzelfall dar. Die Tat zeige "ein dramatisches Ausmaß an Verrohung in der Gesellschaft", sagte ein Sprecher am Mittwoch in Berlin. "Nach allen Erkenntnissen, die wir bisher haben, handelt es sich um einen Einzelfall" - wenngleich es ein extremer Einzelfall gewesen sei. Daraus ließen sich aber keine "generalisierenden Rückschlüsse" ziehen. Es gebe derzeit keine Erkenntnisse über weitere Beteiligte "im strafrechtlichen Sinne".

Einem 49-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, einen 20 Jahre alten Tankstellen-Mitarbeiter am Samstagabend im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein in den Kopf geschossen zu haben. Zuvor hatte dieser ihn gebeten, eine Maske zu tragen. Nach seiner Festnahme sagte der Täter den Ermittlern zufolge, dass er die Corona-Maßnahmen ablehne. Die Situation der Pandemie habe ihn stark belastet, er habe ein Zeichen setzen wollen.

Nach Erkenntnissen des Bundesinnenministeriums und der Sicherheitsbehörden verkleinere sich die "Querdenker"-Szene, sagte der Sprecher. "Gleichzeitig gibt es aber einen radikalen Kern, der sich auch weiterhin radikalisiert."

Mittwoch, 22. September, 14 Uhr: Ab November keine Entschädigung mehr für Ungeimpfte bei Quarantäne

Für Menschen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, wird der Alltag bald schwieriger. Das gilt auch finanziell - bei Schnelltests und künftig außerdem bei möglichen Lohneinbußen. Was die Gesundheitsminister der Länder heute beschlossen haben, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. September, 13.30 Uhr: Großbritannien und Südkorea tauschen eine Million Corona-Impfdosen

Mit einem Impfstofftausch wollen Südkorea und Großbritannien den Kampf gegen das Coronavirus in ihren Ländern ankurbeln. Wie die Regierung in London am Mittwoch mitteilte, schickt Großbritannien in den kommenden Wochen eine Million Dosen des Mittels von Biontech und Pfizer in das ostasiatische Land. Dies solle Seoul dabei helfen, das Ziel von 70 Prozent vollständig geimpfter Einwohner bis Ende Oktober zu erreichen, hieß es in der Mitteilung des britischen Gesundheitsministeriums.

Südkorea wiederum soll noch vor Jahresende dieselbe Menge zurücksenden. Diese Lieferung werde dann zum Erfolg des Auffrischungsprogramms in Großbritannien beitragen, hieß es.

Mittwoch, 22. September, 11.05 Uhr: 63,4 Prozent aller Menschen in Deutschland vollständig geimpft

63,4 Prozent der Menschen in Deutschland sind nun vollständig gegen Corona geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervor (Stand: 9.21 Uhr). Demnach wurden am Dienstag 222 988 verabreichte Impfdosen gemeldet. Etwa 56 Millionen Menschen (67,4 Prozent) haben inzwischen mindestens eine Impfung bekommen, 52,7 Millionen sind vollständig geimpft.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hob via Twitter hervor: "Sehr wichtig: 86 Prozent der Ü-60-Jährigen haben sich bereits für den Schutz durch Impfung entschieden." Schließlich schütze nur eine Impfung verlässlich vor einer schweren Corona-Erkrankung im Herbst und Winter.

In 15 der 16 Bundesländer haben laut RKI inzwischen mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt demnach nur noch Sachsen mit 57,2 Prozent. Bremen verzeichnet den Daten zufolge mit 78,1 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter.


Mittwoch, 22. September, 11 Uhr: Corona-Schnelltests ab 11. Oktober meist nicht mehr kostenlos

Corona-Schnelltests müssen ab 11. Oktober meist selbst bezahlt werden. Generell gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können, darunter Kinder unter 12 Jahren. Das legt eine neue Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums fest, die einen entsprechenden Bund-Länder-Beschluss umsetzt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten vereinbart, dass das vom Bund seit Anfang März finanzierte Angebot für kostenlose "Bürgertests" für alle enden soll. Da inzwischen kostenlose Impfungen für alle möglich sind, sei eine dauerhafte Übernahme der Test-Kosten durch die Steuerzahler nicht länger nötig, hieß es zu Begründung.

Die im Bundesanzeiger verkündete Verordnung legt aber auch einige Übergangsregeln fest. So können Kinder von 12 bis 17 Jahren und Schwangere noch bis 31. Dezember mindestens einen kostenlosen Test pro Woche machen. Grund ist, dass für sie erst seit kürzerer Zeit eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) vorliegt - daher soll noch länger Zeit für eine Impfung bleiben.

Generell weiter gratis testen lassen können sich laut der Verordnung Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder erst in den letzten drei Monaten vor dem Test 12 Jahre alt geworden sind. Gratis bleibt es unter anderem auch für Menschen, die zum Beenden einer Quarantäne wegen einer Corona-Infektion einen Test brauchen.

Mittwoch, 22. September, 7.45 Uhr: SPD-Politiker Lauterbach: volle Stadien auch unter 2G nicht sinnvoll

Der Zweitligist Hamburger SV darf sein Stadion unter 2G-Bedingungen wieder voll auslasten. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht sich aber dagegen aus.

Mittwoch, 22. September, 7.10 Uhr: Spahn sieht Pandemie-Ende im Frühjahr - kommt ein "Freedom Day"?

Warum der Gesundheitsminister davon ausgeht, dass die Corona-Pandemie im Frühjahr beendet ist und was er von einem Freedom Day hält.

Mittwoch, 22. September, 6.20 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Die Inzidenzwerte in der Region sinken, außer in Lindau und im Ostallgäu. Das Westallgäu überholt nach einem Corona-Ausbruch bei einem Trachtler-Ausflug in Opfenbach nun sogar das Unterallgäu. Unsere Übersicht.

Mittwoch, 22. September, 6.10 Uhr: RKI registriert 10.454 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 65,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Deutschland weiter rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 65,0 an. Am Vortag hatte der Wert bei 68,5 gelegen, vor einer Woche bei 77,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10 454 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 455 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 71 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 83 Todesfälle gewesen.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 921 500 an.

Dienstag, 21. September, 19.30 Uhr: Corona-Ausbruch nach Trachtler-Ausflug in Opfenbach - neue Details bekannt

Der Corona-Ausbruch nach einem Trachtler-Ausflug in Opfenbach sorgt weiter für Aufregung: Nun sind weitere Details bekannt geworden.

Dienstag, 21. September, 16.25 Uhr: Wien führt 2G-Regel für Veranstaltungen ein

Österreichs Hauptstadt erhöht mit neuen Corona-Regeln den Druck auf Ungeimpfte. Zu Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen und in der Nachtgastronomie sind in Wien ab 1. Oktober nur mehr Geimpfte und von Covid-19 Genesene zugelassen, wie Bürgermeister Michael Ludwig am Dienstag bekanntgab. Laut dieser 2G-Regel reicht dann ein negatives Testergebnis nicht mehr für den Besuch aus. Die Regel diene dazu, Menschen zur Impfung zu bewegen und Engpässe in den Krankenhäusern zu verhindern, sagte Ludwig bei einer Pressekonferenz. "Wir sind jetzt schon in der Situation, dass wir Operationen verschieben müssen", sagte er.

Der Schritt hin zur 2G-Regel wäre laut dem Stufenplan der konservativ-grünen Regierung österreichweit erst dann vorgesehen, wenn mehr als 300 Betten in Intensivstationen mit Covid-Kranken belegt sind. Derzeit sind es 220. Der sozialdemokratische Bürgermeister Ludwig hatte schon in den vergangenen Monaten auf striktere Maßnahmen gesetzt als der Rest des Landes. So haben in Wien etwa Testergebnisse eine kürzere Gültigkeit.

Unterdessen führt die Regierung derzeit mit Gewerkschaften und Arbeitgebervertretern Gespräche über die mögliche Einführung einer Testpflicht für Ungeimpfte am Arbeitsplatz.

Dienstag, 21. September, 16.10 Uhr: Aktueller Stand zur Krankenhaus-Ampel im Allgäu

Den aktuellen Stand der Krankenhaus-Ampel sowie die Belegung der Intensivbetten finden Sie hier.

Dienstag, 21. September, 15.05 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte für das Allgäu

Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 21. September, 15 Uhr: Wegen erhöhter Inzidenz: RB Leipzig gegen Hertha mit 23.500 Fans

RB Leipzig darf an diesem Samstag gegen Hertha BSC (15.30 Uhr/Sky) wegen der zuletzt gestiegenen Corona-Inzidenzzahlen in der Messestadt nur 23 500 Fans in die Red Bull-Arena lassen. Das teilte RB auf seiner Homepage mit. Beim Spitzenspiel gegen den FC Bayern München durften zuletzt alle Dauerkarten-Inhaber auf ihren Stammplatz zurückkehren. Der Vizemeister will zunächst weiter an der 3G-Regel festhalten. Das bedeutet, dass neben Geimpften und Genesenen auch Personen mit tagesaktuellem Corona-Test ins Stadion dürfen. Hertha als Gastverein erhält gemäß des Beschlusses der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu diesem Spiel 1175 Tickets für seine Anhänger.

Dienstag, 21. September, 14.25 Uhr: Söder bekräftigt: Clubs und Diskotheken dürfen im Oktober öffnen

Nach langer Corona-Zwangspause dürfen Clubs und Diskotheken in Bayern wie von der Staatsregierung angekündigt zum Oktober wieder öffnen. "Es bleibt dabei: Wir werden die Öffnung von Clubs und Diskotheken zum Oktober dann erlauben", bekräftigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Einlass sollen nur Geimpfte und Genesene bekommen, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Formal soll das in der Kabinettssitzung in der kommenden Woche - wegen der Nachwehen der Bundestagswahl am Donnerstag statt am Dienstag - beschlossen werden. "Kann sich jeder drauf einstellen", sagte Söder. Derzeit würden noch die Hygiene-Leitfäden erarbeitet.

Dienstag, 21. September, 13.40 Uhr: Holetschek hält nicht von Diskussion über Ende von Corona-Auflagen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hält nichts von Überlegungen zu einem sogenannten Freedom Day zur Beendigung der Corona-Beschränkungen auch in Deutschland. "Wer jetzt einen "Freedom Day" fordert, der hat den Ernst der Lage nicht begriffen", sagte er am Dienstag.

Ziel müsse es weiterhin sein, möglichst viele Menschen vor Infektionen und lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen zu schützen. "So etwas wie einen "Tag der Freiheit" kann man für sich persönlich bereits jetzt erreichen: indem man sich impfen lässt", betonte der Minister. So würden auch Mitmenschen geschützt, die sich selbst nicht impfen lassen können.

Die Diskussion um ein Ende aller Corona-Beschränkungen hatte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, ausgelöst. Er hatte dies zum 30. Oktober gefordert.

"Nach den Erfahrungen aus Großbritannien sollten wir auch den Mut haben, zu machen, was auf der Insel geklappt hat. Also braucht es jetzt eine klare Ansage der Politik: In sechs Wochen ist auch bei uns Freedom Day!", sagte Gassen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Mehrere andere Politiker hatten die Idee ebenfalls bereits zurückgewiesen.

Dienstag, 21. September, 13.35 Uhr: Pooltests bisher an 30 Prozent von Bayerns Grund- und Förderschulen

Zu Beginn des neuen Schuljahres werden die neuen Corona-Pooltest zunächst nur an etwa jeder dritten Grund- und Förderschule angeboten. An knapp über 30 Prozent der Grund- und Förderschulen seien die Pooltests bereits angelaufen, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Das Angebot wachse jetzt stetig weiter, insgesamt würden rund 3000 Schulen mit 500 000 Schülern an den Pooltests teilnehmen.

Söder und Piazolo sprachen von einem weitgehend reibungslosen Schulstart, betonten aber auch, dass die Ausstattung von Schulen und Kindertagesstätten mit Luftreinigern weiterhin nur schleppend vorangingen. Von den zur Verfügung gestellten Mitteln des Freistaats für die Anschaffung seien an den Schulen bisher 18 Prozent abgerufen wurden, an den Kitas seien es nur 1,6 Prozent. "Wir hoffen sehr, dass insbesondere die nächsten Wochen, wenn es Herbst und Winter wird, da noch mal eine Verstärkung stattfindet", sagte Söder.

Söder betonte zudem, dass die Aussicht auf Impfungen für jüngere Schüler eine "große Entlastung" für die allgemeine Corona-Lage bedeuten würde. Die Entwicklung bei den Neuansteckungen zeige, dass es sich inzwischen primär um eine Pandemie der Ungeimpften handle. Bayernweit stagniere die Inzidenz derzeit bei Werten um die 87, die Krankenhausampel stehe weiter klar auf Grün. Allerdings gebe es im Süden Bayerns einige besondere regionale Belastungen, wobei sich auch hier zeige, dass in den betroffenen Regionen die Impfquoten niedriger seien als anderswo.

Dienstag, 21. September, 13.30 Uhr: Das sagt ein Kriminal-Psychologe zu der Tat in Idar-Oberstein

Nach dem tödlichen Schuss auf den Kassierer einer Tankstelle in Idar-Oberstein erklärt ein Psychologe die Umstände. was Rudolf Egg über das angebliche Motiv des Täters sagt, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. September, 13 Uhr: In 15 der 16 Bundesländer mindestens 60 Prozent der Einwohner geimpft

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland haben jetzt in 15 der 16 Bundesländer mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt nach Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Dienstag nur noch Sachsen mit 57,1 Prozent. Bundesweit haben inzwischen 55,9 Millionen Menschen oder 67,3 Prozent aller Einwohner mindestens eine Impfung bekommen. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind nun 52,6 Millionen Menschen oder 63,3 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Am Montag wurden laut Robert Koch-Institut (RKI) bundesweit 147.145 Impfdosen verabreicht, darunter waren rund 48.500 Erstimpfungen bei zuvor noch nicht geimpften Menschen.

Dienstag, 21. September, 12.30 Uhr: Live-Stream: So geht es in den Schulen und Kitas weiter

{element10}

Wie geht es nach dem Start in das Kita- und Schuljahr nun weiter? Die Staatsregierung um Söder zieht Zwischenbilanz in einer Pressekonferenz am Dienstag.

Dienstag, 21. September, 12 Uhr: Experten: Tourismussektor in Malaysia vor dem "totalen Kollaps"

Eineinhalb Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie steht der Tourismussektor in Malaysia nach Meinung von Experten vor dem Zusammenbruch. Der Branche drohe der "totale Kollaps", wenn der Staat ihr nicht finanziell unter die Arme greife, teilte der malaysische Verband der Tourenanbieter und Reisebüros (MATTA) am Dienstag mit. Die Gruppe bat Finanzminister Tengku Zafrul um gezielte Hilfen, um die Beschäftigten der Branche zu unterstützen und den Industriezweig auf ein Comeback vorzubereiten.

Die Grenzen des südostasiatischen Landes sind seit 18 Monaten für internationale Gäste geschlossen. Vor der Krise verzeichnete das Land mit seinen Traumstränden und tropischen Regenwäldern noch die zweithöchste Besucherzahl in der Region nach Thailand. Vergangene Woche war die Inselgruppe Langkawi erstmals wieder für Touristen geöffnet worden - jedoch nur für einheimische Urlauber, die vollständig geimpft sind.

Das Land mit etwa 32 Millionen Einwohnern hat bisher 2,1 Millionen Corona-Infektionen verzeichnet. Rund 23 000 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben.

Dienstag, 21. September, 11.30 Uhr: Studie: Corona hat Solo-Selbstständige hart getroffen

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie haben einer neuen Studie zufolge Selbstständige besonders hart getroffen. Mehr als ein Drittel von ihnen habe im Verlauf der Krise Einkommen eingebüßt, berichtete das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag. Insbesondere Solo-Selbstständige ohne Mitarbeiter, die ohnehin oft unter prekären Bedingungen arbeiteten, habe die Krise schwer belastet.

Während sich an der Einkommensverteilung bei den Arbeitnehmern wenig verändert habe, sei bei den Selbstständigen eine klare Verschiebung nach unten festzustellen, heißt es in der Studie. Der Anteil derjenigen mit weniger als 1500 Euro netto im Monat habe sich verdoppelt. Am stärksten betroffen seien solo-selbstständige Frauen, von denen aktuell 33 Prozent weniger als 1500 Euro verdienten. Von den solo-selbstständigen Männern fielen 18 Prozent in diese Kategorie.

"Die Erfahrung mit der Pandemie verdeutlicht, dass der Mangel an sozialer Absicherung für Selbstständige eine schwerwiegende und folgenreiche Lücke in den Sozialversicherungssystemen darstellt", heißt es in der Studie. Um diese Lücke zu schließen, sollten Selbstständige möglichst umfassend in die obligatorischen staatlichen Versicherungssysteme einbezogen werden, fordern die WSI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Forscher hatten Daten der Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung ausgewertet, für die zuletzt im Juli 2021 gut 5000 Erwerbstätige und Arbeitssuchende interviewt worden waren.

Dienstag, 21. September, 11 Uhr: Idar-Oberstein trauert um erschossenen Kassierer

Nach der tödlichen Attacke auf einen Tankstellen-Kassierer in Idar-Oberstein (Kreis Birkenfeld) diskutiert die Stadtverwaltung über eine angemessene Gedenkfeier für den getöteten Mann. "Momentan ist alles im Fluss, es gibt verschiedene Vorschläge mit Blick auf eine öffentliche Gedenkveranstaltung", sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstag.

Klar sei, dass Idar-Oberstein auf die Tat reagieren wolle. Für das Rathaus der Stadt sei am Vortag Trauerbeflaggung angeordnet worden, entsprechende Anregung seien aus der Bevölkerung gekommen. Weil dieser ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen habe, soll ein 49-Jähriger den jungen Kassierer am Samstagabend an einer Tankstelle erschossen haben. Davon gehen die Ermittler nach der Tat in Idar-Oberstein aus. Der Deutsche habe gestanden, er sitzt in Untersuchungshaft. Er sagte zudem nach Angaben der Ermittler aus, dass er die Corona-Maßnahmen ablehne. Zum Motiv habe er angegeben, dass ihn die Situation der Corona-Pandemie stark belaste.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte er am Samstagabend Bier kaufen, ärgerte sich über den Hinweis auf die Maskenpflicht, ging nach Hause und kehrte mit einem Revolver zurück. Nach einem erneuten Disput habe er dem 20-Jährigen in den Kopf geschossen. Indes laufen die Ermittlungen weiter. Wie es aus dem Rathaus der Stadt heißt, stammt der mutmaßliche Todesschütze aus dem Kreis Birkenfeld. Wie das Opfer, so habe auch der mutmaßliche Täter zuletzt in Idar-Oberstein gelebt.

Dienstag, 21. September, 10.20 Uhr: Gastgewerbe sucht händeringend Personal

Dem deutschen Gastgewerbe fehlen auch Monate nach den Corona-Lockdowns zahlreiche Arbeitskräfte. Wie dramatisch sich die Zahl der offenen Stellen entwickelt hat, lesen Sie hier.

{element11}

Dienstag, 21. September, 10 Uhr: Fast ein Fünftel weniger Fahrgäste in Bussen und Bahnen wegen Corona

Die Corona-Pandemie sorgt weiter für ein Minus bei den Fahrgastzahlen von Bussen und Bahnen. Im ersten Halbjahr 2021 wurden fast 3,5 Milliarden Fahrten registriert und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im Eisenbahn-Fernverkehr lag das Minus bei 34 Prozent, im Fernbusverkehr sogar bei 92 Prozent. Der öffentliche Personennahverkehr mit Bussen und Straßenbahnen, der 99 Prozent des Linienverkehrs ausmacht, lag 17 Prozent unter dem Vorjahreswert, es handele sich hier aber um vorläufige Ergebnisse. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019, dem Jahr vor Ausbruch des Coronavirus, beträgt der Rückgang insgesamt 42 Prozent.

Ausschlaggebend für den Rückgang ist das erste Quartal 2021: Während zwischen Januar und März mit 39 Prozent deutlich weniger Menschen den öffentlichen Verkehr nutzten als im Vorjahreszeitraum, war von April bis Juni ein Anstieg von 20 Prozent im Nahverkehr und 51 Prozent im Fernverkehr zu verzeichnen. Das gesamte erste Quartal 2021 war von der Pandemie geprägt, während sich das Virus ein Jahr zuvor erst ab März deutlich auf den öffentlichen Verkehr auswirkte. Im zweiten Quartal 2021 fuhren dann wieder mehr Menschen mit Bussen und Bahnen als ein Jahr zuvor.

Dienstag, 21. September, 9.55 Uhr: Bayerisches Kabinett spricht über Schulstart

Wie ist das neue Schuljahr unter Corona-Bedingungen in Bayern angelaufen? Unter anderem damit will sich das Kabinett am Dienstag befassen. Welches brisante Thema zudem auf der Tagesordnung steht, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. September, 9.35 Uhr: 19 Corona-Patienten in drei Häusern des Klinikverbunds Allgäu

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden aktuell 19 Corona-Patienten behandelt: Vier in Kempten, fünf in Immenstadt und zehn in Mindelheim. Sechs von ihnen befinden sich auf der Intensivstation, 13 auf der normalen Station.

Dienstag, 21. September, 9.25 Uhr: Sechs Corona-Patienten im Memminger Klinikum

Wie bnereits eine Woche zuvor werden derzeit im Klinikum Memmingen sechs Patienten behandelt, die positiv auf Corona getestet worden waren - fünf Erwachsene und ein Kind. Einer von ihnen liegt auf der Intensivstation, die anderen auf der normalen Station. Wie viele Patienten bayernweit in den Krankenhäusern sind, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. September, 8.35 Uhr: Corona beflügelt Trend zum Fahrradkauf

Der E-Bike-Boom in Deutschland hat in der Corona-Krise weiter Fahrt aufgenommen: Etwa 7,1 Millionen Elektrofahrräder standen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zu Jahresbeginn 2021 in den privaten Haushalten. Das waren 1,2 Millionen oder 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die Wiesbadener Behörde am Dienstag mitteilte.

Die E-Räder verteilen sich auf knapp 5,1 Millionen Haushalte, so dass rechnerisch rund jeder achte Privathaushalt (13 Prozent) in Deutschland mindestens ein Elektrofahrrad besitzt. Anfang 2020 war es noch jeder neunte Haushalt (11 Prozent). Vor allem bei Besserverdienern sind die vergleichsweise teuren Gefährte zu finden: In Haushalten mit monatlich mehr als 3500 Euro Einkommen gab es in jedem fünften Haushalt (20 Prozent) mindestens ein Elektrofahrrad.

Insgesamt besaßen nach Angaben des Bundesamtes Anfang 2021 rund 30 Millionen Haushalte und damit 79 Prozent aller Haushalte in Deutschland Fahrräder oder Elektrofahrräder.

Dienstag, 21. September, 8 Uhr: Bangkok will voraussichtlich im November wieder Touristen empfangen

Thailands beliebte Hauptstadt Bangkok wird sich voraussichtlich erst im November wieder für internationalen Tourismus öffnen. Um wieder Besucher zu empfangen, müssten mindestens 70 Prozent der Einwohner der Mega-Metropole vollständigen Impfschutz haben, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" am Dienstag den örtlichen Gouverneur Aswin Kwanmuang. Derzeit seien erst 42 Prozent der Bürger doppelt geimpft. Schätzungen zufolge hat die Stadt mehr als zehn Millionen Einwohner.

Wenn die Impfkampagne fortschreite wie bisher, dann könnte Bangkok in der ersten oder zweiten Novemberwoche geöffnet werden, so die Stadtverwaltung. Weitere Bedingungen seien aber, dass die Infektionszahlen weiter sinken und die Krankenhäuser nicht überfüllt sind. Zuletzt wurden in der Großstadt etwa 2700 bis 2800 neue Fälle pro Tag gemeldet. Wenn alle Kriterien erfüllt seien, solle über die Leitlinien und Regeln für eine Öffnung entschieden werden.

Bangkok war vor der Corona-Pandemie eine der meistbesuchten Städte der Welt. Die Stadt lockt mit Attraktionen wie dem Grand Palace, dem Wat Pho Tempel und den schwimmenden Märkten. 2019 kamen noch mehr als 22 Millionen Besucher.

Die größten Inseln Phuket und Ko Samui versuchen bereits seit Juli dank spezieller Projekte einen Neustart des wichtigen Tourismuszweiges. Vollständig geimpfte Urlauber aus Dutzenden Ländern dürfen unter strengen Auflagen wieder quarantänefrei anreisen. Auch viele weitere Regionen des beliebten Urlaubslandes, darunter die Provinz Chon Buri mit dem Badeort Pattaya, das kulturelle Zentrum Chiang Mai im Norden und Prachuap Khiri Khan mit dem Ort Hua Hin, hoffen auf einen baldigen Neustart des Sektors.

Dienstag, 21. September, 7.15 Uhr: Corona-Inzidenz bei Schülern in Bayern steigt stark

In der ersten Schulwoche gingen in Bayern die Corona-Infektionszahlen zurück. In der Altersgruppe der Schüler gab es aber einen deutlichen Anstieg. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. September, 7.10 Uhr: Maskengegner erschießt Tankstellen-Kassierer: Politik entsetzt über Tat und Motiv

Nachdem ein Maskengegner in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) einen Kassierer erschossen hat, äußert er sich zum Motiv. Das sorgt in der Politik für Entsetzen. Wie der 49-Jährige die Tat begründet, lesen Sie hier.

{element12}

Dienstag, 21. September, 6.30 Uhr: Vietnamese verwandelt negativen Corona-Test in positiven: Bußgeld

In Vietnam hat ein Mann einen negativen Corona-Test in einen positiven verwandelt - und muss nun wegen Verbreitung falscher Informationen 7,5 Millionen Vietnamesische Dong (280 Euro) Strafe zahlen. Ziel der unerlaubten Aktion: Der 41-Jährige aus der Provinz Dak Nong wollte die Arbeit schwänzen, wie die örtliche Zeitung VnExpress am Dienstag unter Berufung auf die lokale Polizei berichtete.

Der Angestellte einer Telekommunikationsfirma habe am 21. August in einem Krankenhaus einen Antigen-Test gemacht, der negativ ausgefallen sei. Daraufhin habe er das Resultat auf dem Zertifikat verändert und eine Kopie des vermeintlich positiven Ergebnisses an seinen Arbeitgeber und an mehrere Angehörige geschickt, hieß es.

Ein medizinisches Zentrum im Bezirk Cu Jut habe von einer Schwester des Vietnamesen von dem positiven Test erfahren und Mitarbeiter entsandt, um das Ergebnis durch einen weiteren Test zu bestätigen. Dabei sei der Schwindel aufgeflogen, so das Blatt. In dem südostasiatischen Land gehen die Behörden streng gegen jedes mit der Pandemie in Zusammenhang stehende Vergehen vor.

Dienstag, 21. September, 6.25 Uhr: Inzidenz-Werte im Allgäu schwanken minimal

Im Vergleich zum Montag haben sich die Sieben-Tage-Inzidenz-Werte am Dienstag im Allgäu kaum verändert. Spitzenreiter ist weiterhin das Unterallgäu, den niedrigsten Wert registrierte das Robert-Koch-Institut (RKI) für Kempten. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 21. September, 6 Uhr: RKI registriert 4664 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 68,5

Die 7-Tage-Inzidenz ist in Deutschland erneut leicht rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 68,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 71,0 gelegen, vor einer Woche bei 81,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4664 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.04 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6325 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 81 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.150.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 1,65 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.909.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.052.

Montag, 20. September, 22.05 Uhr: "2G-plus-Regelung": Mainz lässt gegen Union 25 000 Zuschauer zu

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 wird seine Zuschauerkapazität schon zum nächsten Heimspiel deutlich aufstocken und in weiten Teilen des Stadions nur noch Geimpfte und Genesene zulassen. Darüber informierten die Rheinhessen am Montag. Mit der sogenannten "2G-plus-Regelung" sollen schon am 3. Oktober gegen den 1. FC Union Berlin 25 000 Fans ins Stadion dürfen. In den Bereichen, in denen sich ausschließlich Geimpfte und Genesene befinden, sollen Regeln wie Maskenpflicht, Abstandsgebot oder die Personalisierung von Tickets entfallen.

Zudem soll eine Stehplatztribüne wieder geöffnet werden, dafür werden die installierten Sitze entfernt. Auch für negativ Getestete gibt es ein Kontingent für die Mainzer Heimspiele, allerdings nur noch ein geringes. Derzeit sind es maximal 1000 Tickets. In diesen Bereichen der Fußball-Arena sollen die Fans weiter im Schachbrettmuster angeordnet werden.

Montag, 20. September, 19.20 Uhr: Zutritt zum Vatikan ab 1. Oktober nur noch mit Corona-Pass

Der Vatikan ist vom 1. Oktober an nur noch für Menschen offen, die einen gültigen Corona-Pass haben. Wie der Heilige Stuhl am Montag mitteilte, muss jeder Bewohner, Beschäftigte oder Besucher des Kirchenstaats damit eine Impfung gegen Covid-19, eine Genesung oder einen negativen Test nachweisen. Als Zertifikate gelten dabei der auch in Deutschland gebräuchliche EU-Corona-Pass, ein "Green Pass" des Vatikans oder andere ausländische Bescheinigungen. Der Vatikan kündigte Einlasskontrollen durch das eigene Gendarmeriekorps an.

Eine Ausnahme von den neuen Regeln gilt nur für jene Zeiten, in denen Gläubige im Vatikan Messen und liturgische Feiern besuchen. Sie werden aber dazu aufgefordert, die Hygieneregeln zu befolgen.

Die Päpstliche Kommission für den Staat der Vatikanstadt folgte mit ihrer Verordnung einer Anweisung von Papst Franziskus, für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen im Kirchenstaat zu sorgen.

{element13}

Montag, 20. September, 17.40 Uhr: USA heben Corona-Reisestopp für Geimpfte auf

Die USA werden die monatelangen Einreisebeschränkungen zumindest für Menschen aufheben, die gegen das Coronavirus geimpft sind. Die Lockerungen sollen im November greifen, kündigte der Coronavirus-Koordinator des Weißen Hauses, Jeffrey Zients, am Montag an. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass Geimpfte aus der Europäischen Union und Großbritannien bald wieder in die USA reisen können werden. Die Ankündigung bezieht sich aber auch auf weitere Länder, aus denen die Einreise zuletzt stark eingeschränkt war.

Der weitgehende Einreisestopp aus der EU war zu Beginn der Corona-Pandemie Anfang 2020 vom damaligen US-Präsidenten Donald Trump verhängt und bisher von seinem Nachfolger Joe Biden aufrechterhalten worden. Unter anderem aus der Reisebranche wurde schon lange eine Lockerung zumindest für gegen das Coronavirus geimpfte Reisende gefordert. EU-Komissar Thierry Breton begrüßte die Lockerung und sprach von einem logischen Schritt angesichts des Erfolgs der Impfkampagne in Europa.

Die bisherigen Reisebeschränkungen besagen, dass nur US-Bürger und Besitzer einer Green Card sowie deren Familienmitglieder in die USA einreisen dürfen, wenn sie sich in den vergangenen 14 Tagen in der EU oder Großbritannien aufgehalten haben. Alle anderen brauchen eine spezielle Erlaubnis.

Montag, 20. September, 16.50 Uhr: Impf-Aktionswoche bringt nur leichten Anstieg bei Erstimpfungen

Während der siebentägigen Aktion "HierWirdGeimpft" ist die Zahl der Erstimpfungen gegen das Coronavirus in Bayern im Vergleich zur Vorwoche nur leicht gestiegen. Teils animiert durch Attraktionen wie einer Gratisrunde auf dem Riesenrad bekamen in der vergangenen Woche 78 065 Menschen ihre erste Dosis, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Das waren etwas mehr als in den sieben Tagen vorher (77 261), aber weniger als in den beiden Wochen zuvor (88 503 und 81 478).

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche sollten von vergangenem Montag an Ungeimpfte von unkomplizierten und niedrigschwelligen Angeboten überzeugt werden. Mehr als 400 der 1400 Aktionen fanden laut dem Ministerium im Freistaat statt. Neben der Aktion mit einem Riesenrad in München gab es Angebote auf bayerischen Marktplätzen, in Einkaufszentren oder am Fußballplatz.

Die Impfquote reiche für einen unbeschwerten Herbst noch nicht aus, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Im Freistaat sind 63,9 Prozent mindestens einmal und 60,9 Prozent vollständig geimpft. Im Ländervergleich hat Bayern damit die fünftniedrigste Impfquote.

Montag, 20. September, 15.45 Uhr: Impfbus und mobile Impfteams sind diese Woche im Oberallgäu unterwegs

Diese Woche sind wieder der Impfbus und die mobilen Impfteams im Oberallgäu unterwegs. Hier gilt genauso wie bei den Impfzentren: Einen Termin braucht man nicht. Allerdings muss man seinen Impfpass und seinen Personalausweis mitnehmen. Ein Überblick, wo und wann es kostenlose Impfungen gibt:

  • Dienstag, 21. September, 13 bis 16 Uhr: Touristinfo/Bahnhof in Oberstsdorf
  • Mittwoch, 22. September, 13 bis 16 Uhr: Feneberg in Oy-Mittelberg
  • Donnerstag, 23. September, 13 bis 16 Uhr: Oberer Markt in Sonthofen
  • Freitag, 24. September, 13 bis 16 Uhr: ALDI in Immenstadt
  • Freitag, 24. September, 14 bis 19 Uhr: Dorfwerkstatt in Wildpoldsried
  • Samstag, 25. September, 13 bis 16 Uhr: Kurhaus in Oberstaufen

Montag, 20. September, 15.05 Uhr: Biontech: Impfung wirksam und sicher bei jüngeren Kindern

Kinder sollen den Biontech-Impfstoff gut vertragen. Jüngere Kinder erhalten eine geringere Dosis. Mehr Infos gibt es hier.

Montag, 20. September, 14.45 Uhr: "Wir sollten hier zu einer gemeinsamen Linie kommen": Spahn für einheitliche Corona-Regeln bei Veranstaltungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist für einheitliche Corona-Vorgaben bei Veranstaltungen. Ein Ende der Corona-Auflagen ist derweil nicht in Sicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

{element14}

Montag, 20. September, 14 Uhr: Regierung vorerst gegen festes Datum für Ende von Corona-Auflagen

Die Bundesregierung hat Forderungen nach einem festen Datum für ein Ende aller Corona-Auflagen vorerst eine Absage erteilt. Über die Entwicklung des Infektionsgeschehens in den vergangenen Tagen könne man durchaus froh sein, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. "Aber es gibt aus heutiger Sicht nicht die Grundlage, um zu sagen, der Tag X ist der Tag, an dem alle Beschränkungen fallen." Vielmehr gebe es guten Grund, grundsätzliche Maßnahmen wie Abstand und Maskenpflicht weiter gelten zu lassen.

Seibert sprach etwa mit Blick auf die Corona-Infektionszahlen und die Belegung der Krankenhäuser von einer "ganz guten Entwicklung", die zeige, dass ergriffene Maßnahmen wirkten. Die 3G-Regel - also Zugang zu bestimmten Innenräumen nur für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete - habe zu diesem Erfolg beigetragen. Dies sei aber keine Entwicklung, von der aus man sagen könne, jetzt sei es sicher, dass Herbst und Winter gut würden.

Montag, 20. September, 11.40 Uhr: Österreich geht mit 3G-Regel für Skipisten in die Wintersportsaison

In Österreich gilt in der kommenden Wintersportsaison auf den Skipisten die sogenannte 3G-Regel. Seilbahnbetreiber dürfen nur gegen Covid-19 Geimpfte, Getestete oder Genesene befördern, wie die Regierung am Montag in Wien bekanntgab. Abstandsregeln und Kapazitätsbeschränkungen wird es für die Skilifte nicht geben, eine FFP2-Maskenpflicht jedoch schon. Sollte die Auslastung der Intensivstationen mit Corona-Kranken steigen, werden die Regeln für ungeimpfte Wintersportler verschärft. "Ich bin überzeugt, dass mit diesen Rahmenbedingungen eine unbeschwerte, sichere Wintersaison in unserem Land möglich sein wird", sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger bei einer Pressekonferenz in Wien. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 20. September, 10 Uhr: Skiurlaub mit Après-Ski: Bareiß hält das in Wintersaison für möglich

Wie Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hält auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung eine Corona-Wintersaison in den Bergen samt Après-Ski unter bestimmten Bedingungen für möglich. Was das bedeutet.

Montag, 20. September, 8 Uhr: Grünes Licht: Die Corona-Ampel für das Allgäu und Bayern

Wie die Zahlen vom LGL belegen, bleibt die Krankenhausampel auch am Montag auf Grün. Alle wichtigen Zahlen.

Montag, 20. September, 7 Uhr: Testnachweispflicht für Bayerns Kita-Beschäftigte gilt

Ungeimpfte Beschäftigte in Kindertagesstätten in Bayern müssen seit diesem Montag nachweisen, dass sie negativ auf Corona getestet sind. Heftige Kritik gibt es zu den geplanten PCR-Pooltests für Grundschüler.

Montag, 20. September, 6.10 Uhr: Inzidenz im Allgäu

Weiter über dem Bundesschnitt, aber gleichbleibend: Die Inzidenzwerte im Allgäu bewegen sich von Sonntag auf Montag kaum. Trauriger Spitzenreiter in der Region bleibt das Unterallgäu mit einem Inzidenzwert von 140,3. Unsere Übersicht.

Montag, 20. September, 6 Uhr: RKI registriert 3736 Corona-Neuinfektionen: Inzidenz bei 71,0

Der Abwärtstrend bei den Infektionszahlen ist vorerst gestoppt. Nachdem die 7-Tage-Inzidenz an sechs Tagen hintereinander gefallen war, stieg sie nun wieder leicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 71,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 70,5 gelegen, vor einer Woche bei 81,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3736 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.19 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 5511 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 13 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 12 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,89 an (Vortag: 1,87). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich.

Sonntag, 19. September, 18.20 Uhr: "Das wollt Ihr nicht": Komiker Chris Rock hat Covid

Komiker Chris Rock hat sich eigenen Worten zufolge mit dem Coronavirus angesteckt. "Hey Leute, ich habe gerade rausgefunden, dass ich Covid habe, vertraut mir, das wollt Ihr nicht. Lasst Euch impfen", schrieb der 56-Jährige am Sonntag auf Twitter. Es blieb dabei zunächst unklar, ob Rock sich mit der Delta-Variante angesteckt hat, die sich in den USA stark ausbreitet. Der "Saturday Night Live"-Star hatte in den vergangenen Monaten mehrmals öffentlich gesagt, dass er geimpft sei. Im vergangenen Jahr hatte er noch zusammen mit dem New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo für das Tragen von Masken geworben.

Sonntag, 19. September, 15.20 Uhr: Nach neuem Corona-Dekret deutlich mehr Impf-Anmeldungen in Italien

Nach der Ankündigung eines neuen Corona-Dekrets wollen sich in Italien mehr Menschen als davor impfen lassen. Im Vergleich zur Vorwoche stiegen die Anmeldungen für eine Erstimpfung landesweit zwischen 20 und 40 Prozent. Das teilte der außerordentliche Kommissar für den Corona-Notfall, Francesco Figliuolo, mit.

Diese Entwicklung bei den Impf-Anmeldungen war von der Regierung um Ministerpräsident Mario Draghi erhofft worden. Das Kabinett hatte in der vorigen Woche beschlossen, dass vom 15. Oktober an alle Beschäftigten im privatwirtschaftlichen wie öffentlichen Sektor einen "Grünen Pass" haben, also geimpft oder getestet sein müssen. Weil Tests nicht mehr kostenlos sind, hofft die Regierung, dass sich noch mehr Leute impfen lassen, um weiter zur Arbeit gehen zu können.

Sonntag, 19. September, 12.45 Uhr: 3G an der Uni: Kann der Semester-Start an Augsburgs Hochschulen gelingen?

Studierende sind verunsichert, wieviel Präsenz-Lehre an den Hochschulen zum Semester-Start geboten wird. Sind Corona-Kontrollen machbar, wenn Hunderte gleichzeitig kommen? So ist die Situation an der Uni Augsburg.

Sonntag, 19. September, 11.50 Uhr: Spahn: Impfaktionswoche war Erfolg - Steuerliche Anreize für Firmen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine positive Bilanz der Aktionswoche zum Impfen gegen das Coronavirus gezogen. "Wir haben in der Aktionswoche insgesamt rund 500.000 der wichtigen Erstimpfungen geschafft, etwa die Hälfte dürfte auf Aktionen zurückgehen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Vereine, Organisationen, Privat-Initiativen und Freiwillige hätten bundesweit rund 1500 Impfaktionen auf die Beine gestellt. Möglicherweise habe es noch deutlich mehr gegeben.

Dennoch zeigte sich Spahn besorgt über die große Gruppe Ungeimpfter in der älteren Bevölkerung. Um das Impftempo zu erhöhen, sprach sich der Minister dafür aus, Unternehmen steuerlich zu fördern, die Mitarbeiter oder Kunden mit Rabattaktionen für das Impfen gewinnen wollen. "Dafür würde ich gern gemeinsam mit Olaf Scholz einen Vorschlag machen", sagte Spahn. Staatliche Prämien lehnte er aber ab.

Sonntag, 19. September, 10 Uhr: Mehrheit der Deutschen lebt anders als vor der Pandemie

Viele Menschen sind geimpft, zahlreiche Beschränkungen aufgehoben. Dennoch fühlt sich das Leben im zweiten Spätsommer der Pandemie immer noch anders an als früher. Die Corona-Pandemie hat bei knapp einem Drittel der erwachsenen Deutschen bewirkt, dass sie entweder seltener oder sogar gar nicht mehr mit Bus und Bahn fahren. Zudem lebt die Mehrheit der Deutschen laut Umfrage pandemiebedingt zurückgezogener als vor der Verbreitung von Covid-19. Alle Hintergründe dazu hier,

Sonntag, 19. September, 8.30 Uhr: Die Allgäuer Inzidenzwerte

Bundesweit ist die Inzidenz am Sonntag gesunken. Das trifft nicht auf alle Allgäuer Städte und Kreise zu. In Memmingen, Kaufbeuren und dem Ostallgäu ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen gestiegen. Die niedrigste Inzidenz in der Region hat aktuell Kempten. Alle Zahlen im Detail hier.

Sonntag, 19. September, 7 Uhr: RKI registriert 7337 Corona-Neuinfektionen: Inzidenz bei 70,5

Einen schönen Sonntagmorgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 70,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,0 gelegen, vor einer Woche bei 80,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7337 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 38 Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.888.900 an.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,89 an (Mittwoch: 1,87). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Samstag, 18. September, 18.40 Uhr: SPD und Grüne widersprechen Kassenärztechef - Kein "Freedom Day"

Der Vorstoß von Kassenärztechef Andreas Gassen, zum 30. Oktober alle Corona-Beschränkungen aufzuheben, trifft bei SPD und Grünen auf Ablehnung. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält dies für "nicht ethisch vertretbar". Die Welle der Pandemie, die dann käme, wäre zu groß, warnte der SPD-Politiker auf Twitter. Besser wäre eine Öffnung, wenn 85 Prozent geimpft seien. Bis dahin sollte die 2G-Regel gelten.

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen widersprach Gassen ebenfalls. "Jetzt so zu tun, als sei die Pandemie ein Privatvergnügen und Ungeimpfte letztlich selbst dran Schuld und wir könnten uns jetzt von allen Schutzmaßnahmen verabschieden, das halte ich für zynisch", sagte Dahmen dem Sender NDR Info. Auch widerspreche die Forderung der Haltung der Mehrheit der niedergelassenen Ärzte.

Samstag, 18. September, 14.51 Uhr: Spahn: Im Südosten Deutschlands deutlich höhere Impfquoten erreichen

Gesundheitsminister Jens Spahn sieht wegen deutlicher regionaler Unterschiede bei den Impfquoten in Deutschland Aufholbedarf. "Im Nordwesten sind wir fast am Ziel, im Südosten sollten wir noch deutlich höhere Quoten erreichen", so Spahn am Samstag auf Twitter. Nach seinen Angaben haben 62,9 Prozent der Bevölkerung vollen Impfschutz, 67,1 Prozent erhielten mindestens eine Impfung.

RKI-Daten zeigen, dass im Nordwesten deutlich mehr Menschen gegen Corona geimpft sind als im Südosten. Bremen ist Spitzenreiter: Hier wurden 77,7 Prozent der Bürger einmal geimpft und 73,3 Prozent haben einen vollständigen Schutz (Stand: Samstag, 10.31 Uhr). Auch in Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordrhein-Westfalen erhielten mehr als 70 Prozent der Einwohner mindestens eine Corona-Impfung. In Ostdeutschland liegen die Impfquoten deutlich niedriger als im Westen. Doch auch Bayern (63,8 Prozent Erstimpfungen) und Baden-Württemberg (64,3 Prozent) liegen noch weit hinter den Impf-Vorreiter-Bundesländern.

Samstag, 18. September, 13.30 Uhr: Ab Montag Testnachweispflicht für Kita-Beschäftigte

Ab Montag müssen ungeimpfte Beschäftigte in Kindertagesstätten in Bayern nachweisen, dass sie negativ auf Corona getestet sind. Daran erinnerte Familienministerin Carolina Trautner (CSU) am Samstag. So solle die Sicherheit für Kinder, Eltern und die Mitarbeiter erhöht werden, teilte das Ministerium mit. Die Beschäftigten müssen sich ab kommender Woche dreimal pro Woche testen. Ohne Nachweis dürfen sie nicht in die Einrichtung.

Die Regel hatte das Kabinett vergangene Woche beschlossen. Neben den eigenen Beschäftigten gilt die Pflicht auch für Mitarbeiter von außen, also zum Beispiel Reinigungskräfte oder Musiklehrer. Der Freistaat stellt den Kitas Selbsttests bereit. So könnten sich auch geimpfte oder genesene Beschäftigte freiwillig testen.

Eltern müssen sich nicht testen lassen, wenn sie ihre Kinder bringen und abholen oder kurz mit den Erziehern reden wollen. Für Kinder soll es sogenannte Lollitests geben, zudem bekommen Eltern Berechtigungsscheine für kostenlose Selbsttests - verpflichtend ist das allerdings nicht. Masken müssen Erwachsene weiter tragen. Trautner sagte, derzeit seien sehr wenige Kitas wegen Corona geschlossen.

Samstag, 18. September, 13.15 Uhr: Koa-Wiesn-Auftakt: "Ozapft is" in Münchner Gaststätten

Die Wiesn ist wegen Corona abgesagt - trotzdem heißt es heute in München wieder: "Ozapft is". In gut 50 Gaststätten laden die Wirte zur Wirtshauswiesn, auch in anderen Kneipen wurde traditionsgerecht ein Fass Bier angezapft. Auch auf der Theresienwiese prosteten sich bei traumhaftem Wetter Wiesn-Fans zu, viele waren in Tracht unter die Bavaria gekommen.

{element15}

Samstag, 18. September, 13 Uhr: Aktionen, Prämien und noch mehr: Corona-Impfquote soll steigen

Politiker und Verbände übertreffen sich mit Vorschlägen, wie sich die Impfquote im Kampf gegen die Corona-Pandemie noch erhöhen lässt. Gelingt es, den Anteil der Geimpften rechtzeitig zum Herbst noch einmal deutlich zu steigern? Mehr dazu erfahren Sie hier.

Samstag, 18. September,12.20 Uhr: Spahn: Sollten im Südosten noch deutlich höhere Impfquoten erreichen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Samstag auf die Unterschiede beim Fortschritt der Corona-Impfungen zwischen den Bundesländern hingewiesen. "Im Nordwesten sind wir fast am Ziel, im Südosten sollten wir noch deutlich höhere Quoten erreichen", schrieb der CDU-Politiker bei Twitter. Nach seinen Angaben haben 62,9 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland (52,3 Millionen Menschen) vollen Impfschutz, 67,1 Prozent (55,8 Millionen) erhielten mindestens eine Impfung.

Tatsächlich sind im Nordwesten deutlich mehr Menschen gegen Corona geimpft als im Südosten, wie Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen. Bremen ist Spitzenreiter: Hier wurden 77,7 Prozent der Bürger einmal geimpft und 73,3 Prozent haben einen vollständigen Schutz (Stand: Samstag, 10.31 Uhr). In Ostdeutschland liegen die Impfquoten weiterhin zumeist deutlich niedriger als im Westen. In Sachsen beispielsweise haben bisher nur 56,9 Prozent einen ersten und 53,6 einen zweiten Piks erhalten.

Samstag, 18. September, 10.05 Uhr: Ginter über Corona-Infektion: Impfung hat Schlimmeres verhindert

Sein Impfschutz hat Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter bei seiner Corona-Infektion nach eigener Aussage vor einem noch heftigeren Verlauf geschützt. Dennoch gab der 27 Jahre alte Abwehrspieler zu, von der Infektion heftig getroffen worden zu sein. "Ich hatte Fieber, Geschmacksverlust, war völlig fertig, allein der Weg vom Bett bis ins Badezimmer erwies sich als wahre Kraftanstrengung", erzählte Ginter im Interview des "Express" (Samstag).

Der doppelt geimpfte Innenverteidiger von Borussia Mönchengladbach war vor einem Monat im Spiel bei Bayer Leverkusen vorzeitig ausgewechselt worden. Er ging zu dem Zeitpunkt noch von einem einfachen Infekt aus. Ein anschließender Coronatest war dann aber positiv. "Als ich die Diagnose bekommen habe, ist das schon sehr überraschend für mich gewesen. Ich bin doppelt geimpft und hatte mich schon in gewisser Weise sicherer gefühlt", sagte Ginter. "Die Impfung dürfte eine längere Leidenszeit verhindert haben. Fünf Tage später sind die Coronatests dann auch wieder negativ gewesen."

{element16}

Samstag, 18. September, 8.55 Uhr: Kanzler Kurz: Bei steigenden Corona-Zahlen Après-Ski nur für Geimpfte

Apres-Ski nur noch für Geimpfte: Österreichs Kanzler Kurz will eine sichere Winter-Saison. Wenn sich die Corona-Situation in Österreich weiter verschärfe, soll es die 1G-Regel für die Party nach der Piste geben. Weitere Informationen dazu lesen Sie hier.

Samstag, 18. September, 8.14 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen für das Allgäu

Die Allgäuer Inzidenzwerte sind am Samstag im Vergleich zum Vortag überall gesunken. Es liegen auch nur noch eine Allgäuer Stadt und ein Kreis über der Inzidenz 100. Mehr dazu hier.

Samstag, 18. September, 7.30 Uhr: Corona-Ausbruch trotz 2G: Experten betonen dennoch Impfschutz

Nach dem Corona-Ausbruch in Münster bei einer 2G-Party mit über 80 Infizierten unterstreichen Experten dennoch die Bedeutung der Schutzimpfung. Unter Extrembedingungen eines Clubs mit Hunderten Besuchern, Enge und dicht geführten Gesprächen bei lauter Musik seien Infektionen auch für Geimpfte und Genesene nicht völlig auszuschließen, sagte Bernd Salzberger, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, der Deutschen Presse-Agentur. Die Impfung schütze in diesen Fällen aber offensichtlich trotzdem: Die Betroffenen in Münster hätten durchweg keine schweren Verläufe.

"Spricht das gegen 2G? Nein, klar dafür. Ohne 2G wären viel mehr Partybesucher schwer erkrankt", kommentierte kürzlich der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.

An der Party hatten am 3. September in Münster rund 380 Frauen und Männer teilgenommen. Die meisten von ihnen sind Anfang oder Mitte 20. Zugang hatten nur doppelt gegen Corona Geimpfte oder Genesene (2G). Nach der Party hatte die Stadt dennoch zahlreiche Neuinfektionen gemeldet. Nach dem letzten Stand waren es 85 und ein Mitarbeiter des Clubs (Stand 17.9.) - mehr als jeder fünfte Party-Teilnehmer. Falsche Angaben der Gäste zu ihrem Impfstatus als Erklärung schließt die Stadt nach bisherigem Stand aus.

Samstag, 18. September, 7 Uhr: RKI registriert 8.901 Corona-Neuinfektionen: Inzidenz bei 72,0

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 72,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 74,4 gelegen, vor einer Woche bei 82,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 8901 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.40 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.214 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 63 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 45 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.134.779 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,89 an (Mittwoch: 1,87). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.882.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.920.

Freitag, 17. September, 21 Uhr: Spahn: Mit Antikörpertest genügt Corona-Infizierten eine Impfung

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Bürgern nach einer unbemerkten Corona-Infektion ermöglichen, dass ein Antikörpertest und eine Impfung bereits als Nachweis für einen vollständigen Impfschutz ausreichen. "Viele Bürgerinnen und Bürger waren infiziert, ohne es zu merken", sagte der Politiker der "Bild"-Zeitung. "Mit einem qualitativ hochwertigen Antikörpertest kann man das mittlerweile sicher nachweisen."

Die neue Regel solle in Kürze auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts bekannt gegeben werden. Bezahlt werden muss der Antikörpertest (circa 20 bis 25 Euro) allerdings selbst. Für den Status "Genesen", für den keine Impfung erforderlich ist, sei nach wie vor ein positiver PCR-Test als Nachweis erforderlich. Der Status gilt für sechs Monate nach der Infektion - danach ist auch für diese Menschen eine Impfung nötig, um als geschützt zu gelten.

Freitag, 17. September, 18.45 Uhr: Stiko rät Schwangeren und Stillenden zur Corona-Impfung

Schwangere, Stillende und Frauen im gebärfähigen Alter sollten sich der Ständigen Impfkommission (Stiko) zufolge grundsätzlich gegen Corona impfen lassen. Nach einem sogenannten Stellungnahmeverfahren hat das Robert Koch-Institut am Freitag die endgültige Empfehlung veröffentlicht. Ungeimpften Schwangeren wird demnach eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel ans Herz gelegt. Bislang war die Immunisierung nur für werdende Mütter mit besonderem Risiko empfohlen.

Auch ungeimpften Stillenden empfiehlt die Stiko eine Impfung, zudem rät sie "allen ungeimpften Personen im gebärfähigen Alter dringend die Impfung gegen Corona, so dass ein optimaler Schutz vor dieser Erkrankung bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft besteht".

{element17}

Freitag, 17. September, 18.35 Uhr: Nena sagt 2022-Tour ab - Kritik an Corona-Auflagen

Popsängerin Nena hat ihre für das kommende Jahr geplante Konzert-Tour abgesagt. "Ich will nicht lange drum rumreden. Meine Tour 2022 wird nicht stattfinden. Und ich werde sie auch kein zweites Mal verschieben", postete die 61-Jährige am Freitag bei Instagram. Als Grund nannte sie die coronabedingten Einschränkungen: "Ich stehe zu meiner Aussage: Auf einem Nena-Konzert sind ALLE MENSCHEN WILLKOMMEN. Hier in unserem Land geht es derzeit in eine ganz andere Richtung, und ich mache da nicht mit." Tickets könnten dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden.

Die in Hamburg lebende Sängerin hat in der Pandemie mehrfach für Diskussionen gesorgt. Im März veröffentlichte sie bei Instagram ein Video mit dem Titel "Danke Kassel", nachdem in der Stadt Tausende Menschen gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen auf die Straße gegangen waren. Im Oktober löste sie mit einem Post auf Instagram Diskussionen über mögliche Verschwörungstheorien aus, betonte aber, dass sie nicht als Corona-Leugnerin verstanden werden wolle.

Ende Juli war bei Berlin ein Konzert vor einer möglichen Zugabe beendet worden. Zuvor hatte sich Nena laut einem Bericht des "Tagesspiegels" und mehrerer Videos bei Twitter über die Hygienevorschriften geäußert. "Mir wird gedroht, (...) dass sie die Show abbrechen, weil ihr nicht in eure (...) Boxen geht", sagte Nena demzufolge. "Ich überlasse es in eurer Verantwortung, ob ihr das tut oder nicht. Nach dem Konzert in Berlin wurden ein Konzert im hessischen Wetzlar und ein weiteres im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg abgesagt.

Freitag, 17. September, 17.55 Uhr: Inzidenz über 1000 in Augustdorf - Kreis und Gemeinde steuern gegen

Nach einer rechnerischen Sieben-Tage-Inzidenz in Augustdorf von über 1000 haben der Kreis Lippe und die Gemeinde Maßnahmen gegen ein weiteres Ansteigen der Infektionszahlen angekündigt. Infizierte und Kontaktpersonen sollen umfangreicher informiert werden, welche Schritte erforderlich sind, teilte der Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen am Freitag mit. Auch sollen mehrsprachige Flyer verteilt werden, die über das Thema Impfen und das Verhalten in Quarantäne informieren. Daneben würden auch Schwerpunkttestungen erwogen.

Es gebe in der Gemeinde Augustdorf ein diffuses Infektionsgeschehen gerade in Familienverbünden, erläuterte ein Sprecher des Kreises. Das Gesundheitsamt bewerte das Infektionslage noch detaillierter. Zudem solle noch stärker auf Impfangebote hingewiesen werden. Der Kreis Lippe habe darüber hinaus nach derzeitigem Stand der Verordnungen keine rechtliche Handhabe, um erweiterte Schutzmaßnahmen anzuordnen, wie es vor Monaten noch durch Allgemeinverfügungen möglich war, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises Lippe am Freitag weiter.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist eine Inzidenz für den gesamten Kreis aus - die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Bei einer Betrachtung der Corona-Infektionen und der Einwohnerzahl ergebe sich für Augustdorf ein Wert über 1000, hieß es. Mehrere Medien hatten über die hohe Inzidenz in Augustdorf berichtet.

Freitag, 17. September, 17.20 Uhr: So war die Corona-Sommersaison auf den Hütten in Bayern

Die Wirte der Alpenvereinshütten ziehen nach dem zweiten Corona-Sommer Bilanz. Die fällt jedoch ganz unterschiedlich aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

{element18}

Freitag, 17. September, 16.30 Uhr: Ischgl-Prozess: Corona-Hinterbliebene wollen Gerechtigkeit statt Geld

Im Tiroler Ischgl brach im März 2020 eine Corona-Welle los. Nun entscheidet erstmals eine Richterin, ob der Staat für die Ansteckungen gerade stehen muss. Mehr Informationen finden Sie hier.

Freitag, 17. September, 15.30 Uhr: Zypern und ganz Portugal ab Sonntag keine Corona-Hochrisikogebiete mehr

Zypern und die Algarve stehen ab Sonntag nicht mehr auf der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. Auch weitere Regionen wurden von der Liste gestrichen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 17. September, 14.50 Uhr: Corona: Mehr als jeder Dritte hat schon mal einen Streit ums Impfen erlebt

Die Impfung gegen das Coronavirus ist ein Thema, das im Job und auch im privaten Umfeld manchmal zu Konflikten führt. Jeder Dritte hat so etwas schon erlebt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 17. September, 14.20 Uhr: Wales führt Nachweispflicht über Test oder Impfung für Nachtclubs ein

Nachtschwärmer im britischen Landesteil Wales müssen künftig vor Betreten von Nachtclubs und größeren Events einen Corona-Impf- oder Testnachweis vorlegen. Das teilte der walisische Regierungschef Mark Drakeford am Freitag mit. Angesichts hoher Fallzahlen in dem Landesteil mit rund 3,1 Millionen Einwohnern rief der Labour-Politiker die Menschen auch dazu auf, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten.

Die Regel tritt vom 11. Oktober an in Kraft und gilt für alle Erwachsenen. "Das letzte was wir wollen, sind weitere Lockdowns, und dass Geschäfte ihre Türen wieder schließen müssen", sagte Drakeford der Mitteilung zufolge. Deswegen müssten nun kleine, aber bedeutungsvolle Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

Für Corona-Maßnahmen sind in Großbritannien die einzelnen Landesteile zuständig. Für England entscheidet die Zentralregierung in London. Premierminister Boris Johnson hatte sich in dieser Woche weitere Maßnahmen wie Impfpässe für Nachtclubs und Großveranstaltungen zunächst nur als "Plan B" vorbehalten.

Freitag, 17. September, 13.05 Uhr: Ischgl-Prozess um Covid-Opfer: Staat Österreich lehnt Vergleich ab

2020 wurde Ischgl zum Covid-Hotspot. Ein Gericht muss die Frage klären, ob der Staat für die Infektionen verantwortlich ist - und lehnt einen Vergleich ab. Mehr Infos gibt es hier.

Freitag, 17. September, 12.40 Uhr: Gehäufte Impfdurchbrüche bei Johnson-&-Johnson - was steckt dahinter?

Mit dem Impfstoff von Johnson-&-Johnson braucht es nur einen Pieks. Immer mehr Impfdurchbrüche schüren nun aber die Sorge, ob das für sicheren Schutz reicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 17. September, 11.45 Uhr: Österreich: Telefonische Krankmeldung ist zurück

Wegen steigender Corona-Infektionen ist die telefonische Krankmeldung wieder zurück. So sollen Ärzte und Patienten geschützt werden. So lange gilt die Regelung.

{element19}

Freitag, 17. September, 9.45 Uhr: Italien schreibt allen Beschäftigten Impfung oder Corona-Tests vor

Als erstes Land in Europa schreibt Italien künftig allen Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bereich Impfungen oder negative Corona-Tests vor.

Freitag, 17. September, 8.30 Uhr: 3G-Regel: Darf man ohne Impfung oder Corona-Test ins Wahllokal?

Wer nicht geimpft ist, darf wählen - das ist klar. Ganz problemlos per Briefwahl zum Beispiel. Aber dürfen auch Ungeimpfte und Ungetestete ins Wahllokal? Was Sie zur Bundestagswahl 2021 wissen müssen.

Freitag, 17. September, 8 Uhr: Corona-Ampel Bayern: Gesundheitsminister Holetschek weist Kritik zurück

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek zweifelt nicht am Corona-Konzept des Landes. Die Krankenhaus-Ampel arbeite dank ihrer "Wächter" zuverlässig.

Freitag, 17. September, 7 Uhr: Corona-Hotspot: Erster Prozess um Ansteckungen im Skiort Ischgl

Ischgl genoss den Ruf einer Après-Ski-Hochburg. Voriges Jahr wandelte der Ort sich zum Covid-Hotspot. Ist der Staat dafür verantwortlich? Das klärt ab heute ein Gericht.

Freitag, 17. September, 6.20 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu

Während bundesweit die Inzidenz sinkt, steigen die Werte im Allgäu. Nur noch das Ostallgäu und Kempten stehen unter der Marke von 100. In Lindau schnellten die Zahlen innerhalb der letzten zwei Tage nach oben. Schuld könnte ein Vereinsfest sein. Der Überblick.

Freitag, 17. September, 6.10 Uhr: RKI registriert 11.022 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 74,7

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am vierten Tag in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagtagmorgen mit 74,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 76,3 gelegen, vor einer Woche bei 83,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.022 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.25 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 969 Ansteckungen gelegen.

Aus Sicht des Saarbrücker Experten für Corona-Prognosen, Thorsten Lehr, beruhen die seit einiger Zeit stagnierenden oder leicht sinkenden Zahlen auf mehreren Effekten: Zum einen ebbe die Zahl der Reiserückkehrer langsam ab – und damit auch die eingeschleppter Infektionen, sagte er kürzlich der Deutschen Presse-Agentur. Zum anderen seien in vielen Bundesländern nach den Sommerferien die gemeldeten Infektionszahlen bei Schülern unter anderem aufgrund der Tests in Schulen zunächst explosionsartig angestiegen. Durch das kontinuierliche Testen und Quarantänemaßnahmen komme es vielerorts nun zu einer Stagnation oder sogar Abnahme der Zahlen in dieser Altersgruppe. Auch 2020 sei die Inzidenz um diese Zeit leicht abgesunken beziehungsweise auf konstantem Niveau verharrt, bevor sie Ende September stark angestiegen sei.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 20 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 55 gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 1,87 an (Mittwoch: 1,88). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.873.700 an.

---------------------

Alle Entwicklungen vom 10. bis 16. September lesen Sie in Teil 76 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 9. September lesen Sie in Teil 75 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. August bis 3. September lesen Sie in Teil 74 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 23. bis 29. August lesen Sie in Teil 73 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. bis 22. August lesen Sie in Teil 72 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 12. August lesen Sie in Teil 71 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. Juli bis 6. August lesen Sie in Teil 70 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.