Allgäuer Festwoche

Allgäuer Festwoche: Jetzt stehen die Wirte für die Festzelte fest

Die für die Festzelte bei der Allgäuer Festwoche stehen nun fest.

Die für die Festzelte bei der Allgäuer Festwoche stehen nun fest.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Die für die Festzelte bei der Allgäuer Festwoche stehen nun fest.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Die Pläne für die Allgäuer Festwoche 2022 werden konkreter. Bei den Wirten für die Festzelte sind auch Altbekannte dabei.
23.05.2022 | Stand: 20:37 Uhr

In einem Fall erfolgte die Unterschrift erst kurz vor der Sitzung des Werkausschusses: Seit Montagnachmittag aber stehen alle Wirte für die Allgäuer Festwoche 2022 fest. Neben altbekannten Gesichtern werden in diesem Jahr auch neue dabei sein.

So wird der Ostallgäuer Jochen Mörz erstmals das große Festzelt auf dem Königsplatz betreiben. In Kempten kennt man ihn als ehemaligen Wirt der Fasshalle. Mörz hatte sich laut zweitem Bürgermeister Klaus Knoll (Freie Wähler-ÜP) bereits 2019 beworben und ein „super Konzept“ vorgelegt. Damals habe sich der Werkausschuss aber dafür entschieden, weiter auf die vertrauten Festwirte Hans Schmid und Matthias Vogler zu setzen. Wie berichtet, haben diese ihre Teilnahme an der diesjährigen Festwoche vom 13. bis 21. August jedoch abgesagt. Die Stadt habe die Verträge mit Schmid und Vogler zwischenzeitlich „in beiderseitigem Einvernehmen“ aufgelöst, sagte Oberbürgermeister Thomas Kiechle (CSU) während der Sitzung.

Allgäuer Festwoche 2022 in Kempten: Gastronomie

Nun doch bei der Festwoche 2022 mit dabei ist hingegen Stift-Wirt Jürgen Berkmiller als Partner des Allgäuer Brauhauses. Er hatte der Stadt ebenfalls eine Absage erteilt, bespielt nun aber zusammen mit zwei weiteren Gastronomen den Linggpark: mit Toni Rothärmel (Mohrenwirt) aus Rettenberg, der mit seinem Sohn an einer Gastrostation Kässpatzen anbietet, sowie Michael Rießland vom Wirtshaus Korbinian mit einem neuen „Kuhstadl Foodtruck“. Die Parkschenke der Kemptener Wirtsfamilie Heel wird es heuer auf dem Festwochengelände nicht geben.

Bereits bekannt war, dass Alfred Zendler und Hüseyin Öztürk (Nova) im Stadtpark ein Weinzelt betreiben. Claudio Parrinello (La Strada) bespielt wie in den Jahren vor der Corona-Pandemie den Pavillon im Stadtpark. (Lesen Sie auch: Warum Festzelte im Allgäu knapp und teuer sind)

Wie geht es nach 2022 mit der Allgäuer Festwoche weiter?

Welche Gastronomen in den nächsten Jahren auf der Festwoche vertreten sein werden, ist laut Kiechle noch nicht entschieden. Die Stadt wolle die Vergabe aber zeitnah angehen, kündigte der OB an. Mit Blick auf die Wirte für die Festwochen-Version 2022 sagte er: „Wenn alles gut läuft, werden wir sehr wohlwollend auf die Folgejahre schauen.“

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Ob die Wirtschaftsausstellung nun doch größer als die für dieses Jahr bislang geplanten 3000 Quadratmeter wird, sei noch nicht entschieden, sagte Marion Krüger vom Kemptener Messe- und Veranstaltungsbetrieb. Womöglich werde ein weiteres Messezelt auf der Zumsteinwiese aufgebaut. Ob das klappt, sei aber nicht sicher. Beim Nein für die Imbissstände hingegen bleibt es laut Michaela Waldmann, die bei der Stadt für die Wirtschaftsförderung zuständig ist und momentan das Festwochenteam unterstützt. „Wir glauben, dass es sonst zu viel Gastronomie wird.“ (Lesen Sie auch: Allgäuer Festwoche 2022: Von Vorfreude bis Kopfschütteln - was Besucher sagen)

Lichterfest an der Allgäuer Festwoche gleich an zwei Tagen

Auch Thementage soll es wieder geben – und das Lichterfest gleich an zwei Tagen. Der Patenweinausschank soll ebenfalls stattfinden. Darüber hinaus ist laut Krüger zum Abschluss der Festwoche ein großer Schützenumzug geplant. Mehr zu den weiteren Details der Festwoche 2022, welche Rolle die Allgäu GmbH spielt und warum der Schützenumzug bei Stadträtinnen und Stadträten für Skepsis sorgt, lesen Sie in unserer Berichterstattung in den nächsten Tagen.

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