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Bauplatz-Bewerber mit Behinderung

Barrieren auf dem Weg zum Eigenheim: Querschnittsgelähmte Oy-Mittelbergerin bekommt keinen Bauplatz

Ramona Feyl

Ramona Feyl lebt seit ihrer Querschnittslähmung beengt. Für einen Rollstuhl mit elektrischer Steuerung wäre in ihrem Haus kein Platz. Allerdings kann sie schon jetzt Rampen an ihrem Haus nicht aus eigener Kraft überwinden. Einen Bauplatz für einen Neubau hat sie allerdings nicht bekommen.

Bild: Martina Diemand

Ramona Feyl lebt seit ihrer Querschnittslähmung beengt. Für einen Rollstuhl mit elektrischer Steuerung wäre in ihrem Haus kein Platz. Allerdings kann sie schon jetzt Rampen an ihrem Haus nicht aus eigener Kraft überwinden. Einen Bauplatz für einen Neubau hat sie allerdings nicht bekommen.

Bild: Martina Diemand

Menschen mit Behinderung erhalten im Wettbewerb um einen Bauplatz zwar oft Extrapunkte, können andere Kriterien aber womöglich gar nicht erfüllen.
14.01.2022 | Stand: 08:20 Uhr

Wer seinen Körper aufgrund einer Behinderung nicht wie andere nutzen kann, ist auf ein besonders gestaltetes Umfeld angewiesen. Doch eine Wohnung oder ein Haus lässt sich nicht immer ohne Weiteres barrierefrei umbauen. Für manche liegt da ein Neubau näher. Wenn Gemeinden Bauplätze vergeben, ist ein Kriterium häufig, ob Bewerber oder ihre Angehörigen von einer Behinderung betroffen sind. Das erhöht aus sozialen Gründen die Chance auf einen Zuschlag. Gleichzeitig aber können diese Bewerber unter Umständen andere Kriterien gar nicht erfüllen – und gehen am Ende doch leer aus.

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