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Vorschlag für Kempten

Ein Friedhof für Tiere mitten in Kempten?

Weil der Trend zu kleineren Gräbern oder Gemeinschaftsruhestätten geht, wurde 2015 in Kempten beschlossen, freie Flächen am Rand des Zentralfriedhofs nicht mehr zu nutzen. Diese Bereiche wurden jetzt für Tiergräber vorgeschlagen.

Weil der Trend zu kleineren Gräbern oder Gemeinschaftsruhestätten geht, wurde 2015 in Kempten beschlossen, freie Flächen am Rand des Zentralfriedhofs nicht mehr zu nutzen. Diese Bereiche wurden jetzt für Tiergräber vorgeschlagen.

Bild: Ralf Lienert

Weil der Trend zu kleineren Gräbern oder Gemeinschaftsruhestätten geht, wurde 2015 in Kempten beschlossen, freie Flächen am Rand des Zentralfriedhofs nicht mehr zu nutzen. Diese Bereiche wurden jetzt für Tiergräber vorgeschlagen.

Bild: Ralf Lienert

Weil Erdbestattungen seltener werden, liegen viele Grabflächen brach. CSU-Stadtrat Peter Wagenbrenner schlägt deshalb vor, sie in einen Tierfriedhof umzuwidmen.
29.10.2020 | Stand: 18:37 Uhr

Vier Friedhöfe werden in Kempten von der Stadtverwaltung betreut. Vier städtische Friedhöfe, auf denen eines immer sichtbarer wird: Die Gräber, in denen Verstorbene in einem Sarg ihre letzte Ruhestätte finden, werden weniger. Erdbestattungen machen laut Thomas Klett vom städtischen Rechtsamt gegenüber den Urnenbeisetzungen nur noch 20 Prozent aus. Ob auf dem Zentralfriedhof, dem Friedhof in Sankt Mang, Heiligkreuz oder in der Eich – es gibt immer mehr große Grabflächen, die brach liegen. Besonders auf dem Zentralfriedhof in der Rottachstraße. Das brachte CSU-Stadtrat Peter Wagenbrenner auf eine Idee. Er schlägt vor, die ungenutzten Randbereiche in einen Tierfriedhof umzuwidmen.

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