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Betreuung in Kempten

Jugendhilfe will mit den Eltern arbeiten, nicht gegen sie

Die Pubertät ist keine leichte Zeit. Eltern von Teenagern können sich bei Problemen an verschiedene Stellen der Jugendhilfe wenden.

Die Pubertät ist keine leichte Zeit. Eltern von Teenagern können sich bei Problemen an verschiedene Stellen der Jugendhilfe wenden.

Bild: KJF/Carolin Jacklin

Die Pubertät ist keine leichte Zeit. Eltern von Teenagern können sich bei Problemen an verschiedene Stellen der Jugendhilfe wenden.

Bild: KJF/Carolin Jacklin

Schulen und Behörden müssen aufs Kindeswohl achten. Im Fall eines Kemptener Fünftklässlers fühlt sich die Mutter jedoch übergangen. Experten erklären ihr Vorgehen.
22.12.2020 | Stand: 12:08 Uhr

„Das Problem ist, dass mein Sohn oft Sachen sagt, die er nicht so meint“, erzählt die 36-jährige Kemptenerin. Der Bub leide sowohl an ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung) als auch an Autismus. Nach einem Streit zuhause habe er gedroht, in der Schule zu erzählen, dass seine Eltern ihn täglich schlagen – und das dann auch getan. Die Schulleitung habe daraufhin das Jugendamt informiert, ohne vorher mit der Mutter zu sprechen. Für sie ein Unding. Der Bub wurde in Obhut genommen. Zu desem konkreten Fall dürfen sich die Behörden zwar nicht äußern. Unabhängig davon erklären Jugendamtsleiterin Kerstin Engelhaupt, Oliver Huber, Leiter des Amtes für Jugendarbeit, und Schulrat Johannes Breitfeld aber allgemein, wie Schule und Jugendhilfe grundsätzlich zusammenarbeiten. Und dass Eltern ein wichtiger Teil dabei sind.

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