Kindergartengebühren steigen

Kita-Gebühren in Kempten sollen ab September steigen

In Kempten sollen ab September die Preise in den städtischen Kitas steigen. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

In Kempten sollen ab September die Preise in den städtischen Kitas steigen. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

In Kempten sollen ab September die Preise in den städtischen Kitas steigen. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Die Betreuung der Kinder wird teurer. Die Stadt Kempten plant für ihre Einrichtungen einheitliche Preise. Auch beim Spielgeld. Das letzte Wort hat der Stadtrat.
05.04.2022 | Stand: 15:00 Uhr

Sie haben klingende Namen wie Kotterner Flohkiste, Bunte Knöpfe, Kinderhaus Klecks und Chapuis Villa. Ab Herbst soll in den städtischen Kitas etwas mehr Geld klingeln. Die Stadt will ihr Defizit eingrenzen und gestiegene Kosten auf die Eltern umlegen. Andere Träger hätten ihre Gebühren bereits zum Herbst 2021 erhöht; die Stadt habe vergangenes Jahr bewusst darauf verzichtet, hieß es in einer Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Das Gremium riet dem Stadtrat einhellig, die Gebühren für die vier Kitas auf einheitliche Sätze anzuheben.

Wie gehabt bleiben die Kosten nach Buchungszeiten gestaffelt. Das bedeutet, Eltern, die ihr Kind länger betreuen lassen, zahlen mehr als die, die ihr Kind nur wenige Stunden in die Kita geben. Zum Beispiel: Fünf bis sechs Stunden Betreuung eines Kindes ab drei Jahren kosteten bisher bei der Stadt je nach Haus monatlich 99 bis 105 Euro; ab September sind es 111 Euro. Der Preis für die gleiche Zeit bei Unter-Dreijährigen soll von 140 auf 144 Euro steigen.

Drei bis vier Stunden kosten im Regelkindergarten künftig 100 Euro (unter drei Jahren: 126).

Von den Elternbeiräten gab es laut Stadtverwaltung innerhalb der gesetzten Frist keine Einwände

Das Spielegeld (bisher fünf bis sechs Euro) wird einheitlich auf sechs Euro festgesetzt. Das Brotzeitgeld bleibt bei zwölf Euro. Gestrichen wurden die bisher bei Umbuchungen anfallenden zehn Euro Verwaltungskosten. Die mussten Mütter und Väter zahlen, wenn sie für ihr Kind auf eine kürzere oder längere Betreuungszeit wechseln wollten. Was laut Verwaltung ohnehin nicht so oft vorkommt. Von den informierten Elternbeiräten habe es innerhalb der gesetzen Frist keine Einwände gegeben.

Am Rande: Der Freistaat bezuschusst die Elternbeiträge ab dem Jahr, in dem ein Kind drei Jahre wird, mit 100 Euro. Bei geringem Einkommen können Eltern auch für Unter-Dreijährige einen Zuschuss von 100 Euro beantragen.

Lesen Sie auch
##alternative##
Kinderbetreuung

Gebühren für Kindergärten in Immenstadt steigen kräftig an

Hier lesen Sie:

Die neuesten Nachrichten aus Kempten

Sie wollen immer über die neuesten Nachrichten aus Kempten informiert sein? Abonnieren Sie hier unseren kostenlosen, täglichen Newsletter "Der Tag in Kempten".