Meinung

Kommentar zum Gedränge in Schulbussen: Auch die Eltern sind gefragt!

In Schulbussen wird es immer wieder eng. Unsere Autorin schreibt in ihrem Kommentar: Auch Eltern und Kinder müssen in die Verantwortung gezogen werden.

In Schulbussen wird es immer wieder eng. Unsere Autorin schreibt in ihrem Kommentar: Auch Eltern und Kinder müssen in die Verantwortung gezogen werden.

Bild: Matthias Becker

In Schulbussen wird es immer wieder eng. Unsere Autorin schreibt in ihrem Kommentar: Auch Eltern und Kinder müssen in die Verantwortung gezogen werden.

Bild: Matthias Becker

Unsere Autorin findet: Kinder müssen besser auf die Situation vorbereitet werden. Nur so lässt sich das Gedränge in Schulbussen in Corona-Zeiten verhindern.
08.10.2020 | Stand: 19:00 Uhr

Die Stadt Kempten setzt doppelt so viele Schulbusse ein wie bisher. Das ist ein Vorgehen, das es zu würdigen gilt. Zumal zunächst unklar war, wie hoch die Kosten sein würden. Der Landkreis Oberallgäu hat sich da schwer getan – die Busunternehmen mussten zu Beginn des Schuljahres selbst Herr der Lage werden.

--Den Artikel zum Thema finden Sie hier--

Wie bei allen Maßnahmen gegen das Coronavirus reicht es aber nicht aus, dass eine Behörde handelt. Die Bevölkerung muss ihren Teil dazu beitragen. Im Fall der Schülerbeförderung sind das die Kinder und Jugendlichen, die Lehrer und nicht zuletzt die Eltern. Viele Schüler wissen gar nicht, dass zusätzliche Busse auf ihrem Schulweg unterwegs sind. Lehrer und Eltern sollten mit ihnen darüber sprechen und erklären, warum es jetzt so wichtig ist, nicht in den Bus einzusteigen, in den alle wollen, sondern in den mit dem meisten Platz.

Die gewonnene Zeit wiegt eine Ansteckung mit Corona nicht auf

Gleichzeitig ist es an den Kindern und Jugendlichen, doch mal den ersten Bus zum Unterricht und den letzten nach Hause zu nehmen. Auch, wenn es schwerfällt. Ein paar Minuten länger zu schlafen, wiegt eine Corona-Infektion nicht auf.