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Landwirtschaft und Klimawandel

"Kuh pro Klima" im Oberallgäu: Mit Rindern das Klima retten

OA Kuh pro Klima

Nicht alles auf einmal essen: Unter anderem nach dieser Regel bewirtschaften die Bauern von "Kuh pro Klima" ihre Weiden.

Bild: Martin Wiedemann-Bajohr

Nicht alles auf einmal essen: Unter anderem nach dieser Regel bewirtschaften die Bauern von "Kuh pro Klima" ihre Weiden.

Bild: Martin Wiedemann-Bajohr

Acht Landwirte testen eine alternative Nutzung ihrer Weiden. Ein besonders naturnaher Ansatz soll Probleme durch Trockenheit abmildern. Ein Zwischenstand.
18.04.2021 | Stand: 17:00 Uhr

20 Prozent weniger Niederschlag als im Vergleichszeitraum 1961 bis 1990: Das bescheinigt der Deutsche Wetterdienst dem Raum Kempten für den zurückliegenden März. „Zu trocken“ sei das. Meldungen wie diese häufen sich in den vergangenen Jahren – und machen unter anderem Landwirten Probleme. Wie sie es schaffen, dass ihre Böden und Weidepflanzen auch lange Trockenphasen gut überstehen können, das untersuchen im Rahmen des Projekts „Kuh pro Klima“ acht Oberallgäuer Höfe zusammen mit Wissenschaftlern – nun seit einem Jahr. Projektleiterin und Bäuerin Christine Bajohr aus Weitnau berichtete dieser Tage während einer Fachkonferenz der Europäischen Union über den Zwischenstand.

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