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Gesundheit und Apotheken

Apotheker in Kempten beklagen Lieferengpässe: „Wird wieder enger“

Die Apotheken in Kempten und dem Oberallgäu kämpfen immer wieder mit Lieferengpässen. Im Bild Michael Pudritz, Inhaber der Burg-Apotheke.

Die Apotheken in Kempten und dem Oberallgäu kämpfen immer wieder mit Lieferengpässen. Im Bild Michael Pudritz, Inhaber der Burg-Apotheke.

Bild: Martina Diemand

Die Apotheken in Kempten und dem Oberallgäu kämpfen immer wieder mit Lieferengpässen. Im Bild Michael Pudritz, Inhaber der Burg-Apotheke.

Bild: Martina Diemand

Bei Lieferengpässen für Arzneimittel ist im Oberallgäu kein Ende in Sicht. Das betrifft auch wichtige Medikamente für Kinder und Kliniken.
30.08.2022 | Stand: 05:30 Uhr

Bei 276 Arzneimitteln bestehen aktuell Lieferengpässe. Darunter sind 151 für Krankenhäuser relevant. Das meldet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Auch Kempten und das Oberallgäu sind betroffen. Die Situation pendele seit Frühjahr auf ähnlichem Niveau, sagt der Apothekensprecher für Kempten, Dr. Martin Pfefferle (Martinus-Apotheke, Waltenhofen). „Jetzt wird es wieder enger.“ In seiner Liste fehlen gerade rund 220 Medikamente. Aber es gebe für fast alles Alternativen, sagt er. Bei den eigentlichen Wirkstoffen habe man nicht besonders zu knabbern.(>>>Hier lesen Sie: Die Antibiotika-Krise: Wirken bald die Medikamente nicht mehr?)