Corona in Kempten

OB Kiechle appelliert an die Kemptener: "Jetzt ist die Stunde des Zusammenhalts!"

Oberbürgermeister Thomas Kiechle wendet sich mit einer Corona-Botschaft an die Kemptener.

Oberbürgermeister Thomas Kiechle wendet sich mit einer Corona-Botschaft an die Kemptener.

Bild: Stadt Kempten

Oberbürgermeister Thomas Kiechle wendet sich mit einer Corona-Botschaft an die Kemptener.

Bild: Stadt Kempten

Oberbürgermeister Thomas Kiechle wendet sich mit einem Appell an die Bürger. Auch Kempten habe mit hohen Infektionszahlen zu kämpfen.
15.12.2020 | Stand: 14:38 Uhr

Der Kemptener Oberbürgermeister Thomas Kiechle hat sich mit einer Corona-Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger gewandt. Darin appelliert er, gerade jetzt zusammenzuhalten.

Auf liebgewonnene Gewohnheiten verzichten

„Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten und bis zum Jahreswechsel – und leider ist nun auch klar, dass dieses Weihnachtsfest und auch Silvester anders werden", sagt Kiechle. "Wir müssen auf viele liebgewonnene Gewohnheiten verzichten. Damit setzt sich fort, was uns schon im gesamten Jahresverlauf begleitet hat: ein lang andauernder Ausnahmezustand angesichts der weltweiten Corona-Pandemie."

Die Situation verlange allen extrem viel ab. Jede und jeder Einzelne musste Entbehrungen erdulden und Einschränkungen hinnehmen, sei es privat oder beruflich. "Während einige Bereiche hohe Arbeitsbelastungen stemmen müssen, ist anderen die Existenzgrundlage weggebrochen. Klar wurde in den letzten Wochen und Monaten aber auch: Die Pandemie können wir nur bekämpfen, wenn wir als Gesellschaft zusammenstehen und jede und jeder im Privaten Verantwortung übernimmt", betont der Oberbürgermeister.

"Lockdown ist unumgänglich"

"Mein Eindruck ist, dass sich die große Mehrheit an die Maßgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie hält", sagt er. Dafür sei er sehr dankbar. "Dennoch haben wir auch in Kempten mit hohen Infektionszahlen zu kämpfen. Der aktuelle Lock-Down ist unumgänglich, um unser Gesundheitssystem und unsere Kliniken nicht zu überlasten und vor allem, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern." Es bleibe entscheidend, dass sich die Menschen weiter diszipliniert verhalten und Kontakte so weit wie möglich reduzieren.

Zum Schluss appelliert Kiechle: "Ich bin überzeugt: Wir werden diese Krise meistern. Jetzt ist die Stunde des Zusammenhalts!“