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Psychotherapie: Wie ein Kemptener verzweifelt einen Platz sucht

Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen ist die Verzweiflung oft groß. Mehrere Wochen oder Monate auf ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten warten zu müssen, kann dann eine zusätzliche Belastung darstellen.

Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen ist die Verzweiflung oft groß. Mehrere Wochen oder Monate auf ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten warten zu müssen, kann dann eine zusätzliche Belastung darstellen.

Bild: Martina Diemand (Symbolfoto)

Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen ist die Verzweiflung oft groß. Mehrere Wochen oder Monate auf ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten warten zu müssen, kann dann eine zusätzliche Belastung darstellen.

Bild: Martina Diemand (Symbolfoto)

Jürgen Butz leidet an Depressionen. Seit zwei Jahren sucht er einen Psychotherapeuten – ohne Erfolg. Und das, obwohl die Region auf dem Papier überversorgt ist.
11.12.2020 | Stand: 13:25 Uhr

Wer an einer psychischen Erkrankung leidet, ist stark belastet. Die Corona-Pandemie, die die Menschen zwingt, ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, legt da noch eine Schippe drauf. Doch viele Betroffene haben noch ein anderes Problem: Sie finden keinen Therapieplatz. Der 57-jährige Jürgen Butz etwa ist seit zwei Jahren auf der Suche. Dabei sei die Region Kempten/Oberallgäu überversorgt, sagt die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB). Die Psychotherapeuten selbst äußern sich unterschiedlich.

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