Corona-Sorgen in Kempten

Realschüler in Kempten mit Corona infiziert: Ergebnisse der zweiten Test-Runde der Mitschüler liegen vor

Die Testergebnisse der Schüler und Lehrer der städtichen Realschule in Kempten liegen vor.

Die Testergebnisse der Schüler und Lehrer der städtichen Realschule in Kempten liegen vor.

Bild: Daniel Bockwoldt, dpa (Symbolbild)

Die Testergebnisse der Schüler und Lehrer der städtichen Realschule in Kempten liegen vor.

Bild: Daniel Bockwoldt, dpa (Symbolbild)

Die Klassenkameraden und Lehrer des mit Corona infizierten Realschülers in Kempten wurden erneut getestet. Wie das Gesundheitsamt die Situation jetzt bewertet.
29.09.2020 | Stand: 18:45 Uhr

Die Kemptener Realschüler und ihre Lehrer, die wegen eines Corona-Ausbruchs in Quarantäne mussten, dürfen ab diesen Mittwoch wieder den Unterricht besuchen. Das teilt das Gesundheitsamt am Landratsamt Oberallgäu mit.

"Unter Kontrolle"

Die Schüler und Lehrer wurden demnach ein zweites Mal getestet – mit negativem Ergebnis. Das Gesundheitsamt betrachtet das Infektionsgeschehen an der Schule damit als „unter Kontrolle“. Nach derzeitigem Kenntnisstand habe sich niemand angesteckt.

Wie berichtet, mussten sich 21 Klassenkameraden und neun Lehrer in Quarantäne begeben, nachdem sich ein Achtklässler mit Covid-19 infiziert hatte. Sie waren noch in der Schule auf Corona getestet worden. Die Eltern wurden informiert und holten ihre Kinder zeitlich versetzt ab, so dass kein Stau entsteht. Da die Klassen innerhalb der Schule getrennt sind, konnte der restliche Schulbetrieb weiterlaufen.

Doch zwei Wochen Quarantäne

Zunächst hieß es, dass die Klassenkameraden und Lehrer des infizierten Schülers nur eine Woche in Quarantäne müssen. Gemeinsam und im Einvernehmen mit der Schule habe man entschieden, dass sie doch erst wieder ab diesen Mittwoch, also nach zwei Wochen, zum Schulbesuch zugelassen werden, heißt es von Landratsamt. Dadurch und durch die Verlängerung der Maskenpflicht an der Schule um zwei Wochen seien alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden.

Einzelne gegebenenfalls noch erforderlichen Maßnahmen stimme das Gesundheitsamt mit der Schule ab, „um alle Belange der Schüler, Lehrer und Eltern berücksichtigen zu können“.