Charmante Idee

Rutschen fürs Kornhaus in Kempten? Die Entscheidung steht

Es gab sie schon einmal: Rettungsrutschen am Kornhaus.

Es gab sie schon einmal: Rettungsrutschen am Kornhaus.

Bild: Stadtarchiv Kempten

Es gab sie schon einmal: Rettungsrutschen am Kornhaus.

Bild: Stadtarchiv Kempten

Rutschen am Kornhaus in Kempten sollten ermöglichen, dass mehr Besucher in das Gebäude dürfen. Eine Entscheidung kam schneller als gedacht.
09.10.2020 | Stand: 20:15 Uhr

CSU-Stadtrat Tobias Hiepp hat beantragt, Rettungsrutschen ans Kornhaus in Kempten anzubringen. Nun ist eine Entscheidung gefallen.

Rutschen in Kempten: Es geht ums Baurecht

Und zwar, dass es keine Rettungsrutschen für das Kornhaus in Kempten gibt. Der Werkausschuss lehnte die Idee nun einstimmig ab: Die baurechtlichen Voraussetzungen seien nicht gegeben.

Rettungsrutschen im Kornhaus: "Leider nicht möglich"

„Das ist leider einfach nicht möglich“, sagte Martina Dufner, Leiterin des Kemptener Messe- und Veranstaltungsbetriebs. Helmut Berchtold erklärte stellvertretend für seinen Parteikollegen die Idee hinter dem Antrag. Hiepp sei über die Kosten für die Sanierung von über zehn Millionen Euro gestolpert. Trotz dieser Summe sei die Besucherzahl auf maximal 1000 begrenzt. Hiepps Idee: Die Rettungsrutschen als zusätzliche Fluchtwege sollen ermöglichen, dass mehr Besucher zu Veranstaltungen kommen können. Laut Berchtold ist das in anderen Bundesländern zulässig. In Bayern nicht, wie Dufner erklärte. „Tut mir leid, die Antwort ist eindeutig.“