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Kempten

Trauer: Drei Expertinnen erklären, wie man das Schweigen bricht

Andrea Beck arbeitet als freie Trauerrednerin in Kempten. Sie übernimmt am Tag der Beerdigung das Sprechen für die Angehörigen, die dazu oft nicht in er Lage sind. Ihre Worte sollen dabei helfen, sich vom Verstorbenen verabschieden zu können.

Andrea Beck arbeitet als freie Trauerrednerin in Kempten. Sie übernimmt am Tag der Beerdigung das Sprechen für die Angehörigen, die dazu oft nicht in er Lage sind. Ihre Worte sollen dabei helfen, sich vom Verstorbenen verabschieden zu können.

Bild: Martina Diemand

Andrea Beck arbeitet als freie Trauerrednerin in Kempten. Sie übernimmt am Tag der Beerdigung das Sprechen für die Angehörigen, die dazu oft nicht in er Lage sind. Ihre Worte sollen dabei helfen, sich vom Verstorbenen verabschieden zu können.

Bild: Martina Diemand

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, verschlägt es vielen die Sprache. Freunde wissen oft nicht,was sie sagen sollen. Eine Trauerrednerin, eine Pfarrerin und eine Psychotherapeutin geben Rat.
01.11.2020 | Stand: 10:36 Uhr

„Es ist ein Lob für mich, wenn die Angehörigen mir sagen, dass sie Abschied nehmen konnten“, sagt Andrea Beck. Seit über 20 Jahren arbeitet sie als Trauerrednerin und hat daher von Berufs wegen den Anspruch, „die richtigen Worte zu finden“. So lautet auch die Überschrift auf ihrem Info-Flyer. Pfarrerin Jutta Schröppel arbeitet in der Seelsorge und Suizidprävention, Psychotherapeutin Maria Zwack begleitet Trauernde. Das Reden über den Tod gehört auch für sie zum Alltag. Das Unaussprechliche in Worte zu fassen, könne ein guter Weg der Bewältigung sein, sagen sie. Das funktioniere aber nicht nur verbal. Und manchmal könne auch Schweigen die bessere Wahl sein.

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