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Abfallgebühren

Bis zu 61 Euro im Jahr: Ostallgäuer zahlen künftig für die blaue Tonne

Die blaue Tonne ist für Verbraucherinnen und Verbraucher ab 2022 nicht mehr kostenlos. Das Unternehmen Hubert Schmid reagiert damit auf gesunkene Erlöse und gestiegene Preise.

Die blaue Tonne ist für Verbraucherinnen und Verbraucher ab 2022 nicht mehr kostenlos. Das Unternehmen Hubert Schmid reagiert damit auf gesunkene Erlöse und gestiegene Preise.

Bild: Heinz Budjarek (Symbolbild)

Die blaue Tonne ist für Verbraucherinnen und Verbraucher ab 2022 nicht mehr kostenlos. Das Unternehmen Hubert Schmid reagiert damit auf gesunkene Erlöse und gestiegene Preise.

Bild: Heinz Budjarek (Symbolbild)

Bisher war die Entsorgung des Altpapiers im Landkreis kostenlos. Doch ab 2022 verlangt das Unternehmen Hubert Schmid Geld. Das sorgt für Diskussionen.
18.11.2021 | Stand: 18:16 Uhr

Kürzlich trudelte in vielen Ostallgäuer Haushalten Post ein, die nicht überall für Begeisterung sorgte. „Blaue Tonne – ab 2022 kostenpflichtig“, stand in großen Buchstaben in der Betreffzeile. Der Absender: die Firma Hubert Schmid Recycling und Umweltschutz (HSRU) in Marktoberdorf. Das Unternehmen betreibt die blaue Tonne. Bisher zahlten Verbraucher für diesen Service nichts. Ab Januar berechnet Hubert Schmid jedoch bis zu 61 Euro im Jahr für die Leerung der Tonne. Nutzerinnen und Nutzern ist es dabei freigestellt, ob sie die blaue Tonne weiterhin behalten wollen, oder ihr Altpapier anderweitig entsorgen – wie zum Beispiel über Vereine.