Breitband-Ausbau

Glasfaser: Ingenried startet Ausschreibung für 1,5 Millionen Euro

Der Breitband-Ausbau in Ingenried soll jetzt Fahrt aufnehmen.

Der Breitband-Ausbau in Ingenried soll jetzt Fahrt aufnehmen.

Bild: Sina Schuldt, dpa (Symbolbild)

Der Breitband-Ausbau in Ingenried soll jetzt Fahrt aufnehmen.

Bild: Sina Schuldt, dpa (Symbolbild)

Die Gemeinde Ingenried beteiligt sich am Breitband-Förderprogramm des Freistaates Bayern und will jetzt mit der Ausschreibung loslegen. Was dabei möglich ist.
28.03.2022 | Stand: 04:00 Uhr

Ingenried Die Gemeinde Ingenried beteiligt sich am Breitband-Förderprogramm des Freistaates Bayern gemäß der Bayerischen Gigabitrichtlinie. Im ersten Förderschritt erfolgte die Bestandsaufnahme und im Zweiten die Markterkundung. Die weiteren Förderschritte wurden an die Breitbandberatung Bayern GmbH vergeben. Die Markterkundung ergab, dass kein Telekommunikationsunternehmen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren einen eigenwirtschaftlichen Ausbau durchführen wird.

Im Kernort der Gemeinde nahe der Ostallgäuer Landkreisgrenze werden zunächst nur 161 Anschlüsse gefördert

Das bedeutet allerdings, dass die 1100-Gemeinde nahe der Ostallgäuer Landkreisgrenze den Ausbau beauftragen muss. In einer Karte, die auf der Homepage der Gemeinde einsehbar ist, sind die vier geförderten Erschließungsgebiete dargestellt. Im Ortsbereich Ingenried werden im ersten Ausbauschritt aufgrund der fördertechnischen Schwelle lediglich 161 Anschlüsse gefördert. 41 Anschlüsse sind in Erbenschwang und 19 Haushalte in Huttenried möglich.

Alle Haushalte, die momentan über 100 Mbit/s oder mehr verfügen, können erst in einem späteren Schritt über ein Förderprogramm des Bundes angeschlossen und mit Glasfaser versorgt werden, hieß es nun im Gemeinderat.

Eine Kalkulation ergab Kosten von 1,72 Millionen Euro - etwas mehr als 203.000 Euro blieben an der Gemeinde hängen

Eine erste Kalkulation der voraussichtlichen Herstellungskosten auf Basis aktueller Marktpreise ergibt eine Gesamtsumme von mehr als 1,72 Millionen Euro. Durch Eigenmittel der Gemeinde sind dabei wohl etwas mehr als 203.000 Euro (11,8 Prozent) zu finanzieren. Das Gemeindegremium hat die Obergrenze der Ausschreibungssumme auf 1,5 Millionen Euro gedeckelt. Das Ausschreibungsverfahren läuft elektronisch bis 24. Juni und ist im Internet unter der Adresse https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av180a34 einzusehen.

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