Wie klingt Schwaben?

Nachwuchsmusiker aufgepasst: Bei diesem Wettbewerb sind Heimatklänge gefragt

Kuhglocken oder Kuhschellen dienen nicht nur dazu, Tiere auf den Alpen wiederzufinden. Man kann mit ihnen auch Musik machen. Auch darum geht im Musikförderpreis des Bezirks Schwaben.

Kuhglocken oder Kuhschellen dienen nicht nur dazu, Tiere auf den Alpen wiederzufinden. Man kann mit ihnen auch Musik machen. Auch darum geht im Musikförderpreis des Bezirks Schwaben.

Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Kuhglocken oder Kuhschellen dienen nicht nur dazu, Tiere auf den Alpen wiederzufinden. Man kann mit ihnen auch Musik machen. Auch darum geht im Musikförderpreis des Bezirks Schwaben.

Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Mit einer neuen Kategorie beim Musikförderpreis lädt der Bezirk Schwaben zum Entdecken ein. Was erlaubt ist und welche Rolle der Musikrat in Marktoberdorf spielt.
09.08.2022 | Stand: 09:25 Uhr

Wie klingt Schwaben? Diese Frage stellt der Bezirk Schwaben bei der Ausrufung des diesjährigen Musikförderpreises. Erstmals gibt es nämlich die Sonderkategorie „Sound of Schwaben“. Musikerinnen und Musiker aus der Region sind darin dazu aufgerufen, mit Klängen aus ihrer Heimat Lieder zu komponieren. Die Durchführung liegt beim Bayerischen Musikrat, der in Marktoberdorf beheimatet ist. Die Bewerbung ist bis 30. September 2022 möglich. Teilnehmern winkt ein Preisgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro. Bei den Heimatgeräuschen ist auch das Allgäu weit vorne mit vertreten.

So werden aus typische Allgäuer Geräuschen Hits

Ob klingende Kuhglocken aus dem Heimatmuseum in Oberstdorf oder Naturgeräusche von einem Wanderweg in Apfeltrach: Schwaben klingt vielfältig. Aufgabe der Bewerber ist es nun, die Geräusche in selbstkomponierte Stücke einzubauen. Die Klänge stehen zum Download im Internet bereit. In welche Richtung das fertige Musikstück gehen soll, steht den Komponisten offen. „Alles ist erlaubt“, heißt es auf der Internetseite des Musikförderpreises – egal ob es ein klassischer Pop-Song oder ein Hip-Hop-Stück wird.

Es gibt nur eine Grenze bei dem Musikwettbewerb

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das Musikstück soll maximal eine Länge von sechs Minuten haben. Eine Experten-Jury entscheidet über das beste Werk.

Weitere Infos und die Klänge gibt es im Internet unter www.zeixdir.de/musikfoerderpreis.php

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