Rückblick auf ein bewegendes Jahr: Teil 2

So war 2021 in Marktoberdorf: Neues Baugebiet, Olympia-Gold, Tunnelbau und gerettete Tierbabys

2021 hatte in Marktoberdorf mehr zu bieten als Corona: So ging es etwa mit dem Tunnel voran, Traktoren standen auf Halde und Lisa Brennauer holte Gold.

2021 hatte in Marktoberdorf mehr zu bieten als Corona: So ging es etwa mit dem Tunnel voran, Traktoren standen auf Halde und Lisa Brennauer holte Gold.

Bild: Mathias Wild, Stefanie Gronostay, Philipp Angerhofer, dpa, Manja Morawitz (von links oben im Uhrzeigersinn)

2021 hatte in Marktoberdorf mehr zu bieten als Corona: So ging es etwa mit dem Tunnel voran, Traktoren standen auf Halde und Lisa Brennauer holte Gold.

Bild: Mathias Wild, Stefanie Gronostay, Philipp Angerhofer, dpa, Manja Morawitz (von links oben im Uhrzeigersinn)

Corona dominierte 2021. Aber es gab ja noch viekl mehr in Marktoberdorf. Wir erinnern an positive Nachrichten, Aufreger, große Gefühle und bewegende Momente.
29.12.2021 | Stand: 04:00 Uhr

Das Jahr 2021 geht zu Ende, die Allgäuer Zeitung blickt zurück. Was ist passiert in Marktoberdorf? Ein Jahr, das neben Corona auch gute Nachrichten für die Marktoberdorfer und Marktoberdorferinnen bereit hielt. Und es gab auch im vergangenen Jahr Aufreger, große Gefühle und bewegende Momente. Heute: Der Rückblick auf die Monate Mai bis August.

  • Mai: Der Mai startet mit einer guten Nachricht aus dem Stadtrat: Der Vorentwurf für das Neubaugebiet Hinterm Schloss sorgt für Begeisterung. Dort sollen Mehrfamilienhäuser, Doppel-, Reihen- und Einfamilienhäuser entstehen. Freude auch bei einem Marktoberdorfer Fußballer: Kevin Volland fährt mit zur EM. Und: Nach 42 Jahren beginnt endlich der Bau der Ortsumgehung von Ruderatshofen – eine Strecke, die auch viele Marktoberdorfer nutzen. Und Corona? Mitte Mai äußern auf dem Stadtplatz 150 Menschen Kritik an den Coronaregeln und den Impfungen. Zur gleichen Zeit wird bekannt, dass es in den Impfzentren und den Arztpraxen noch immer an Impfstoff mangelt. Ein Lichtblick: Ende Mai gelten wieder lockerere Coronaregeln in der Stadt.
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Mit dem Tunnelbau bei Bertoldshofen ging es 2021 gut voran.
Mit dem Tunnelbau bei Bertoldshofen ging es 2021 gut voran.
Bild: Mathias Wild
  • Juni: Anfang Juni öffnet das Marktoberdorfer Schwimmbad sowohl drinnen wie draußen seine Becken wieder. Auch für Gastronomen und Hoteliers kehrt mit den neuen Regeln etwas Normalität zurück. Überhaupt Corona. Ab Mitte Juni dürfen Apotheken den digitalen Impfpass ausstellen – während es am Impfstoff weiterhin mangelt. Und so fordert der Bayerische Gemeindetag bei seiner Sitzung in Marktoberdorf: Schwaben braucht mehr Impfstoff. Das Virus beeinträchtigt auch die Lieferketten und somit die Produktion des Landmaschinenherstellers Fendt. Weil Teile fehlen, stehen 1000 Traktoren auf Halde und warten auf ihre Fertigstellung. Der Einzelhandel darf wieder öffnen, wenngleich die Furcht vor einem erneuten Lockdown in der Freude mitschwingt. Ungetrübt gute Laune dagegen auf der Buchel: beim Spatenstich für den Luitpold-Parcours.
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  • Juli: Der Monat beginnt mit einer Pleite: EM-Aus für Jogis Jungs – und somit auch für Kevin Volland. Gute Nachrichten dagegen von der Spedition Ansorge: Die Firma erweitert ihren Hauptsitz bei Altdorf. Lkw-Verkehr werden die Bewohner des Langwegs noch länger ertragen müssen. Anfang Juni ist klar: Es kommt kein neuer Bahnübergang vor dem Jahr 2030. Tierisch gut hingegen: Bauhof-Mitarbeiter retten drei Entenküken aus einem Abflussschacht. Begraben werden müssen die Hoffnungen auf ein neues Baugebiet in Rieder: Der Untergrund ist zu schwierig zu bebauen. Gut voran geht es dagegen beim Tunnel in Bertoldshofen. Der Rohbau ist so gut wie abgeschlossen. Bayern-Star Niklas Süle kommt zur Eröffnung des Restaurants Namaste – er is(s)t entspannt. Und Corona? Im Juli zeigt sich, dass es zwar mittlerweile genügend Impfstoff gibt, die Impfbereitschaft aber sinkt. Und die Polizei löst eine Großparty am Kuhstallweiher auf – wegen des Verstoßes gegen die Corona-Regeln.
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"Promis" kamen nicht nur zum Bundestagswahlkampf nach MOD: Fußballnationalspieler Niklas Süle (FC Bayern München) besucht zur Eröffnung seine Freunde vom indischen Restaurant Namasté in Marktoberdorf.
"Promis" kamen nicht nur zum Bundestagswahlkampf nach MOD: Fußballnationalspieler Niklas Süle (FC Bayern München) besucht zur Eröffnung seine Freunde vom indischen Restaurant Namasté in Marktoberdorf.
Bild: Heiko Wolf
  • August: Radsportlerin Lisa Brennauer vom RC Allgäu siegt bei Olympia in Tokio. „Eine Goldmedaille auch fürs Ostallgäu“, sagt Landrätin Zinnecker. Der Luitpold-Parcours auf der Buchel ist fertig. Zu Ende geht dagegen das Kapitel Fußball beim TSV Marktoberdorf. Zu wenig Spieler, der Verein meldet alle Mannschaften ab. Die Stadt setzt im Nahverkehr auf intelligente Busse, das System könnte schon 2022 an den Start gehen, heißt es. Im Hartmannhaus rückt die Stadt Holzwürmern mit Gas zuleibe. Dafür eröffnet bald der Club Papillon in der Stadt. Und Corona? Die Regeln für Ungeimpfte werden strenger.
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