Tauwetter

Wasserspaß statt Hochwasser? Beobachtungen an der Wertach im Raum Marktoberdorf

An der Wertachbrücke vor Ebenhofen testete unter anderem dieser Surfer aus, wie stark die Strömung aufgrund des Schmelzwassers geworden ist. Solch reißende Wasssermassen sollten allerdings niemals unterschätzt werden.

An der Wertachbrücke vor Ebenhofen testete unter anderem dieser Surfer aus, wie stark die Strömung aufgrund des Schmelzwassers geworden ist. Solch reißende Wasssermassen sollten allerdings niemals unterschätzt werden.

Bild: Heinz Budjarek

An der Wertachbrücke vor Ebenhofen testete unter anderem dieser Surfer aus, wie stark die Strömung aufgrund des Schmelzwassers geworden ist. Solch reißende Wasssermassen sollten allerdings niemals unterschätzt werden.

Bild: Heinz Budjarek

Tauwetter und Regen lassen auch im Raum Marktoberdorf Wertach und Co. anschwellen. Von Schäden sehen die Fotografen wenig. Was sie Interessantes bemerken.
31.01.2021 | Stand: 12:22 Uhr

Vom befürchteten Hochwasser-Chaos ist am Samstag und Sonntag im Raum Marktoberdorf - trotz etlicher überfluteter Wiesen und erhöhter Pegelstände der Wertach - wenig zu sehen. Mancherorts hat es zwar Wassermassen regelrecht aus ihren flachen Bachbetten herausgedrängt. Schlimme Schäden haben unsere Fotografen, die im mittleren Ostallgäu vielerorts ausschwärmten, dennoch keine bemerkt. Auch die Marktoberdorfer Polizei hat bislang keinerlei Schadensmeldungen erhalten.

"Die Böden haben das Wasser bislang schön gespeichert", sagt ein Polizeibeamter. Und auch vom Wasserwirtschaftsamt Kempten besteht aktuell keine Hochwasserwarnung (mehr) für die Region.

Bilderstrecke

Tauwetter und Regen im Ostallgäu: Viel Wasser, wenig Schäden

Surfer bei Biessenhofen nutzen die starke Strömung

Dafür trafen unsere Fotografen etliche Spaziergänger, die die reißende Strömung von Wertach, Geltnach, Kirnach, Lobach und Co. gebannt verfolgten. Und sie stießen bei Ebenhofen und Altdorf (Gemeinde Biessenhofen) sogar auf Surfer, die die starke Strömung der Wertach dafür nutzten, ein wenig Wassersport zu betreiben. Dabei ist aber höchste Vorsicht geboten: Denn reißende Wassermassen sollten niemals unterschätzt werden.