Biessenhofen

Zu wenig Laptops bei Biessenhofener Schülern

Viele Regeln müssen die Schulen beachten, seit dort wieder Unterricht stattfinden kann. Symbol

Bild: Bernhard Weizenegger

Viele Regeln müssen die Schulen beachten, seit dort wieder Unterricht stattfinden kann. Symbol

Bild: Bernhard Weizenegger

Biessenhofens Schulleiterin Nicole Kraft berichtet beim Schulverband von herausforderndem Unterricht in Zeiten der Pandemie.

Von Irmgard Schnieringer
04.06.2020 | Stand: 14:01 Uhr

Zur ersten Sitzung des Schulverbandes der Mittelschule Biessenhofen wurde Michael Hailand, Bürgermeister der Gemeinde Aitrang, als neues Mitglied begrüßt. Aufgrund der Anzahl der Schüler sind im Schulverband ausschließlich die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden vertreten. Bei der Sitzung war auch Nicole Kraft, Schulleiterin der Mittelschule Biessenhofen, anwesend und berichtete über den Schulbetrieb seit Ausrufung des Katastrophenfalls infolge der Corona-Pandemie. Nach Einstellung des Präsenzunterrichts im März erarbeitete das Lehrerkollegium den Bedarf des Homeschoolings und die Organisation einer möglichen Wiederaufnahme des regulären Betriebs.

Täglich neue Anforderungen

Herausfordernd sei dabei gewesen, sich den täglich eintreffenden neuen Anordnungen anzupassen und diese umzusetzen. Die Erreichbarkeit der Schüler und ihre Möglichkeiten mussten geklärt werden. Vielfach stieß man an Grenzen, weil teilweise die Unterstützung vom Elternhaus und Endgeräte wie Laptops oder Drucker fehlten. Durch die vom Landratsamt organisierte Laptop-Spendenaktion konnten acht Geräte an Schüler mit Bedarf weitergegeben werden, berichtete Kraft.

Seit Wiederbeginn des Präsenzunterrichts sei es eine große Aufgabe, die Hygienevorschriften bei den Schülern durchzusetzen und deren Einhaltung zu kontrollieren. Auch die Organisation der Beförderung der momentan 50 Schülern mit verändertem Stundenplan sei sehr aufwendig.

Für die Anzahl von Schülern stehe aber sehr viel Platz im und ums Schulgebäude zur Verfügung, so dass jede Klasse ihren Bereich habe und keine Einbahnregelung oder Markierungen notwendig seien. Es gebe auch keinerlei Berührungspunkte mit den Klassen der Berufsschule im Haus, deren Schüler in einem anderen Gebäudeteil untergebracht sind und versetzte Zeiten haben.

Als bereichernd und positiv berichtete Schulleiterin Kraft aber von guten Gesprächen mit den Eltern und kreativen Ideen, die sich entwickelt haben. So finden beispielsweise die Abschlussprüfungen im Gemeindesaal statt, der über alles notwendig verfügt, um alle Vorschriften ohne viel Aufwand einzuhalten zu können.