Ottobeuren

„Als Team positiv entwickelt“

Handball Der Trainer der Ottobeurer Frauen weiß: Wenn die Spielerinnen zusammenhalten, können sie den Sprung nach oben schaffen. Die Männer empfangen einen Tabellennachbarn
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Von Camilla Schulz
24.01.2020 | Stand: 16:05 Uhr

Nach zwei Auswärtspartien steht nun auch der erste Heimspieltag im neuen Jahr für die Ottobeurer Herren- und Damen-Mannschaft an. Für die Damen des TSV Ottobeuren (TSVO) ist es zusätzlich der Start in die Rückrunde. Sie empfangen ab 17.45 Uhr den BSC Oberhausen. Die Herren haben bereits vergangene Woche in Haunstetten gegen ihren ersten Rückrundengegner gespielt. Heute müssen sie sich ab 20 Uhr im Duell mit dem direkten Tabellennachbarn aus Germering messen.

lTSVO-Damen Nach dem souveränen Sieg der Damen im jüngsten Auswärtsspiel in der Bezirksoberliga (dieMZberichtete) besteht natürlich die Hoffnung auf weitere Punkte. Die heutigen Gegnerinnen aus Oberhausen stehen auf dem zehnten Platz, also einen Rang hinter den Unterallgäuerinnen. Im Hinspiel mussten sich die TSVO-Damen knapp mit 17:19 geschlagen geben. Heute wollen sie sich für die bittere Niederlage revanchieren und weiter in Richtung Mittelfeld wandern. Während sich die Gegnerinnen noch von ihrer jüngsten Niederlage gegen den TSV Mindelheim erholen müssen, nehmen die Schwarz-Gelben die Euphorie von ihrem Auswärtssieg mit. Keinesfalls jedoch darf der Gegner unterschätzt werden: Gerade im Angriff hat der BSC mit Susanne Feldl und Elisabeth Vincenzi zwei treffsichere Spielerinnen. Und die TSVO-Damen neigen gerade bei spannenden Partien nach wie vor zu Hektik und unüberlegten Abschlüssen.

Mit solch einfachen und spielentscheidenden Fehlern hatte das von Roman Polyfka trainierte Team in der Hinrunde zur Genüge zu kämpfen. „Es gab zu viele Ausrutscher, um zufrieden zu sein“, sagt der Coach nach der Saison-Halbzeit. Dennoch ist für ihn die Entwicklung der Mannschaft als positiv zu bewerten. Für Polyfka ist das Ziel der Rückrunde ganz klar: „Wir müssen im Mittelfeld ankommen und den Sprung nach oben wagen.“ Das ist seiner Meinung nach aber nur möglich, wenn die Mannschaft an einem Strang ziehe und der Anspruch, oben mitspielen zu können, von jeder Spielerin verinnerlicht werde.

l TSVO-Herren Die Männer empfangen als Tabellenzehnter der Landesliga den unmittelbaren Tabellennachbarn, den SC Unterpfaffenhofen-Germering. Beide Mannschaften haben 12:16 Punkte und könnten zwei weitere Zähler gut gebrauchen. Für die Ottobeurer ist es bereits das zweite Spiel in der Rückrunde. Nach der Klatsche vergangene Woche in Haunstetten (dieMZ berichtete) muss sich die von Gunther Kotschmar trainierte Mannschaft wieder aufrichten und mit Selbstbewusstsein in die Partie gehen, die Spannung verspricht. Der Gast blieb zuletzt zweimal daheim siegreich, unter anderem gegen den Mitaufstiegsfavoriten TSV Allach (32:26). „Somit kommt U’hofen mit breiter Brust – eingedenk auch des deutlichen 30:25 Hinspielsieges gegen uns. Wir brauchen dagegen unbedingt die Trendwende, um nicht schlimmer in Abstiegsnöte zu geraten“, betont stellvertretender Abteilungsleiter Thomas Eberl.

Der Einsatz von Kapitän Patrick Kofler ist äußerst fraglich. Er musste bereits vergangene Woche aufgrund mehrerer Blessuren beim Tabellenführer pausieren. Torhüter Thoran Mayer wird dafür das Team wieder unterstützen, ebenso wie der eine oder andere Nachwuchsspieler aus der A-Jugend.

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