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Kriegsende

„Angefaulte Bananen waren für uns wie das Schlaraffenland“

Kriegsende

Das Bild zeigt amerikanische Soldaten in Memmingen. US-Truppen sind am 26. April 1945 in die Stadt eingezogen. An diesem Tag endete für die Memminger der Zweite Weltkrieg.

Bild: A.A. W. Weston/Stadtarchiv Memmingen

Das Bild zeigt amerikanische Soldaten in Memmingen. US-Truppen sind am 26. April 1945 in die Stadt eingezogen. An diesem Tag endete für die Memminger der Zweite Weltkrieg.

Bild: A.A. W. Weston/Stadtarchiv Memmingen

Die letzten Apriltage 1945 waren für die Memminger hart.  Warum nach dem Einzug der US-Truppen  jedoch bald wieder ein Stück Normalität einkehrte.

08.06.2020 | Stand: 18:00 Uhr

Die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges waren in Memmingen nicht nur von Angst und Ungewissheit geprägt, sondern auch von Plünderungen und Gewalt. Laut der Chronik des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Heinrich Berndl wurden der Polizei in den letzten Apriltagen etwa 200 Vergewaltigungen in Memmingen gemeldet. Als Berndl dies dem US-Kommandanten Major Wolters mitteilte, der das Amtszimmer des Bürgermeisters im Rathaus übernommen hatte, interessierte ihn das wenig. Wolters verwies nur darauf, wie sich die SS und die deutschen Truppen in den besetzten Gebieten verhalten hätten.

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