Naturschutzbund

Bayerischer Klimaschutzpreis: Bildungsprojekt aus Memmingen und dem Unterallgäu gewinnt

Die Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu des Bund Naturschutz gehört zu den ersten beiden Gewinnern des Klimaschutzpreises des bayerischen Umweltministeriums. Das Foto zeigt bei der Verleihung von links: Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber mit Ursi Lerchenmüller, Hannelore Kral und Tina Melder von der Naturschutz-Kreisgruppe.

Die Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu des Bund Naturschutz gehört zu den ersten beiden Gewinnern des Klimaschutzpreises des bayerischen Umweltministeriums. Das Foto zeigt bei der Verleihung von links: Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber mit Ursi Lerchenmüller, Hannelore Kral und Tina Melder von der Naturschutz-Kreisgruppe.

Bild: Astrid Schmidhuber

Die Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu des Bund Naturschutz gehört zu den ersten beiden Gewinnern des Klimaschutzpreises des bayerischen Umweltministeriums. Das Foto zeigt bei der Verleihung von links: Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber mit Ursi Lerchenmüller, Hannelore Kral und Tina Melder von der Naturschutz-Kreisgruppe.

Bild: Astrid Schmidhuber

Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu gehört zu den ersten Gewinnern des bayerischen Klimaschutzpreises. So gestaltet sich das Sieges-Projekt.
09.05.2022 | Stand: 15:47 Uhr

Für besondere Verdienste um den Klimaschutz hat das Bayerische Umweltministerium erstmals einen Preis auf Grundlage des Bayerischen Klimaschutzgesetzes verliehen. Die ersten zwei Preisträger hat Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber in Regensburg ausgezeichnet.

Mobiles Bildungsprojekt aus Memmingen und dem Unterallgäu gewinnt

Einer den beiden ist die Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu des Bund Naturschutz Bayern. Der Preis ist mit jeweils 5000 Euro dotiert. Außerdem wird ein Imagefilm über die ausgezeichnete Initiative gedreht, den die Preisträger für sich nutzen können.

Die Kreisgruppe Memmingen-Unterallgäu hat ein mobiles Bildungsprojekt mit kindgerechten Fabeln bezüglich der Themenfelder erneuerbare Energie, ökologischer Fußabdruck, klimafreundliches Einkaufen und Müllvermeidung konzipiert und umgesetzt. Seit Herbst 2021 ist die mobile Ausstellung „Was wäre wenn...“ im Einsatz und lädt mit fünf kreativen künstlerischen Installationen zum Reflektieren der Umweltauswirkungen des menschlichen Handelns ein.

Installation wird mit Rätselheft und Humor ergänzt

Laut der Wettbewerbsjury entsteht mit einer ansprechenden Bildsprache, mit Themen aus dem Alltag und mit einer gehörigen Prise Humor ein überraschendes und überzeugendes Gesamtkonzept. Fabeln und ein Rätselheft ergänzen die Installationen an Bäumen im öffentlichen Raum.

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Ausstellung

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Die Ausstellung kann von den Gemeinden des Unterallgäus ausgeliehen werden. „Das einzigartige Projekt zeigt auf motivierende Art und Weise, wie alle bedeutenden Regeln der Klimakommunikation umgesetzt werden können“, so die Jury.

Die Projekte mussten durch ein stimmiges Gesamtkonzept überzeugen

Laut dem Umweltministerium werden beim dem Preis Projekte ausgezeichnet, die durch ein stimmiges Gesamtkonzept überzeugen. Bei der Auswahl wird unter anderem auf die Kriterien Originalität, Innovation, Übertragbarkeit auf Dritte, Nachhaltigkeit, Kontinuität sowie Transparenz bezüglich der Projektentwicklung und ihrer Umsetzung geachtet. Eine unabhängige Jury wählt die Preisträger aus. Die Landesagentur für Energie und Klimaschutz organisiert den Wettbewerb.

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