Memmingen

Beim ECDC Memmingen tut sich wieder was

Beim ECDC Memmingen kommt langsam wieder Schwung in die Bude. Das Bild entstand unter der Woche beim Damen-Training.

Beim ECDC Memmingen kommt langsam wieder Schwung in die Bude. Das Bild entstand unter der Woche beim Damen-Training.

Bild: Siegfried Rebhan

Beim ECDC Memmingen kommt langsam wieder Schwung in die Bude. Das Bild entstand unter der Woche beim Damen-Training.

Bild: Siegfried Rebhan

Eishockey-Oberligist begrüßt den verschobenen Saisonstart am 6. November. Was davor noch alles zu erledigen ist.
19.09.2020 | Stand: 06:00 Uhr

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat am Donnerstagnachmittag in einer Videokonferenz mit den Oberligisten der Staffeln Nord und Süd eine Verlegung des Saisonstarts vom 16./17. Oktober auf den 6. November beschlossen. Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen erklärte nun auf Anfrage der Memminger Zeitung : „Wir begrüßen die Entscheidung zur Verschiebung auf den 6. November. Unser Sportlicher Leiter Sven Müller war einer der Vorreiter für diesen Vorschlag und hat sich dafür ausgesprochen.“

Konzept für Zuschauer

Nach Angaben von Indians-Sprecher Michael Franz läuft der Trainingsbetrieb auf Basis der erstellten Konzepte bereits im Nachwuchs, „hoffentlich dann bald auch analog für die Erste Mannschaft“.

Die Ausarbeitung und Vorstellung des Konzepts für die Zuschauer werde als nächster Schritt von ECDC-Vorstandsmitglied Thomas Butzke vorangetrieben und gerade auf Basis der neuen Verordnungen angepasst. Butzke: „Durch die aktuellen Änderungen der Politik bieten sich neue Möglichkeiten, um die maximale Zuschauerzahl erhöhen zu können.“ Auch er stehe den Entwicklungen positiv gegenüber. Laut Butzke muss das Ticketsystem des ECDC entsprechend angepasst werden, um Abstände zu garantieren. Dabei müssten zum Beispiel Plätze markiert werden.

Und wie sieht es in sportlicher Hinsicht bei den Indians aus? Dazu Sprecher Franz: „Wir haben noch immer keinen Kontingentspieler verpflichtet. Zahlreiche potenzielle Kandidaten sind aber verfügbar.“ Sven Müller befinde sich in mehreren Gesprächen über eine Verpflichtung. Auch die offene Torhüterposition neben Joey Vollmer solle demnächst geklärt werden.

Der DEB teilte in seiner Pressemitteilung weiter mit: Er trage den Auswirkungen der pandemischen Notlage für die Oberliga-Vereine Rechnung, „die nur unter den veränderten Gegebenheiten mit diesem neuen Termin eine angemessene Vorbereitung auf die bevorstehende Spielzeit gewährleistet sehen“.

In einer zuvor durchgeführten Online-Umfrage hatten sich laut DEB 75 Prozent der Oberligisten für den 6. November ausgesprochen.

Nach den jüngsten politischen Entscheidungen sei die Überzeugung beim DEB und unter den Clubs gegeben, dass die Saison mit einer darstellbaren, prozentualen Zuschauermenge absolviert werden könne. Allerdings erfordere die Verschiebung auch Anpassungen am ursprünglich avisierten Rahmenterminkalender für die höchsten DEB-Spielklassen.

In den kommenden Tagen werde daher ein neuer Spielplan abgestimmt und konzipiert, der dann aller Voraussicht nach in der ersten vollen Oktober-Woche veröffentlicht werden könne. Behördliche Entscheidungen auf lokaler Ebene hinsichtlich der Zulassung von Zuschauern spielten gleichwohl weiterhin eine maßgebliche Rolle, betont der DEB.

„Jetzt mit voller Kraft“

DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel sagte: „Der Tenor der politischen Entscheidungen ist grundsätzlich positiv gewesen und das, was wir für die Öffnung der Oberligen gebraucht haben. Es wird nun eine immense Bedeutung auf die lokalspezifische Betrachtung gelegt. Unter diesen Voraussetzungen ist ein Spielbetrieb zu leisten und aufrechtzuerhalten.“

In den vergangenen Wochen und Monaten sei konstruktiv diskutiert und in der aktuellen Sitzung gemeinschaftlich ein darstellbarer Weg mit einem veränderten Starttermin gefunden worden. „Jetzt gilt es, mit voller Kraft auf den Saisonauftakt hinzuarbeiten“, so Schaidnagel.